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Acer Aspire 1810TZ im Test: Die beste Netbook-Alternative
Subnotebook für 500 Euro

von Roland Haberer Uhr veröffentlicht

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Das Subnotebook Acer Aspire 1810TZ gehört zur Timeline-Serie des Herstellers und zeichnet sich durch hohe Akkulaufzeit und geringes Gewicht aus. Der tragbare Rechner ist nicht größer als ein Netbook und kostet 500 Euro.

Das Subnotebook Acer Aspire 1810TZ gehört zur Timeline-Serie des Herstellers und zeichnet sich durch hohe Akkulaufzeit und geringes Gewicht aus. Der tragbare Rechner ist nicht größer als ein Netbook und kostet 500 Euro.

Die Messlatte für den Aspire 1810TZ liegt hoch. Bereits vor einigen Monaten konnte der 3810T aus der Timeline-Serie im Test überzeugen. Das 1810TZ stellt die kleinere und günstigere Ausgabe des Timeline 3810T dar.

Aktuell stehen vier verschiedene Konfigurationen des Acer Aspire 1810TZ zum Verkauf, die sich preislich nur geringfügig voneinander unterscheiden. Dem netzwelt-Test stellt sich das Acer Aspire Timeline 1810TZ-412G25N, das zum Preis von 500 Euro zum Verkauf steht.

Leistung: Ausreichend

Die Bildschirmgröße des Acer Timeline 1810TZ beträgt lediglich 11,6 Zoll und lässt die Grenze zwischen Netbook und Subnotebook verschwimmen. Der spiegelnde Bildschirm mit einer HD-Auflösung von 1.366 x 768 Pixeln bietet akzeptable Blickwinkel und ausreichende Helligkeit. Die restliche Hardwareausstattung erntet ebenfalls ein "ausreichend": Der Intel Pentium Dual-Core SU4100 mit 1,30 Gigahertz arbeitet langsam, aber dennoch um einiges schneller als jeder Intel Atom Prozessor. Das Bild bereitet ein Onboard-Grafikchip von Intel auf - der GMA X4500HD.

Mit zwei Gigabyte Arbeitsspeicher bietet das Acer-Subnotebook die doppelte RAM-Kapazität eines handlesüblichen Netbook. Der freie zweite RAM-Slot bietet Platz für Erweiterungen - eine Rarität in dieser Preisklasse. 250 Gigabyte Festplattenspeicher sollten für die meisten Anwendungszwecke vollauf genügen, die Festplatte lässt sich aber auch mit wenigen Handgriffen wechseln. Die meisten Büro- und Multimediaaufgaben erledigt der Acer Aspire 1810TZ zufriedenstellend schnell, selbst Film- und Flash-Material in HD-Qualität stellt das Gerät vor keine großen Probleme.

Festplattengeschwindigkeit 250GB HDD (HD Tune)
MinimumMaximumDurchschnittZugriffszeit
33,8 MB/sek.79,6 MB/sek.63,5 MB/sek.18,3 ms

Akkulaufzeit: Lang, länger, Timeline

Richtig auftrumpfen kann Acer mit den hohen Akkulaufzeiten. Diese verdankt das Timeline vor allem dem Sechs-Zellen-Akku und der sparsamen Hardware, die einen guten Kompromiss zwischen Preis, Leistung und Stromverbrauch darstellen. Im Office-Betrieb messen wir fast achteinhalb Stunden Laufzeit - ein hervorragender Wert. Alternativ reicht die Akkuleistung für mehrere Filme aus, so lange die Videos eine Gesamtlänge von fünfeinhalb Stunden nicht überschreiten.

Akkulaufzeit
OfficeFilm
505 min.315 min.

Gerade bei mobilen Geräten, die gleichermaßen im Büro, zu Hause oder in stillen Lesesälen zum Einsatz kommen, spielt die Laufstärke eine große Rolle. Auch hier verhält sich das Acer Timeline vorbildlich: Im Leerlauf bleibt das Subnotebook ausgesprochen leise. Unter Last dreht der Lüfter zwar auf, wirkt jedoch niemals störend.

Lautstärke (30cm)
idleLast
33,7 db38,1 db

Tastatur und Touchpad: Neue Wege

Ungewohnte Wege beschreitet Acer bei der Tastatur: Der Hersteller nutzt beinahe jeden verfügbaren Millimeter der Gehäusefront für das Tastenfeld. Als Folge fallen die Tasten sehr groß aus - beinahe zu groß. Das Tippen erfordert somit etwas Eingewöhnung, dank des gelungenen Tastaturlayouts bereitet das den meisten Anwendern aber wenige Probleme.

Acer Aspire 1810TZ

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Wiegt nur knapp über 1,4 Kilogramm.

