Vergleichstest Systemkameras: Hohe Bildqualität im kleinen Format
Olympus PEN E-PL1: Neuauflage mit Blitzlicht
Die PEN E-PL1 von Olympus unterscheidet sich vom Vorgängermodell E-P1 an vielen Punkten, wobei der Hersteller auch einige Ausstattungsmerkmale scheinbar verschlechtert hat. So fällt der als Sucher dienenden Bildschirm mit 2,7 Zoll etwas kleiner aus und der Bildstabilisator bringt auf dem Papier etwas weniger Leistung.
Im Gegenzug stattet Olympus die E-PL1 dafür mit einem Blitzlicht aus und verbaut den gleichen Bildsensor, der Aufnahmen mit guter Bildqualität liefert. Die Bedienung gestaltet sich nach wie vor komfortabel und zusätzlich sank der Preis. Für das Kit, bestehend aus Kameragehäuse und einem 14-bis-42-Millimeter-Objektiv, müssen Fotografen etwa 530 Euro bezahlen.
Olympus Pen E-PL1 im Test
Mit ausgefahrenem Objektiv vergrößert sich die Tiefe der Kamera um mehr als das Dreifache.
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Samsung NX10: Großer Bildsensor und AMOLED-Bildschirm
Samsung stattet seine erste Systemkamera NX10 mit einem CMOS-Bildsensor im APS-C-Format aus. Chips dieser Größe finden sich bisher fast nur in Spiegelreflexkameras. Mit dieser Ausstattung liefert die Kamera eine Bildqualität auf DSLR-Niveau. Zusätzlich überzeugt die NX10 mit der guten Qualität ihrer Videos in HD-Auflösung.
Die Bedienung der NX10 geht nach kurzer Zeit schnell und problemlos von der Hand. Der drei Zoll große AMOLED-Bildschirm ist auch bei direktem Sonnenlicht gut zu erkennen - alternativ bietet die Kamera auch noch einen elektronischen Sucher. Für ein Kit aus Gehäuse und einem 18-bis-55-Millimeter-Objektiv verlangen Online-Händler derzeit rund 660 Euro.
Samsung NX10 im Test
Eigenes, neuentwickeltes NX-Bajonett und ein CMOS-Sensor im APS-C-Format.
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Ricoh GXR: Objektiv und Bildsensor zusammen wechseln
Das japanische Unternehmen Ricoh geht mit seiner Systemkamera GXR einen anderen Weg. Bei dem Gerät wechselt der Nutzer nicht nur das Objektiv, sondern ein Aufnahmemodul, dass neben der Linse auch den Bildsensor enthält. Dieser ist so besser vor Staub geschützt und soll nach Angaben des Hersteller optimal zur Optik passen.
Die Bedienung der Ricoh GXR stellt kein Problem dar. Die Bildqualität hängt stark vom verwendeten Aufnahmemodul ab und reicht vom gehobenen Kompaktkameraniveau bis in den Spiegelreflexbereich. Das Gehäuse der Kamera kostet rund 460 Euro. Für die zwei derzeit verfügbaren Aufnahmemodule zahlt der Käufer derzeit 370 und 670 Euro.
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Testsieger: Samsung NX10
Die Samsung NX10 löst den bisherigen Testsieger die Panasonic GF1 ab. Der Hauptgrund hierfür stellt die sehr gute Bildqualität der NX10 dar. Die Bedienung gestaltet sich bei beiden Kameras ähnlich umkompliziert und auch preislich liegen die Geräte auf einem Niveau. Der Fotoapparat von Samsung verfügt über den besseren Bildschirm und bietet zusätzlich noch einen elektronischen Sucher. Die GF1 nimmt im Gegenzug Videos in Full-HD- und nicht nur in HD-Auflösung auf.
Insgesamt liegen die NX10 und die GF1 nur knapp vor der E-P1 und E-PL1 von Olympus. Letztere Kamera ist im Set mit einem Standard-Zoom-Objektiv derzeit am günstigsten erhältlich. Bei einem Preisunterschied von bis zu 200 Euro ist die Auszeichnung als Preis-Leistung-Tipp gerechtfertigt.
Die Ricoh GXR lässt sich nur schwer in das Ranking einordnen, da ihre Bildqualität stark vom verwendeten Aufnahmemodul abhängt. Trotz der sehr guten Bildqualität des Moduls mit CMOS-Sensor reicht es für die GXR nicht zum Testsieg. Die anderen Kameras bieten dem Fotografen bisher eine größere Auswahl an unterschiedlichen Objektiven.
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Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Samsung Digitalkamera hier.
