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03.11.2009
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18-Megapixel-Spiegelreflex nimmt Videos in Full-HD auf

Canon EOS 7D im Test: Bezahlbare Profi-DSLR

Digitalkamera

Canon EOS 7D im Test: Bezahlbare Profi-DSLR

Die EOS 7D ist Canons neueste Spiegelreflexkamera und stellt gleichzeitig den günstigsten Einstieg in den Profi-Bereich des japanischen Herstellers dar. Im Test überzeugt die rund 1.500 teure Kamera mit hervorragender Bildqualität, umfangreicher Ausstattung und verständlicher Bedienung.

Inhalt

  • 18 Megapixel für hervorragende Bildqualität
  • Umfangreiche, aber komfortable Bedienung
  • Robustes Gehäuse mit HDMI-Ausgang
  • Fazit: Rundum gelungene Kamera
  • Datenblatt

18 Megapixel für hervorragende Bildqualität

In der Canon EOS 7D arbeitet ein CMOS-Sensor, der bei einer Fläche von 22,3 x 14,9 Millimetern eine Auflösung von 18 Megapixeln liefert. Der Mikrochip im APS-C-Format deckt nicht wie ein Vollformatsensor - etwa der in der EOS 5D Mark II - die komplette Fläche eines Kleinbildfilmes ab.

Auffälligster Unterschied zwischen den beiden Sensortypen stellt die Brennweitenverlängerung dar. Während bei einem Vollformatsensor die auf den Objektiven angegeben Brennweiten gelten, verlängern sie sich bei einem APS-C-Sensor um den Faktor 1,6. Eine Linse mit 50 Millimetern Festbrennweite funktioniert an der EOS 7D wie ein Objektiv mit einer Brennweite von 80 Millimetern an der EOS 5D Mark II.

Zwei Digic-4-Bildprozessoren sorgen in der Canon EOS 7D für eine schnelle Verarbeitung der Bilddaten zuständig. Die von der Kamera angefertigten Aufnahmen zeichnen sich durch hohe Detailgenauigkeit mit präziser Schärfe aus. Zudem bieten die Bilder natürlich wirkenden Farben und umfangreichen Kontrast.

Die dezenten dunklen Verfärbungen in den Bildecken kann der Nutzer mit der Vignettierungs-Korrektur ausgleichen - solange für das Objektiv Korrekturdaten zur Verfügung stehen. Die Canon EOS 7D überzeugt außerdem durch geringes Bildrauschen. Erst bei einer Lichtempfindlichkeit von ISO 1.600 ist in der Originalansicht ein leichtes Bildrauschen zu erkennen. Bei ISO 12.800 erkennt der Betrachter die Bildstörungen auch bei Verkleinerungen auf 20 Prozent. Die Qualität der Aufnahmen genügt dann lediglich für Veröffentlichungen im Internet.

Canon EOS 7D Testbilder

  • Canon EOS 7D Testbild (Vollansicht auf etwa zwei Drittel verkleinert)
  • Canon EOS 7D Testbild (Vollansicht auf etwa zwei Drittel verkleinert)
  • Canon EOS 7D Testbild (Vollansicht auf etwa zwei Drittel verkleinert)
  • Canon EOS 7D Testbild (Vollansicht auf etwa zwei Drittel verkleinert)
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.

Der drei Zoll große Monitor auf der Rückseite der EOS 7D verfügt über eine Auflösung von 920.000 Bildpunkten. Die Anzeige ist selbst bei Sonnenlicht noch gut zu erkennen. Danke Livebild-Funktion dient der Bildschirm auch als Ersatz für den optischen Sucher: Bei Fotoaufnahmen geschieht das nur auf Wunsche des Nutzers, bei Videoaufzeichnungen schaltet die Kamera immer auf Livebild um.

Videos zeichnet die Canon EOS 7D maximal in Full-HD-Auflösung mit 1.920 x 1.080 Pixeln bei 25 Bildern in der Sekunde auf. Die sehr gute Bildqualität der Fotos bieten auch die Video-Aufnahmen: Scharfe und viele Details, natürlich wirkende Farben, deutliche Kontraste und geringes Bildrauschen. Um mit der Spiegelreflexkamera längere Filmeprojekte umzusetzen, empfiehlt sich die Anschaffung weiterer Ausrüstung - die 7D bietet sonst nicht genügend Komfort für längere Filmdrehs.

