10-fach-Zoom, 24-Millimeter-Weitwinkel, HD-Videos, 1.000 Fotos mit einer Akkuladung

Casio Exilim EX-H10 im Test: Zoomstarke Kompaktkamera

Nach Herstellerangaben ist die Exilim EX-H10 von Casio die derzeit kleinste Kompaktkamera mit zehnfachem Zoom. Der Fotoapparat weckt aber auch dank mechanischem Bildstabilisator und der Aufzeichnung von Videos in HD-Auflösung große Erwartungen. Der Bildsensor der EX-H10 bietet eine Auflösung von zwölf Megapixeln.

Casio Exilim EX-H10: Die Casio Exilim EX-H10 bietet einen 10fachen Zoom, einen optischen Bildstabilisator und einen leistungsstarken Akku. Die Umfangreiche Ausstattung rechtfertigt den Preis von rund 250 Euro. Zum Video: Casio Exilim EX-H10

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Umfangreiche Ausstattung
  2. 2Bedienung mit Hindernissen
  3. 3Bildqualität: Zu viele Pixel für die Sensorfläche
  4. 41.000 Fotos mit einer Akku-Ladung
  5. 5Fazit: Superlative mit Einschränkungen

Umfangreiche Ausstattung

Casio stattet die Exilim EX-H10 sehr großzügig aus: Der 1/2,3 Zoll große CCD-Sensor liefert eine Auflösung von maximal 12,1 Megapixeln. Die Brennweite des Objektivs mit zehnfachem Zoom reicht - umgerechnet ins Kleinbildformat - von 24 bis 240 Millimeter. Der mechanische Bildstabilisator gestattet dem Nutzer verwacklungsfreie Aufnahmen aus der freien Hand bei drei bis vier Belichtungsstufen unterhalb der sonst üblichen Grenze von 1/60 Sekunde.

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Für die Bildkontrolle, als Sucher und zur Anzeige der Menüs dient der drei Zoll große Bildschirm auf der Rückseite der Casio H10. Dem Fotografen stehen insgesamt 38 Szenenprogrammen zur Auswahl. Sie enthalten unter anderem Voreinstellungen für Fotos von Landschaften, Kindern, Haustieren, Blumen, Sonnenuntergängen und elektronischen Anzeigetafeln.

Die Gesichtserkennung fokussiert auf bekannte Personen und passt auch die Belichtungseinstellungen entsprechend an. Mit Hilfe der Lächelautomatik löst die H10 erst aus, wenn das Modell vor der Linse lächelt. Bei den Seitenformaten bietet die Kamera dem Nutzer die Wohl zwischen den Formaten 3:2, 4:3 und 16:9.

Bedienung mit Hindernissen

Die Casio Exilim H10 lässt sich gut mit einer Hand greifen und bedienen. Alle wichtigen Bedienelemente sind mit den Fingern der rechten Hand bequem zu erreichen. Die Tasten auf der Rückseite der Kamera sind jedoch allesamt sehr schwergängig. Im Vergleich zu anderen Kompaktkameras muss der Anwender viel Kraft ausüben, um eine Eingabe zu tätigen.

Der Auslöser fühlt sich dagegen angenehm leicht an. Trotzdem fallen seine zwei Druckpunkte sehr markant aus. Die leichtgängige Zoomwippe bewegt das Objektiv zügig in die gewünschte Brennweite. Über den Aufnahmeknopf in der rechten oberen Ecke der Rückseite der H10 startet der Nutzer jederzeit die Videoaufzeichnung - egal in welchem Aufnahmemodus sich die Kamera befindet.

Casio Exilim EX-H10 im Test

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Casio Exilim EX-H10 - In der kompakten Kamera steckt ein Objektiv mit zehnfachem Zoom.
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In der kompakten Kamera steckt ein Objektiv mit zehnfachem Zoom.

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Casio Exilim EX-H10 - Spiegelnde Oberseite auf der sich neben dem Einschalter und dem Auslöser noch die Knöpfe zur direkten Anwahl des Landschafts- sowie des Make-up-Modus befinden.
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Spiegelnde Oberseite auf der sich neben dem Einschalter und dem Auslöser noch die Knöpfe zur direkten Anwahl des Landschafts- sowie des Make-up-Modus befinden.

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Casio Exilim EX-H10 - Drei Zoll großer Bildschirm und übersichtliches Tastenfeld.
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Drei Zoll großer Bildschirm und übersichtliches Tastenfeld.

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Casio Exilim EX-H10 - Der einzige Anschluss der Kamera ist eine Kombination von USB und AV.
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Der einzige Anschluss der Kamera ist eine Kombination von USB und AV.

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Casio Exilim EX-H10 - Der Akku liefert Strom für bis zu 1.000 Aufnahmen.
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Der Akku liefert Strom für bis zu 1.000 Aufnahmen.


Weniger praktisch wirkt dagegen, dass sich nur die Blitzeinstellungen über eine eigene Taste aufrufen lassen. Andere häufig veränderte Einstellungen - wie Autofokus-Art, Selbstauslöser oder Lichtempfindlichkeit - erreicht der Nutzer nur nach einem Druck auf den "Set"-Knopf oder nach dem Weg durch die Bildschirmmenüs. Ein oder zwei zusätzliche Bedienelemente oder eine andere Belegung des Vier-Wege-Steuerkreises hätten die Nutzerfreundlichkeit der Exilim-Kamera deutlich erhöht.

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