Anleitung: Videoschnitt mit Pinnacle VideoSpin

Filme erstellen

Als zweites Bearbeitungswerkzeug bietet sich das Verschieben der Clipränder an. Diese Methode erlaubt den passgenauen Schnitt einer Szene, im Fachjargon "Trimmen" genannt. Dazu fährt der Nutzer mit der Maus über die Clipanfänge oder -enden. Das Programm zeigt dabei blaue Pfeile an, die der Anwender mit gedrückter Maustaste nach rechts oder links zieht, um den Abschnitt zu verlängern oder zu kürzen. Bildübergänge, Titel und Audioeffekte zieht der Anwender auf die gleiche Weise per Drag-and-drop an die gewünschte Stelle in der Timeline.

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Sobald Szenen, Titel und Übergänge den Vorstellungen des Hobbyregisseurs entsprechen, hilft der Reiter "Film erstellen" im Programmfenster unterhalb des Kontextmenüs beim Erstellen der gewünschten Datei. Auf Wunsch speichert Pinnacle Videospin den fertigen Film als Datei auf der Festplatte, alternativ lädt das Programm das Video auch auf eine der Webseiten Yahoo! Video oder Youtube. Dazu muss der Anwender allerdings über ein gültiges Benutzerkonto der entsprechenden Seite verfügen.

Pinnacle VideoSpin: Filme erstellen
Pinnacle VideoSpin: Für das Speichern auf Festplatte bietet Pinnacle Videospin verschiedene Dateitypen und Einstellungen an.

Für das Speichern auf Festplatte bietet Pinnacle Videospin verschiedene Dateitypen und Einstellungen an. Nach dem Auswählen des passenden Videoformats genügt ein Klick auf "Datei erstellen", schon öffnet sich das Dialogfenster für den Speicherort. Sobald der Anwender Dateiablage und -namen bestätigt hat, erstellt das Schnittprogramm den fertigen Film.

Fazit

Pinnacle Videospin bietet sich als komfortable Arbeitshilfe für Anwender an, die ohne großen Aufwand kleine Filme erstellen wollen. Nach wenigen Arbeitsschritten landen die fertigen Videodateien auf der Festplatte oder im Internet. Die Software ist einfach zu bedienen und benötigt keine große Einarbeitungszeit.

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Allerdings sorgt das "Verfallsdatum" des mit gelieferten Codec-Packs dafür, dass der Anwender gut zwei Wochen nach Installation zu anderen Codec-Lösungen greifen muss. Außerdem bietet die Freeware-Version keine Videoeffekte. Der Hersteller bietet entsprechenden Plug-ins nur gegen Gebühr an.

Als kostenlose Alternative bietet sich Avidemux an. Das Programm beherrscht die gängigsten Video-Formate und stellt einige Effekte zur Verfügung. Dafür fordert die englischsprachige Anwendung eine etwas längere Eingewöhnungszeit.

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Leider lässt sich kein Material von Mini-DV Kameras übertragen, sondern nur von Festplattencamcordern!

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