Kompaktkameras mit Wechselobjektiven im Überblick
Vergleichstest Systemkameras: Hohe Bildqualität im kleinen Format
Wechselobjektive, großer Bildsensor und trotzdem handlich: Die Gehäuse von Systemkameras fallen nur geringfügig größer aus als die kompakter Modelle. Die neuartigen Fotoapparate bieten die Flexibilität großer Spiegelreflexkameras und liefern eine Bildqualität, die die nahezu aller Bridge- und Kompaktkameras übertrifft.
Inhaltsverzeichnis
- 1Panasonic Lumix G1: Erstling ohne Videoaufzeichnung
- 2Panasonic Lumix GH1: HD-Videos und beweglicher Bildschirm
- 3Panasonic Lumix GF1: Kompaktes Gehäuse
- 4Olympus PEN E-P1: Retro-Design mit moderner Technik
- 5Olympus PEN E-PL1: Neuauflage mit Blitzlicht
- 6Samsung NX10: Großer Bildsensor und AMOLED-Bildschirm
- 7Ricoh GXR: Objektiv und Bildsensor zusammen wechseln
- 8Testsieger: Samsung NX10
Den Startschuss für die kompakten Systemkameras mit Wechselobjektiven gaben die beiden japanischen Unternehmen Olympus und Panasonic mit der Vorstellung des Micro-Four-Thirds-Standards zur Photokina 2008. Panasonic brachte mit der G1 bereits im November 2008 die erste Kamera der neuen Bauart auf den Markt. Bis heute folgten zwei weitere Modelle und im Mai und Juni 2010 sollen die nächsten beiden Kameras folgen.
Olympus zog mit der PEN E-P1 erst im Sommer 2009 nach und bietet inzwischen mit der E-P2 sowie der E-PL1 insgesamt drei Systemkameras an. Als Dritter Kamerahersteller folgte Ricoh, wobei das japanische Unternehmen mit der GXR nicht den Micro-Four-Thirds-Standard nutzt, sondern auf ein System setzt, bei dem der Nutzer Objektiv und Bildsensor in einer Einheit wechselt.
Nach mehreren Jahren als reiner Kompaktkamera-Hersteller entwickelte Samsung für die NX10 wieder Wechselobjektive. Der Konzern aus Südkorea nutzt einen eigens entwickelten Objektivanschluss und setzte sich mit einem Bildsensor in DSRL-Größe gleich auf dem ersten Platz fest.
Panasonic Lumix G1: Erstling ohne Videoaufzeichnung
Die Form des Gehäuses der G1 lehnen die Panasonic-Designer an das Aussehen von Spiegelreflexkameras (DSLR) an. Mit dem elektronischen Sucher lässt sich die G1 wie eine DSLR nutzen. Ihr beweglicher und drei Zoll großer Bildschirm erlaubt dem Anwender außerdem, das Motiv auch in ungewöhnlichen Aufnahmepositionen im Blick zu behalten.
Gute Bildqualität gepaart mit angenehmer Bedienung: Die Panasonic G1 gibt ein gelungenes Debüt und leidet kaum unter Kinderkrankheiten. Allerdings fehlt der Kamera eine Videofunktion, am Erstverkaufstag gab es nur zwei passende Objektive. Der Straßenpreis der G1 einschließlich eines 14-bis-45-Millimeter-Objektivs sank in den letzten zwölf Monaten von 750 Euro auf rund 500 Euro.
Panasonic Lumix DMC G1 im Test
Ohne den Raum für einen beweglichen Spiegel ist das Gehäuse sehr schmal.
>>> weiter zu Testbericht und Video "Panasonic Lumix G1"
Panasonic Lumix DMC-G1
- Kleiner und leichter als vollwertige Spiegelreflexkameras
- Vorschaumodus der die Kameraeinstellungen simuliert
- neuer Live MOS Sensor verfügt über viele technische Verbesserungen - für bessere Bilder und Kamera Features
- kein HD Videoaufnahme Modus
- ziemlich teuer im Vergleich zu vollwertigen Spiegelreflexkameras deren Preis immer weiter fällt
- Adapter für vier, dritte Linsen enthält keinen Autofokus
Samsung NX10
- HDMI-Ausgang
- Großes 3 Zoll AMOLED-Display (614.000 Punkte Auflösung)
- optische Bildstabilisation (im Objektiv).
- Größer als seine direkten Konkurrenten.
- Suchernähesensor wird zufällig ausgelöst, wird nicht von jemandem ausgelöst, der eine Brille trägt - sollte definitiv bearbeitet werden
- Niedrige Auflösung beim Live-View-Bild.



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Artikel überarbeitet und neuen Preis-Leistungs-Sieger gekürt.
16. März 2010: Samsung NX10 ergänzt und zum neuen Testsieger gekürt.