Software-Test: BitDefender Internet Security 2010

Speicherverbrauch und Leistung

Gestandenen und angehenden Administratoren hilft BitDefender dabei, die Installationen der Sicherheitssuite im Netzwerk zur verwalten. Das so genannte "Heimnetzwerk" gibt Auskunft über Sicherheitssstatus und Signaturupdates aller Rechner im eigenen Netzwerk, auf denen die Suite läuft.

Software-Test: BitDefender Internet Security 2010
BitDefender Internet Security 2010: Mit dem "Heimnetzwerk" lassen sich mehrere Computer überprüfen

BitDefender beansprucht auf dem Testsystem rund 40 Megabyte an Arbeitsspeicher. Nach Installation des Programms verlängert sich die Zeit für den Systemstart um gut 18 Sekunden, eine spürbare Geschwindigkeitsveränderungen im täglichen Betrieb oder beim Surfen im Netz trat nicht auf.

BitDefender Internet Security 2010:
BitDefender Internet Security 2010: Die Firewall sichert Internetverbindung und WLAN.

Spielern und Laptop-Nutzern stellt die Sicherheits-Suite eigene Betriebsarten zur Verfügung. Sobald ein in der BitDefender-Datenbank verzeichnetes Spiel startet, arbeitet die Scan-Engine mit niedriger Priorität, um Rechenleistung für den Spieler freizugeben. Der Laptop-Modus stimmt die Leistung des Programms auf mobile Computer ab und führt längere Systemüberprüfungen nur bei angestecktem Netzteil durch.

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Erkennungsrate

Die Scan-Engine von BitDefender Internet Security 2010 zeichnete das Prüflabor AV-Comparatives mit der Bestnote "Advanced+" aus. Die Suite erkannte 97,8 Prozent von 1.528.083 Schadprogrammen. BitDefender punktet nicht nur mit der hohen Erkennungsrate, sondern auch durch sehr wenige Fehlalarme. Die Scan-Geschwindigkeit hingegen fällt eher durchschnittlich aus.

BitDefender Internet Security 2010 läuft auf den Betriebssystemen Windows XP, Vista und Windows 7. An Hardware empfiehlt der Hersteller einen 1,6-Gigahertz-Prozessor sowie ein Gigabyte RAM-Speicher. Vista-Nutzer benötigen mindestens 1,5 Gigabyte RAM .

Fazit

Mit BitDefender Internet Security 2010 steht ein umfangreiches Sicherheitspaket in den Regalen. Für knapp 50 Euro erhält der Anwender die rumänische Sicherheitssuite als Dreiplatzlizenz. Im Test fallen vor allem die zahlreichen Schutzmodule und die einfache Kindersicherung positiv auf.

Die Übersetzung der Software ins Deutsche hingegen wirkt teils arg holprig, und einige der Einstellungen findet der Anwender nicht auf den ersten Blick. Dennoch empfiehlt sich die Suite für Profis und Anfänger, die die neben Viren-Schutz, Firewall und Spam-Filter angebotenen Module regelmäßig einsetzen.

Weitere Informationen

Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Virenschutz hier.

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