Händler tauschen fehlerhaft befüllte Patronen um
Hewlett-Packard: Umtauschaktion für Druckerpatronen
Der amerikanische Computerhersteller Hewlett-Packard gibt in einer Kundenmitteilung bekannt, dass "eine kleine Anzahl" der dreifarbigen Druckerpatronen des Unternehmens nicht korrekt mir Druckertinte befüllt wurde. Betroffene Verbraucher können ihre Farbpatronen im Handel umtauschen.
Druckqualität vom Fehler nicht betroffen
Die Druckqualität leidet nach Angaben von Hewlett-Packard (HP) nicht unter dem Problem, allerdings liefern die Farbbehälter unter Umständen weniger Ausdrucke als angegeben. Auf der eigenen Internetseite gibt HP die möglicherweise betroffenen Patronentypen bekannt. Dazu zählen die Produkte "HP 342 Tri-Colour-Inkjet-Druckerpatronen (C9361EE)", "HP 351 Tri-Colour Inkjet-Druckerpatronen (CB337EE)" und das "HP 2er-Pack 350/351 Inkjet-Druckerpatronen (SD421EE)". Hinzu kommt nach Angaben des Hersteller eine "kleine Anzahl" weiterer Patronen, die das Unternehmen zusammen mit Deskjet- und Photosmart-Modellen ausgeliefert hat. Die URL zur Seite finden Sie im Kasten Links zum Artikel am Ende des Beitrags.
Händler bieten Umtausch im Rahmen der Garantie an
Kunden, die mangelhafte Patronen erworben haben, bietet HP im Rahmen der Garantiebedingungen einen kostenlosen Austausch an. Nach Angaben des Herstellers betrifft der Fertigungsfehler vor allem Patronen, deren Garantie zwischen dem 1. Mail 2011 und dem 31. August 2011 ausläuft. Wie lange die Gewährleistungsfrist läuft, steht auf den Druckerpatronen. Die falsch befüllten Patronen tauschen nach Aussagen von HP die jeweiligen Händler um.
Auf Druckqualität oder -betrieb soll der Fertigungsfehler nach Angaben der Hersteller-Webseite keine Auswirkungen zeigen. HP teilt mit, dass die Druckerpatronen ohne Bedenken weiterhin genutzt werden können. Bis auf den fehlerhaften Füllstand entsprächen die Farbbehälter den Anforderungen an "Original HP Verbrauchsmaterialien". Das amerikanische Unternehmen hat den Produktionsfehler sofort nach Bekanntwerden behoben, HP schließt aber nicht aus, dass sich noch fehlerhafte Patronen im Handel befinden.
