Einfaches Schnittprogramm für Windows XP

Windows XP-Anleitung: Videoschnitt mit Windows Movie Maker

Der kostenlose Windows Movie Maker bietet Hobbyfilmern grundlegende Video-Schnittfunktionen, Blenden und Effekte sowie einfache Bedienung. Das Programm aus dem Hause Microsoft steht kostenlos zum Download bereit und gestattet außerdem das Einbinden von Fotos und Tonmaterial.

Windows Movie Maker: Videoanleitung zum Einspielen von Bildmaterial Zum Video: Windows Movie Maker

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Video aufnehmen
  2. 2Filme bearbeiten
  3. 3Videoclip teilen
  4. 4Clips kürzen und verlängern
  5. 5Übergänge, Effekte und Titel hinzufügen
  6. 6Speichern und Senden
  7. 7Fazit

Das Programm unterstützt nicht nur Filmaufnahmen, auch digitale Daten wie Musik oder Fotos verarbeitet der Movie Maker. Dem Benutzer stehen eine Vielzahl von Übergangseffekten, sowie jede Menge Videoeffekte zur Verfügung. Zusätzlich integriert das Videoschnittprogramm einen Titelgenerator.

Um eine flüssige Bearbeitung des Videomaterials zu gewährleisten, empfiehlt Microsoft einen Prozessor mit mindestens 600 Megahertz und einen Arbeitsspeicher von 128 Megabyte. Der Windows Movie Maker unterstützt die gängigen Video-, Bild-, und Tonformate wie AVI, MPEG, MP2, MPV2, WMV, JPEG, GIF, TIFF, BMP, AIF, ASF, MPA, WAV, MP3 und WMA.

Windows Movie Maker liegt für das Betriebssystem Windows XP in Version 2.1 vor, die letzte Version für Vista trägt die Nummer 2.6. Anwender von Windows 7 oder Vista greifen am besten auf die aktuelle Programmversion "Windows Live Movie Maker" zurück, die zugehörige Anleitung finden Sie im Kasten Links zum Artikel unter dem Beitrag.

Video aufnehmen

Eigene Filmaufnahmen importiert das Programm entweder vom Datenträger oder von einer digitalen Videokamera. Die Software gestattet außerdem das Importieren von Bild-, Video- und Audiodateien. Um Videos direkt von der Kamera aufzunehmen, wählt der Anwender auf der linken Seite des Programmfensters - unter der Menüleiste "Aufgaben für Filmprojekt" - den Punkt "1. Video aufnehmen". Nach einem Klick auf den Eintrag "Video von Gerät aufnehmen" öffnet das Programm ein Fenster, in dem der Benutzer Titel und den Speicherort für das Projekt bestimmt.

Nach Betätigung der Schaltfläche "Weiter" folgt der Schritt "Videoeinstellungen". Hier bietet das Programm drei Einstellungen an, am besten akzeptiert der Anwender die vorgeschlagene Qualitätsstufe "optimale Qualität zur Wiedergabe auf dem eigenen Computer". Über die Schaltfläche "Weiter" gelangt der Nutzer zum nächsten Schritt.

Video-Anleitung: Dateien mit Movie Maker importieren am Beispiel einer DV-Aufnahme.

Das Programm gestattet die Aufnahme des gesamten DV-Bandes, auf Wunsch nimmt die Anwendung auch nur einen Teil des Bandes auf. Dazu navigert der Nutzer zu der Stelle des Videos, an der die Aufnahme starten soll. Dies geschieht über die Schaltflächen unterhalb des Monitors. Um die Aufnahme zu starten oder zu beenden genügen Klicks auf die gleichnamigen Schaltflächen. Zum Abschluss betätigt der Nutzer die Schaltfläche "Fertig stellen" - das aufgenommene Material steht nun zur Bearbeitung bereit. Dieser Schritt heißt im Fachjargon "Digitalisieren".

Tipp: Das Entfernen des Häkchens bei der Einstellung "Clips erstellen beim Beenden des Assistenten" hilft, das versehentliche Trennen von zusammenhängenden Aufnahmen zu vermeiden.

Soll das gesamte Band digitalisiert werden, wählt der Nutzer die Einstellung "Gesamtes Band automatisch aufnehmen" aus und Klickt einmal mehr auf "Weiter". Das Band in der Kamera wird zurück gespult, danach beginnt Windows Movie Maker mit der Aufnahme. Alternativ können vorhandene Videos, Bilder und Audiodateien über das Kontextmenü importiert werden.

Filme bearbeiten

Die importierten Filmdateien werden als "Clips" bezeichnet und im WMV-Format gespeichert. Der Clip befindet sich in dem Bereich "Sammlung" neben dem Vorschaumonitor. In der Sammlung speichert das Programm alle aufgenommenen und importierten Dateien.

Forum

Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 2 Beiträge

"top qualität" Glaub ich nicht. Die Auflösungen die Movie Maker für XP bietet sind nicht gerade hochauflösend und standard.

meine fotos habe ich mit einem foto-scan-service aus dem internet digitalsiieren lassen und dann mit dem movie-maker eine schöne dvd erstellt - top qualität Leander

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