Höhere Geschwindigkeit, bessere Konformität

Microsoft: Erste Details zum Internet Explorer 9

Microsoft: Erste Details zum Internet Explorer 9 Auf der hauseigenen Professional Developer Conference in Los Angeles gab Microsoft am Mittwoch, dem 18. November, erste Einblicke in die Entwicklung der neuen Version 9 des Internet Explorers. Das Unternehmen arbeitet nach eigenen Angaben vor allem an der Geschwindigkeit des Browsers sowie an besserer Unterstützung für Webstandards.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Schnellere JacaScript-Umgebung
  2. 2Bessere Unterstützung von Webstandards
  3. 3Hardwarebeschleunigung für Webseiten

Schnellere JacaScript-Umgebung

Erst seit drei Wochen arbeitet Microsoft nach eigenen Angaben an der neunten Version des Internet Explorers. Dennoch arbeitet die erste Entwicklerversion bereits schneller als die aktuelle Version 8 des Browsers. Einen der Gründe für die gute Leistung stellt die neue Javascript-Umgebung dar, an der der Konzern arbeitet. Der neue Microsoft-Browser soll sich so an die Geschwindigkeit konkurrierender Browser wie Firefox, Safari oder Chrome annähern.

Tests der letzten Explorer-Version zeigen, dass der Microsoft-Browser noch weit hinter der Konkurrenz zurück liegt. Verglichen mit dem derzeit schnellsten Browser Chrome 3.0 benötigt Internet Explorer 8 für die meisten Aufgaben etwa doppelt so viel Zeit wie der Google-Browser. Die vorgeführte Version 9 erreicht hingegen im bekannten "Sunspider JavaScript Benchmark" bereits gute Ergebnisse.

Bessere Unterstützung von Webstandards

Daneben setzt sich Microsoft inzwischen auch mit Webstandards wie HTML5 und CSS3 auseinander. Bisherige Explorer-Ausgaben nehmen nur wenig Rücksicht auf Webstandards - die aktuelle Version erreicht beim bekannten Acid3-Test mit nur 20 von 100 Punkten. Das stellt vor allem Programmierer vor Probleme, die ihre Webseiten für die Anzeige in verschiedenen Browsern anpassen.

Mit der neuen Explorer-Entwicklerversion will das Unternehmen immerhin 32 Punkte beim Acid3-Test erzielt haben. Die Standards überwacht das World Wide Web Consortium (W3C), nach Angaben des amerikanischen IT-Magazins Cnet arbeiten seit kurzem einige Mitarbeiter von Microsoft in der W3C-Gruppe mit.

Hardwarebeschleunigung für Webseiten

Außerdem arbeitet Microsoft an einer Schnittstelle für die noch relativ junge Technologie "Direct2D", die die Hardwarebeschleunigung der Grafikkarte auch bei der Darstellung zweidimensionaler Grafiken nutzt. Das Verfahren soll insbesondere für die Textdarstellung im Browser zum Einsatz kommen, eignet sich aber auch für die Anzeige von Animationen unter AJAX-Anwendungen.

Bisherige Web-Anzeigetechniken stellen rund fünf bis zehn Bildern pro Sekunde dar und nehmen viel Prozessorleistung in Anspruch. Direct2D hingegen soll die Wiedergabe von bis zu 60 Bildern pro Sekunde gestattet - und gleichzeitig den Prozessor entlasten.

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Ich kann es nur hoffen das sie nun den Webstandart für den IE9 verbessern. Dann haben wir weniger Probleme :rolleyes:

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