Die Handballen liegen direkt auf der abgerundeten Gehäusekante auf, viel Platz für das Touchpad bleibt folglich nicht. Auch hier nutzt Acer zum ersten Mal bei einem Notebook dieser Größe den Platz bis zum Gehäuserand aus. Ähnlich wie bei Asus EeePC-Modellen ragen die beiden Touchpadtasten leicht über die Abschlusskante hinaus. Der Druckpunkt der Tasten wirkt über die gesamte Breite hinweg perfekt und vermittelt ein sehr gutes Feedback.

Anschlüsse: Wenig Schnittstellen

Viele Anschlüsse bietet das Acer-Subnotebook allerdings nicht. Der Hersteller bietet mit drei USB-Ports, je einem Gigabit-LAN-, HDMI- und VGA-Anschluss den derzeit üblichen Standard. Kartenleser und eine Webcam sind ebenfalls vorhanden.

An der Unterseite des Subnotebooks befinden sich außerdem zwei Schieber zum Ein- und Ausschalten der drahtlosen Bluetooth- und WLAN-Verbindungen. Die Positionierung der Schieber wirkt unkomfortabel - für die Bedienung muss der Nutzer das immerhin 1,425 Kilogramm leichte Subnotebooks jedes Mal anheben. Gemessen am Preis von 500 Euro fällt die noch gute Verarbeitung angemessen aus.

Fazit: Fast alles richtig gemacht

Das Acer Aspire 1810T überzeugt beinahe auf der ganzen Linie: Für einen Preis von 500 Euro erhält der Käufer ein Subnotebook mit allen Stärken eines Netbooks und vielen Vorteilen eines Subnotebooks. Die Akkulaufzeiten von weit über fünf Stunden und das geringe Gewicht können im Test vollauf überzeugen. Die Leistung genügt für Internet- und Schreibarbeiten – Rechenwunder darf der Anwender für diesen Preis jedoch nicht erwarten.

Dank fairem Preis, guter Verarbeitung und genügend Leistung verdient sich das Acer Aspire Timeline 1810TZ beinahe den Titel "Netbook des Jahres". Mit für Netbooks hohem Preis und untypischer Hardware positioniert Acer das Gerät aber zwischen Netbook- und Subnotebook - und erhält verdienterweise die netzwelt-Empfehlung.

Kommentare zu diesem Artikel

Das Subnotebook Acer Aspire 1810TZ gehört zur Timeline-Serie des Herstellers und zeichnet sich durch hohe Akkulaufzeit und geringes Gewicht aus. Der tragbare Rechner ist nicht größer als ein Netbook und kostet 500 Euro.

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  • triple rRr schrieb Uhr
    AW: News - Acer Aspire 1810TZ im Test: Die beste Netbook-Alternative

    moin, ich bin seit einigen Wochen stolzer Besitzer des 1810tz in schwarz. Und ich bin mehr als nur zufrieden. Für meine mobilen Office-Anwendungen ist das gerät genau das richtige. sehr leise, schnell genug, und der Akku hält ewig... (vielleicht kommen da die 500 Jahre her... *g*) Einziges Manko: der Klavierlack: der zieht Staub, Fingerabdrücke und Kratzer an wie ein dampfender Misthaufen die Fliegen. Aber das scheint momentan ja Mode zu sein... von mir gibt's ne glatte Kaufempfehlung.
  • burnout150 schrieb Uhr
    AW: News - Acer Aspire 1810TZ im Test: Die beste Netbook-Alternative

    Beim nächsten Artikelupdate ist der Fehler behoben. Danke fürs entdecken.
  • pittiplatsch schrieb Uhr
    AW: News - Acer Aspire 1810TZ im Test: Die beste Netbook-Alternative

    :schmunze: jupp - da hat sich wohl in die Produktdatenbank die falsche Maßeinheit beim aktuellen Preis eingeschlichen - 500 Jahre möchte ich für das Acer Aspire 1818TZ dann auch nicht bezahlen :deal: - weiss ja garnicht, ob ich überhaupt so alt werde :tod:
  • Lyvia schrieb Uhr
    AW: Acer Aspire 1810TZ im Test: Die beste Netbook-Alternative

    Aktueller Preis 500 Jahre ? Puh, da verpflichtet man seine Seele aber lange! Ansonsten gefällt der Testbericht ... da möchte ich mir fast ein Netbook zulegen, wo doch bald die Smartbooks mit Instant On kommen sollen. Ach menno. Nichts ist einfach. Niemals ;)

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Das Subnotebook Acer Aspire 1810TZ gehört zur Timeline-Serie und zeichnet sich durch hohe Akkulaufzeit und geringes Gewicht aus. Der tragbare Rechner ist nicht größer als ein Netbook und kostet 500 Euro.
http://www.netzwelt.de/news/81108-acer-aspire-1810tz-test-beste-netbook-alternative.html
2009-11-04 19:15:00
http://img.netzwelt.de/dw120_dh90_sw0_sh0_sx0_sy0_sr4x3_nu0/article/2010/bild-skype392.jpg
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