Werkzeugkasten für die Systemsicherheit
Software-Test: BitDefender Internet Security 2010
Die Sicherheitssuite BitDefender Internet Security 2010 bietet neben Virenschutz, Firewall und Spam-Filter zahlreiche Zusatzprogramme. Darunter findet sich eine Registry-Überwachung genauso wie Verwaltungsfunktionen für das heimische Netzwerk. Trotz der zahlreichen Funktionen bleibt das Programm auch für Einsteiger zugänglich.

Inhaltsverzeichnis
- 1Installation und Bedienung
- 2Bedienung und Umfang
- 3Zahlreiche Sicherheitswerkzeuge
- 4Datenschutz und Systemwartung
- 5Speicherverbrauch und Leistung
- 6Erkennungsrate
- 7Fazit
Installation und Bedienung
Die Installation von BitDefender Internet Security 2010 nimmt nur wenig Zeit in Anspruch. Vor der Einrichtung auf der Festplatte lädt das Installationsprogramm die aktuelle Version der Software - das stellt sicher, dass sich die Software auf dem neusten Stand befindet.
Im Laufe der Installation entscheidet sich der Anwender zwischen den Konfigurationstypen ""Standard", "Elternteil", "Gamer"oder "Individuell". Je nach Auswahl richtet BitDefender die Programme passend zum gewünschten Profil ein, danach steht noch die Registrierung der Software an. Nach dem ersten Programmstart führt BitDefender ein größeres Signaturen-Update durch, danach startet der Rechner neu.
Bedienung und Umfang
Als Testmuster dient eine Standard-Installation, die knapp 100 Megabyte Speicherplatz beansprucht. Die Menüs in den Screenshots stammen aus dem so genannten "Experten"-Modus, der alle Module und Einstellungen freischaltet. Auch mit aktiven Untermenüs überfordert die Anwendung Einsteiger nicht, da die Software für alle Einstellungen verständliche Erklärungen anbietet.
Die schlichte Benutzeroberfläche gibt Zugriff auf ein ansehnliches Repertoire an Funktionen. Neben üblichen Modulen wie Anti-Viren-Scanner, Software-Firewall und Spam-Filter bietet BitDefender zahlreiche Zusatzprogramme.
Die Firewall benötigt keinen großen Konfigurationsaufwand. Bekannte Programme werden automatisch erkannt, die Zugriffsregeln stellt BitDefender ohne Abfrage ein. Lediglich bei unbekannten Programmen fragt die Firewall den Anwender nach den nächsten Schritten.
Zahlreiche Sicherheitswerkzeuge
Als einzige Software im Testfeld verfügt die BitDefender-Suite über eine "Schwachstellen"-Funktion. Die Software zeigt an, welche Programme unbedingt ein neues Update benötigen. Daneben weist das Programm auf Gefährdungen für die Systemsicherheit hin und schlägt Gegenmaßnahmen vor.

Die Anwendung bietet außerdem das beste Kinderschutz-Modul aller getesteten Sicherheits-Suiten: Die Konfiguration geht leicht von der Hand, Eltern müssen nicht viel Zeit auf die Einstellungen verwenden. Ein weiteres Modul mit dem Namen "Privatsphärekontrolle" entfernt auf Wunsch Cookies vom Rechner und prüft laufende Java-Script-Anwendungen. Veränderungen der Windows-Registrierungsdatenbank überwacht die "Registry-Kontrolle" - eine sinnvolle Ergänzung, da die meisten Schadprogramme an dieser Stelle angreifen.
Datenschutz und Systemwartung
Nutzer von Chat-Programmen wie "Yahoo Messenger" oder "Windows Live Messenger" profitieren dank BitDefender von verschlüsselten Nachrichten, die Sicherheit vor unerwünschten Mitlesern bieten. Auf Wunsch legt das Programm auch einen "Datentresor" auf dem Computer an, der private Daten verschlüsselt aufbewahrt. Anwendern ohne Passwort verweigert das Programm den Zugriff auf den geschützten Bereich.

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