Umfangreiche, aber komfortable Bedienung

Die Canon EOS 7D bietet dem Nutzer alle bei Spiegelreflexkameras übliche Aufnahmearten: Automatik, Programm-Automatik, Zeit- und Blendenvorwahl sowie komplett manuelle Steuerung und einen Bulb-Modus für Langzeitbelichtungen. Programme für Porträts, Landschafts-, Nacht- oder Sport-Aufnahmen stehen nicht zur Verfügung, der Fotograf kann jedoch drei eigene Aufnahmeprogramme speichern.

Die ohne Objektiv, aber mit Akku und Speicherkarte 913 Gramm schwere Kamera liegt angenehm und sicher in der Hand. Während der Zeigefinger auf dem Auslöser ruht, findet der Daumen genügend Ablagefläche auf der Rückseite der DSLR. Die restlichen drei Finger umschließen den Batterieschacht. Bei der Steuerung der 7D mit zwei Händen sind alle Bedienelemente gut zu erreichen.


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Diskutieren Sie zu diesen Artikel im Forum!
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Helmutk
Helmutk
04.11.09 08:51

Ohne diese Kompaktklassen Feature "filmen" wäre diese Kamera eine Überlegung wert. Solch einen Schwachsinn brauch ich nicht und will ich nicht. Zum filmen hab ich eine Filmkamera. Solche Kameras sind total überfeatured und damit auch anfällig. Letztendlich könnten sie "ohne" auch preiswerter sein.


capa
capa
04.11.09 10:27

Zitat:

Ohne diese Kompaktklassen Feature "filmen" wäre diese Kamera eine Überlegung wert. Solch einen Schwachsinn brauch ich nicht und will ich nicht. Zum filmen hab ich eine Filmkamera. Solche Kameras sind total überfeatured und damit auch anfällig. Letztendlich könnten sie "ohne" auch preiswerter sein.


Als Basis für ein professionelles Kamerasystem taugen die Video-DSLRs schon, allerdings ist dafür deutlich mehr nötig als nur die Kamera und ein Objektiv. Für Privatanwender also wirklich nicht geeignet. Die sollten lieber 300 Euro in einen günstigen Camcorder stecken.

Die EOS 50D kommt noch ohne Filmfunktion daher, bietet eine ähnlich gute Bildqualität wie die 7D und ist schon für etwas mehr als die Hälfe des Preises zu haben. Da bleibt also genug Geld für einen Camcorder übrig.

Viele Grüße
Capa


SimonS
SimonS
04.11.09 18:55

Wäre einmal interessant diese Kamera im direkten Vergleich mit den neuesten Kameras zu sehn. Wäre mal gespannt was eine DS15 von Sigma mit der neuen Canon gemein oder besser gesagt wo die Vor und Nachteile sind.
Zu der Film-Funktion: Ich wäre auch der Meinung das es einen Grund gibt warum es gute Kameras und gute Camcorder gibt und zwar getrennt. Beides zusammen hat noch nie gut funktioniert und war bis jetzt entweder eine Kamera die eine schlechte Filmfunktion gehabt hat oder eine schlechte Kamera die eine bessere Filmfunktion hat. Aber das beides ohne Qualitätseinbußen im Vergleich zu den Einzelgeräten, auf den Markt gekommen wäre könnte ich mich nicht erinnern!


burginos
burginos
12.11.09 20:02

Camcorder die in der qualität der 7d filmen und bei denen man so viele manuelle einstellungen machen kann (bildfrequenz, blende...) kosten locker mal 1500 ! Und sie ist ganz sicher das beste 2 in 1 Gerät zurzeit auf dem Markt


v-zero
v-zero
13.12.09 15:26

Mir gehts so, wie den meisten: Eine SLR, ob digital oder chemisch, möchte ich zum Fotografiere. alles andere ist für mich Ballast und kostet unnötig Geld, außerdeem vergrößert das die Kompliziertheit des Geräts und damit auch die Reparaturanfälligkeit.
Darum, bei aller Anerkennung der Qualitäten dieser Kamera, bleibt die Frage, wie lange es dauert, bis die erste kostspielige Reparatur fällig wird, die sich dann nicht mehr lohnt, weil man zum gleichen Preis etwas gleichwertiges Neues bekommt, was mir ev. nichts nützt, da ich das Geld dafür nicht (mehr) habe.


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