Edelgerät mit deftigem Preis
Nokia Booklet 3G im Test: Luxus-Netbook der anderen Art
Nokias Einstieg in den Netbookmarkt bringt frischen Wind in das Kleinrechner-Segment. Der Hersteller setzt beim Booklet 3G auf ungewöhnliche Hardware, die in dieser Form kaum ein Konkurrenzmodell anbietet. Das schlägt sich auch im Preis von 700 Euro nieder.
Nokia Booklet 3G : Der Hersteller setzt beim Booklet 3G auf ungewöhnliche Hardware, die in dieser Form kaum ein Konkurrenzmodell anbietet. Das schlägt sich auch im Preis von 700 Euro nieder. Zum Video: Nokia Booklet 3G
Inhaltsverzeichnis
- 1Leistung: Die etwas andere Hardware
- 2Sehr gute Akkulaufzeit und absolute Laufruhe
- 3Bedienung: Durchdacht
- 4Anschlüsse und Verarbeitung: Hochwertig
- 5Fazit: Nicht von der Stange
Leistung: Die etwas andere Hardware
Bei der Bildschirmdiagonalen hält sich Nokia noch an den Netbookstandard von 10,1 Zoll. Die Auflösung hingegen fällt mit 1.280 x 720 Pixeln bereits größer aus als bei den Displays der meisten Konkurrenzmodelle. Allerdings wirkt das Bild ungeachtet der größeren Anzeigefläche stets leicht verschwommen. Längeres Arbeiten hinterlässt beim Anwender das Gefühl, als würde ein dünner Schmutzfilm oder eine matte Schutzfolie über dem Bildschirm kleben.
Im Inneren des Booklet 3G arbeitet ein Intel Atom Z530-Prozessor. Der Hersteller gibt für die CPU eine Thermal Design Power (TDP) von nur 2,2 Watt an, der Takt liegt bei 1,60 Gigahertz. Ein handelsüblicher Atom N270 mit vergleichbarer Leistung verbraucht immerhin 2,5 Watt. Zusammen mit dem ungewöhnlichen Prozessor kommt auch der passende Chipsatz zum Einsatz: Der verwendete Intel US15W verbraucht gemeinsam mit dem Prozessor weniger als fünf Watt im laufenden Betrieb.
Auch bei der Festplatte beschreitet Nokia eigene Wege und verbaut anstatt des üblichen 160-Gigabyte-Datenspeichers eine Festplatte von Toshiba mit 120 Gigabyte. Der Datenträger fällt mit 1,8 Zoll deutlich kleiner aus als die üblichen 2,5-Zoll-Geräte und dreht nur mit 4.200 Umdrehungen in der Minute. Dadurch verringert sich die Schreib- und Leserate drastisch. Der Arbeitsspeicher hingegen entspricht mit einem Gigabyte RAM Netbook-Standard. Sämtliche Komponenten kann der Nutzer weder erweitern noch auswechseln.
| Festplattengeschwindigkeit 120GB HDD (HD Tune) | |||
|---|---|---|---|
| Minimum | Maximum | Durchschnitt | Zugriffszeit |
| 16,4 MB/sek. | 39,8 MB/sek. | 30,2 MB/sek. | 19,0 ms |







Beiträge
insgesamt 5 BeiträgeMehr als 199 würde ich nie für ein netbook ausgeben. Egal wss drauf steht oder auf der Rückseite des Displays leuchtet.
Angesichts der wenig überzeugenden Bildqualität der Anzeige des Booklet 3G haben wir noch einen Nachtest mit einem zweiten Gerät durchgeführt, da der Hersteller einen technischen Fehler als Ursache für die...
Nun, spätestens seit dem 1810TZ von ACER ist die Frage "Welches Netbook?" hinfällig . . . . . .
Man möchte beim Nokia eben auch ein Stück vom "Stylish/Yuppie" Kuche abhaben. Nicht nur Apple will in dieser Sparte verdienen. 700Euro für ein Atom Prozessor Notebook, wer's braucht bitteschön.
Die gleiche Sinnfreie Geschichte wie bei Apple! Warum sollte man derart viel Geld ausgeben?