12 Millionen Pixel, zahlreiche Mängel
Pixelfülle: Kamera-Handy Sony Ericsson Satio im Test
Nach dem Samsung Pixon will nun auch Sony Ericssons Satio-Handy mit einer Auflösung von zwölf Megapixeln günstigen Digitalkameras die Daseinsberechtigung streitig machen. Im Test zeigt der Pixel-Bolide allerdings deutliche Schwächen.
Sony Ericsson Satio: Ein Telefon mit einer zwölf Megapixel Kamera. Im Test zeigt der Pixel-Bolide allerdings deutliche Schwächen und wird den Anforderungen icht gerecht. Durchwachsene Kamera-Leistung, fehlender Kopfhöreranschluss und eine komplizierte Menüführung schmälern den Gesamteindruck. Zum Video: Sony Ericsson Satio
Inhaltsverzeichnis
- 1Verarbeitung
- 2Ausstattung
- 3Bedienung
- 4Kamera
- 5Testbilder
- 6Multimedia und Software
- 7Surfen im Netz
- 8GPS-Navigation
- 9Fazit
Die Ausbuchtung auf der Geräte-Rückseite markiert auf den ersten Blick das Revier des Sony-Ericsson-Handys: Das Regal im Elektronikmarkt mit den günstigen Digitalkameras. Der klobige Objektivschutz in Kombination mit dem Schriftzug "12,1 Megapixel" lässt keine Zweifel am Haupt-Lockmittel des Satio aufkommen. Der sinnvolle Objektivschutz bringt allerdings einen Nachteil mit sich: Schiebt der Anwender das Foto-Handy verkehrt herum in die Hosentasche, öffnet sich der Schieber. Schon schaltet sich das Gerät ein - und entlädt sich unbemerkt in der Hosentasche.
Verarbeitung
Das Kamera-Handy mit dem großen 3,5-Zoll-Touchscreen liegt mit einem Gewicht von 126 Gramm beinahe luftig in der Hand. Die Vorderseite dominiert ein berührungsempfindlicher Bildschirm. Lediglich drei schmale, aber gut fühlbare Tasten für Startmenü, Rufannahme und Auflegen platziert Sony Ericsson unterhalb des Displays. An der Geräteseite finden sich weitere Tasten zur Medien- und Kamera-Steuerung.
Die Sony-Preisempfehlung für das Foto-Handy liegt bei 700 Euro, die Verarbeitung fällt allerdings nur mäßig aus. Sobald der Anwender das Mobiltelefon schüttelt, gibt der Objektivschutz hörbar Rückmeldung in Form von Klappern von sich. Die schwarz lackierte Oberfläche des Testmodells ist binnen kurzer Zeit übersät mit Fingerabdrücken. Die seitlich angeordneten Tasten liefern auf Grund des schwammigen Druckpunkts kaum Rückmeldung an den Nutzer.
Ausstattung
Im Satio steckt so ziemlich alles, was der derzeitige Stand der Technik hergibt. Neben der Kamera-Funktion bietet das Gerät noch WLAN, Bluetooth, aGPS, SD-Karten-Schacht, HSPA und Touchscreen. Eine microSD-Speicherkarte mit einer Kapazität von acht Gigabyte gehört bereits zum Lieferumfang.
Außerdem liegen im Karton des Satio noch ein Ladegerät, ein USB-Kabel, ein Bedienstift sowie ein kabelgebundenes Headset. Obwohl Sony Ericsson das Satio als Multimedia-Handy bewirbt, lassen sich handelsübliche Kopfhörer mit 3,5-Millimeter-Klinke nicht anschließen. Ein entsprechender Adapter fehlt im Lieferumfang. Immerhin lassen sich Bluetooth-Kopfhörer mit dem Handy koppeln - ein schwacher Trost für Käufer eines Gerätes dieser Preisklasse.
Bedienung
Das Display quittiert Benutzereingaben auf Wunsch mit kurzem Vibrieren, was vor allem die Eingabe von Text erleichtert. Für die Buchstabeneingabe stehen drei Tastatur-Layouts zur Auswahl: Je eine große und kleine virtuelle Tastatur sowie ein Layout für Handschrifterkennung.
Das Sony Ericsson Satio ist neben dem Samsung Pixon 12 das einzige Kamera-Handy mit einer Auflösung von zwölf Megapixeln.
Die zahlreichen Funktionen stellt das Satio in einem aufgeräumten Startmenü dar, das streckenweise an die Menüführung der neuen Sony-Spielkonsolen erinnert. Als Betriebssystem kommt das von Nokia stammende Symbian S60 5th Edition zum Einsatz. Sony Ericsson verwendet aber eine eigene Oberfläche, die keine Verwechslungsgefahr zu Nokia-Handys aufkommen lässt.
Sony Ericsson Satio (Idou)
- Integriertes GPS und A-GPS
- TV Ausgang
- Hat ein FM-Stereo-Radio
- zu teuer!
- Kein 3,5 mm Klinke Kopfhörer Anschluss
- Langsames Umschalten zwischen Landschaft und Portrait


Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 3 Beiträge
Es gibt nix besseres wie das Satio
Ich Liebe mein Satio, für mich, der beste Alleskönner den es gibt! Und ein Digitalkamera ersatz, wer das Satio hat, braucht keine Digitakamera mehr!!!
Ich bin sehr zufrieden mit meinem Satio