Canon EOS 7D im Test: Bezahlbare Profi-DSLR

Robustes Gehäuse mit HDMI-Ausgang

Wer bisher nur mit kompakten Kameras fotografiert hat, muss sich angesichts der zahlreichen Tasten, Räder und Knöpfe erst einmal zurecht finden. Umsteigern von anderen DSLR-Modellen fällt die Eingewöhnung dagegen deutlich leichter. Sie sollten nach dem ersten Tag mit der Canon EOS 7D keine größeren Probleme mehr mit der Steuerung haben.

Alle wichtigen Einstellungen lassen sich schnell vornehmen. Lichtempfindlichkeit, Weißabgleich, Belichtungszeit, Blende, die Messmethode für den Autofokus oder die Betriebsart kontrollieren entsprechende Tasten und Drehräder oder das Bildschirmmenü, das der Anwender mit der "Q"-Taste aufruft. Der Fotograf entscheidet selbst, welcher Weg für ihn angenehmer und schneller ist.

Alle Bedienelemente zeichnen sich durch deutliche Druckpunkte aus. Verwirrung stiftet das Zusammenspiel aus Joystick und Drehrad auf der Rückseite der EOS 7D: Die Festlegung, welches der beiden Steuerungselemente zum nächsten Punkt eines Menüs führt oder Einstellungen verändert, wirkt teilweise willkürlich und nicht immer nachvollziehbar.

Canon EOS 7D im Test

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Canon EOS 7D - Das Test-Kit beinhaltete ein Objektiv mit einer Brennweite von 18 bis 135 Millimetern und integriertem Bildstabilisator.
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Das Test-Kit beinhaltete ein Objektiv mit einer Brennweite von 18 bis 135 Millimetern und integriertem Bildstabilisator.

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Canon EOS 7D - Der Bildschirm misst drei Zoll und zeigt auch ein Livebild an.
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Der Bildschirm misst drei Zoll und zeigt auch ein Livebild an.

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Canon EOS 7D - Stromanschluss und Fernauslöserbuchse, sowie der Mikrofoneingang, ein AV- und eine HDMI-Ausgang.
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Stromanschluss und Fernauslöserbuchse, sowie der Mikrofoneingang, ein AV- und eine HDMI-Ausgang.

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Canon EOS 7D - Das Gehäuse kostet ohne Objektiv derzeit zwischen 1.500 und 1.600 Euro.
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Das Gehäuse kostet ohne Objektiv derzeit zwischen 1.500 und 1.600 Euro.

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Canon EOS 7D - Daten speichert die Kamera auf einer CF-Speicherkarte ab.
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Daten speichert die Kamera auf einer CF-Speicherkarte ab.

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Canon EOS 7D - Akku und der Anschluss für einen Akkugriff oder andere Erweiterungen.
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Akku und der Anschluss für einen Akkugriff oder andere Erweiterungen.

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Canon EOS 7D - Modus-Wahlrad auf linken und Info-Anzeige auf der rechten Seite der Kamera.
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Modus-Wahlrad auf linken und Info-Anzeige auf der rechten Seite der Kamera.


Der Autofokus der Canon-Spiegelreflexkamera greift auf bis zu 19 Kreuzsensoren zurück und arbeitet zusammen mit dem optischen Sucher sehr zügig und präzise. Deutlich langsamer geht das Scharfstellen bei Nutzung der Livebild-Funktion und Filmaufnahmen von der Hand. Hier benötigt die Kamera teils mehrere Sekunden, bis sie ein Motiv erfasst.

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Fotos nimmt die EOS 7D im JPEG- und in Canons Rohdatenformat CR2 auf. Filme speichert die DSLR als MOV-Dateien mit dem H.264-Codec ab. Über einen Bildstabilisator verfügt die Kamera nicht, da der japanische Hersteller diesen nur in seine Objektive einbaut.

Das Gehäuse der Canon EOS 7D besteht aus einer Magnesiumlegierung wirkt solide und sauber verarbeitet. Gummi-Abdeckungen schützen sämtliche Schnittstellen schützen vor Spritzwasser. Daten speichert die Canon EOS 7D auf einer Speicherkarten vom Typ Compact Flash ab. Zur Datenübertragung stattet der Hersteller die DSLR mit einer AV- und einer HDMI-Schnittstelle aus. Weitere Anschlüsse sind für Stromversorgung, Mikrofon und Fernauslöser vorhanden. Den Strom liefert ein Lithium-Ionen-Akku.

Fazit: Rundum gelungene Kamera

Die Canon EOS 7D stellt ein hochwertiges Arbeitsgerät für Profis dar, die mit der Spiegelreflexkamera ihren Lebensunterhalt verdienen. Der vergleichsweise niedrige Preis für das Gehäuse macht die DSLR aber auch für Amateure interessant. Allen Fotografen bietet der Fotoapparat hervorragende Bildqualität, umfangreiche Ausstattung und dennoch angenehme Bedienung.

Die unverbindliche Preisempfehlung von Canon für das Gehäuse der EOS 7D liegt bei 1.649 Euro, das Kit mit dem 18-bis-135-Millimeter-Objektiv soll 1.999 Euro kosten. Online sind die Preis bereits auf rund 1.500 Euro für das Gehäuse und etwa 1.700 für Kamera und Objektiv gesunken.

Tipp: Alternativen für Einsteiger

Ebenfalls sehr gute Bildqualität und komfortable Bedienung bieten DSLR-Kameras für Einsteiger, wie die Canon-Geräte EOS 500D oder EOS 1000D. Nikon bietet im vergeleichbaren Preissegment die D3000 und D90 an. Bei diesen Geräten muss der Nutzer aber teilweise auf die Filmaufzeichnung verzichten und erhält in der Regel nur ein weniger robustes Kunststoffgehäuse.

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Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 6 Beiträge

Hallo, ich sehe das anders. Ich habe eine 5D Mark II und nutze sie auch zum filmen. Die Qualität, vor allem das Spiel mit der Schärfentiefe gelingt wegen dem großen Sensor hervorragend. Ich kenne...

Mir gehts so, wie den meisten: Eine SLR, ob digital oder chemisch, möchte ich zum Fotografiere. alles andere ist für mich Ballast und kostet unnötig Geld, außerdeem vergrößert das die Kompliziertheit des Geräts...

Camcorder die in der qualität der 7d filmen und bei denen man so viele manuelle einstellungen machen kann (bildfrequenz, blende...) kosten locker mal 1500 ! Und sie ist ganz sicher das beste 2 in 1 Gerät zurzeit auf...

Wäre einmal interessant diese Kamera im direkten Vergleich mit den neuesten Kameras zu sehn. Wäre mal gespannt was eine DS15 von Sigma mit der neuen Canon gemein oder besser gesagt wo die Vor und Nachteile sind.

Zitat: Ohne diese Kompaktklassen Feature "filmen" wäre diese Kamera eine Überlegung wert. Solch einen Schwachsinn brauch ich nicht und will ich nicht. Zum filmen hab ich eine Filmkamera. Solche...

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