Komfortable Videobearbeitung für Windows Vista und Windows 7

Windows 7-Anleitung: Videoschnitt mit Windows Live Movie Maker

Microsoft bietet mit dem Windows Live Movie Maker ein kostenloses Videoschnittprogramm zum Download an. Die Software gehört zur Freeware-Reihe Windows-Live-Essentials des Herstellers und gestattet neben dem Schnitt auch das Erstellen von Diashows, das Einfügen einfacher Effekte und die Veröffentlichung von Videos auf YouTube.

Windows Live Movie Maker
Das Hauptprogrammfenster im Stile von Microsoft Office 2007 ermöglicht einfachen Funktionszugriff über die einzelnen Reiter.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Installation
  2. 2Der erste Programmstart
  3. 3Szenen enfernen
  4. 4Animationen und Effekte
  5. 5Titel, Bildbeschriftung und Abspann
  6. 6Film vertonen
  7. 7Autopilot für Dia-Vorführungen
  8. 8Speichern, Exportieren, Brennen
  9. 9Fazit: Schnell und einfach Filme bearbeiten und erstellen

Das Windows-Schnittprogramm unterstützt die Formate WMV, DV-AVI, WTV, 3GP, 3GPP, MPEG-2, MPEG-1, Motion JPEG, JPEG, TIFF, GIF, Bitmap, PNG, MOV, QTt, AVCHD und MPEG-4. Die Software läuft unter Windows Vista und Windows 7 mit installiertem Windows Media Player. Anwender von Windows XP sind auf die Vorgängerversion "Windows Movie Maker" angewiesen, die zugehörige Anleitung finden Sie im Kasten Links zum Artikel unter dem Beitrag.

Als Systemvoraussetzungen gibt Microsoft einen Ein-Gigahertz-Prozessor und 512 Megabyte RAM an, der Rechner benötigt außerdem eine Grafikkarte, die mindestens DirectX 9.0 und Shader Model 2.0 unterstützt.

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Installation

Die Installationsdatei von Windows Live Movie Maker beansprucht lediglich ein Megabyte Speicherplatz. Während der Einrichtung lädt das Programm aber weitere Daten aus dem Netz, die installierte Anwendung nimmt daher 70 Megabyte auf der Festplatte ein. Im Gegensatz zu anderen Windows Live-Anwendungen arbeitet Movie Maker ohne Windows Live ID.

Der Installationsassistent startet nach einem Doppelklick auf die heruntergeladene Datei. Im ersten Fenster bietet die Anwendung die Installation weiterer Windows Live Dienste an, darunter beispielsweise der Messenger. Durch Entfernen des zugehörigen Hakens lehnt der Nutzer die Einrichtung der Zusatzprogramme ab, das Gleiche gilt für das Festlegen eines Suchanbieters und der Startseite am Ende der Installation.

Der erste Programmstart

Nach der Einrichtung ruft der Anwender Windows Live Movie Maker über den Windows-Startknopf und die Einträge "Alle Programme" > "Windows Live" > "Windows Live Movie Maker" auf. Das Design des Programmfensters erinnert an Microsoft Office 2007. Sämtliche Funktionen der Video-Anwendung erreicht der Nutzer über die Reiter und Schaltflächen am oberen Fensterrand.

Durch Ziehen der Videodatei in den rechten Bereich des Programmfensters öffnet der Nutzer den Film in Windows Live Movie Maker. Der integrierte Media Player zeigt auf der linken Fensterseite das Startbild des Videos, der rechte Bereich des Programmfensters zeigt eine ausgerollte Filmrolle mit Einzelbildern an und dient zum Bewegen innerhalb des Films.

Szenen enfernen

Gleich nach dem Einfügen des Films bietet die Multimedia-Anwendung oberhalb des Reiters "Bearbeiten" die "Video-Tools" an. Ein Klick auf die grün unterlegte Schaltfläche führt zu den Schnittwerkzeugen.

Zum Bearbeiten des Films markiert der Anwender zuerst die gewünschte Stelle über die Zeitleiste des Media Players oder den Filmstreifen auf der rechten Fensterseite. Die Schaltfläche "Video teilen" trennt den Film in mehrere Bereiche, ein Rechtsklick auf einen der Filmteile gibt Zugriff auf die Funktionen "Kopieren", "Einfügen" und "Entfernen".

Das "Zuschneidewerkzeug" erreicht der Anwender über einen Klick auf die gleichnamige Schaltfläche. Mausklicks auf die Einträge "Startpunkt festlegen" und "Endpunkt festlegen" am oberen linken Bildrand bestimmen den auszuschneidenden Bereich. Anschließende entfernt der Anwender mit der Schaltfläche "Zuschneiden speichern" die unerwünschte Szene.

Windows Live Movie Maker
Effekte zeigt der integrierte Media Player sofort als Vorschau an.

Tipp: Einen falsch gesetzten Schnitt, eine versehentlich gelöschte Szene oder ein falscher Mausklick im Einstellungsmenü stellen in Windows Live Movie Maker kein Problem dar. Die zwei blauen Pfeile über den Reitern machen Änderungen rückgängig oder fügen gelöschte Arbeitsschritte wieder hinzu.

Animationen und Effekte

Auch das nachträgliche Bearbeiten des Bildmaterials geht mit Windows Live Movie Maker leicht von der Hand. Der Reiter "Animationen" bietet Zugriff auf eine Reihe von Blenden. Fährt der Anwender mit dem Mauszeiger über einen der Einträge, zeigt der Media Player eine Vorschau der Blende.

Auf die gleiche Art gestattet der Reiter "Visuelle Effekte" das Einbinden von Effektfiltern - etwa die Wiedergabe einer Szene in schwarz-weiß. Auch hier löst das Bewegen des Mauszeigers über die Effekte die Vorschau im Media Player aus. Ausgewählte Animationen und Effekte übernimmt das Programm direkt nach dem Klick auf die jeweilige Schaltfläche in die aktuell gewählte Szene.

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Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 37 Beiträge

Hast du die Datei als Projekt gespeichert? In dem Fall sind unter Umständen auch entfernte Film-Teile weiterhin enthalten um später weiter mit diesen Arbeiten zu können. Klick stattdessen mal links oben auf das...

Ich habe einen Film am Anfang der Werbung und am Ende der Werbung geteilt und dann die Werbung mit den Knopf "Entfernen" entfernt. Auf Movie Maker ist dann ein wunderschöner Film ohne Werbung. Gebe ich aber den...

Windows ist ohnehin, was die Verwendbarkeit von Audio und Videodateien betrifft, ziemlich eingeschränkt. So kann z.B. der Media-Player nicht einmal FLAC-Dateien wiedergeben. Andere Player, z-B. der (übrigens ganz...

MPEG-4 funktioniert ganz im gegensatz zur ankündigung garnicht !

Unter den "Videotools - Bearbeiten" gibt es ganz links die Möglichkeit die Videolautstärke komplett stumm zu schalten. Anschließend lässt sich über den Punkt "Startseite" dann wieder "Musik hinzufügen". Das muss...

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