Turbo-Arm aus Tokio
Kurzfilm der Woche: Blitzschnelle Roboterfinger
Der Star im Kurzfilm der Woche ist ein Roboterarm mit flinken Fingern. Blitzschnell kann der Roboter aus Japan mit einem Ball dribbeln, Gegenstände zielgenau werfen oder auch Knoten binden. Entwickelt hat den geschickten mechanischen Arm das "Ishikawa Komuro Laboratory aus Tokio.
Blitzschnelle Reaktionen
Der Roboterarm mit drei Fingern nutzt Hochgeschwindigkeitsantriebe, um die flinken Bewegungen durchzuführen. Beispielsweise wirft der bewegliche Roboter ein Handy in die Luft, um es anschließen blitzschnell wieder aufzufangen. Der Arm arbeitet teilweise so schnell, dass eine so genannte "High-Speed-Kamera" die Handlung aufnehmen muss. Wenn die Maschine etwa mit einem Ping-Pong-Ball dribbelt, kann das menschliche Auge die Bewegungen kaum wahrnehmen. Der Film hinterlässt beim Zuschauer den Eindruck, dass Science-Fiction-Visionen von Hochleistungsrobotern bald wahr werden könnten.
Der japanische Roboter beeindruckt allerdings nicht nur durch seine ungewöhnlich hohe Geschwindigkeit. Das Gerät arbeitet auch extrem präzise. In Sekundenschnelle bindet der Arm komplizierte Knoten oder befördert kleine Tabletten mit einer Pinzette von einer Stelle zur anderen. Ebenso genau wirft der Roboter einen Baseball-Ball punktgenau in einen Korb.
Ein Roboter mit asiatischen Wurzeln
Das japanische High-Tech-Unternehmen "Ishikawa Komuro Laboratory" arbeitet hauptsächlich im Bereich Robotik und Sensorik. Zu den Spezialitäten des Anbieters zählen Hochgeschwindigkeitssensoren, die jede noch so schnelle Bewegung wahrnehmen können.
Dem Drei-Finger-Roboter etwa gestattet die so genannte "Dynamic Image Control"-Technik, bewegte Objekte im Sucher zu behalten. Das funktioniert sogar dann, wenn ein Mensch eine Kugel so schnell bewegt, dass sein eigenes Auge der Bewegung kaum folgen kann. Der Roboter lässt den Gegenstand für keine Millisekunde "aus den Augen" und bleibt stets auf diesen fixiert.
