AOC V22+ Verfino im Test: Dünnner Bildschirm mit LED-Licht
Minimaler Stromverbrauch dank Leuchtdioden
Die Bedienung des V22+ Verfino erfolgt über einen Navigationsring, der den schwarzen Rahmen mit dem farblich abgesetzten Dekorstreifen verbindet. Dank des runden Bedienelements navigiert der Nutzer ohne Probleme durch das Menü und passt die Einstellungen des Bildschirms schnell nach seinen Wünschen an.
Der insgesamt sauber verarbeitete AOC-Monitor steht sicher auf einem Standfuß aus robusten Hartglas, weist aber kleine Schwachstellen auf: Der durchsichtige Rahmen aus Acryl schließt nicht bündig mit dem restlichen Gehäuse ab. Optisch fällt das nicht weiter ins Gewicht, die Kante lässt sich nur mit den Fingern ertasten.Der Navigationsring sitzt spür- und hörbar locker. Dadurch wirkt das Bedienelement etwas "klapprig", alle gewünschten Einstellungen gelingen aber ohne Probleme.
Die Beleuchtung der Flüssigkristallanzeige übernehmen Leuchtdioden (LED), die weniger Strom verbrauchen und kräftigere Farben erzeugen als die bisher üblichem Leuchtstoffröhren. Im Standby-Betrieb verbraucht der AOC V22+ ein Watt Strom. Im Betrieb erhöht sich der Energiebedarf auf neun bis 17 Watt - je nach Helligkeit der Anzeige. Die Stromversorgung stellt ein externes Netzteil sicher.
Zur umfangreichen Ausstattung des AOC V22+ gehören unter anderem eine fest eingebaute Webcam mit einer auf 1,3 Megapixel hoch gerechneten Auflösung und ein Mikrofon. Der Hersteller stattet den Monitor mit einem analogen VGA- und einen digitalen HDMI- sowie einem USB-Anschluss an. Der kleine Lautsprecher auf der Rückseite liefert nur hohlen und scheppernden Klang.
Fazit: Stromspar-Bildschirm für Video-Chats
Der V22+ Verfino von AOC eignet sich vor allem für Anwender, denen ein 16:9-Bildschirm zu schmal erscheint und die bei einem 4:3-Monitor nur an Arbeit denken können. Dank der eingebauten Webcam und des Mikrofons bietet er sich auch für Videotelefonie über das Internet sowie zum Chatten an.
Der V22+ überzeugt vor allem mit seinem sehr niedrigen Stromverbrauch und der einfachen Bedienung. Die Bildqualität hinterlässt einen nicht ganz perfekten Eindruck, genügt aber für Arbeit, Surfen und Filme anschauen. Die unverbindliche Preisempfehlung für den Monitor mit LED-Hintergrundbeleuchtung beträgt 195 Euro, die Internet-Preise weichen nur geringfügig ab.
Ross Siragusa gründete AOC bereits im Jahr 1934 in Chicago, Illinois. Das nordamerikanische Unternehmen firmierte damals unter dem Namen "Admiral". Gut zehn Jahre später verkaufte das Unternehmen im Jahr 1947 seine ersten Farbfernseher. Seit 1967 produziert die Admiral Overseas Corporation (AOC) in Taiwan. 1979 fiel die Entscheidung, das Kürzel AOC als Markennamen für alle Produkte der Firma zu nutzen. Heute verkauft AOC Bildschirme aller Art in über 40 Ländern auf der ganzen Welt.
