Günstiger Preis, gute Bildqualität und komfortable Bedienung
Samsung ES20 im Test: Kompaktkamera für 100 Euro
Händler bieten die Digitalkamera ES20 von Samsung bereits für rund 100 Euro an. Für den günstigen Preis muss der Käufer einige Abstriche bei der Ausstattung hinnehmen. Im Test überzeugt die Kamera dennoch mit ihrer Bildqualität, die problemlos das Niveau dreimal so teurer Kompaktkameras erreicht.
Samsung ES20: Das weiße Gehäuse der Samsung ES20 ist ein Blickfang. Weiteres Kaufargument ist der günstige Preis von rund 100 Euro. Dafür muss der Käufer allerdings auf einige Ausstattungsmerkmale wie zum Beispiel auf ein Ladegerät verzichten. Dennoch weiß die Kamera mit ihre annehmbaren Bildqualität zu überzeugen. Zum Video: Samsung ES20
Inhaltsverzeichnis
- 1Ausstattung: Nur das Nötigste
- 2Bedienung: Für Einsteiger kein Problem
- 3Bildqualität: Auf Augenhöhe mit teuren Kompaktkameras
- 4Zubehör: Ladegerät nur gegen Aufpreis
- 5Fazit: Gut und günstig
Ausstattung: Nur das Nötigste
Samsung stattet die ES20 mit einem 1/2,33 Zoll großen CCD-Sensor aus. Der Mikrochip nimmt Bilder mit einer maximalen Auflösung von 10,2 Megapixeln auf. Die Brennweite des Objektivs mit vierfachem Zoom reicht - umgerechnet ins Kleinbildformat - von 34 bis 136 Millimeter.
Die ES20 bietet dem Nutzer neben eine intelligenten Automatik, die jede Entscheidung bezüglich der Belichtungseinstellungen übernimmt, auch eine Programmautomatik an. Letztere gibt dem Nutzer freien Zugriff auf Einstellungen wie Lichtempfindlichkeit oder Weißabgleich. Blende und Belichtungszeit legt allerdings immer die Kamera fest.
Samsung stattet die ES20 noch mit weiteren Hilfsmitteln für den Fotografen aus, darunter Gesichtserkennung mit Blinzelwarnung und Lächel-Automatik, eine automatische Kontraststeuerung und 13 Szenenprogramme. Zu Letzgenannten zählt auch der "Beauty Shot", der Gesichter schöner wirken lassen soll. In der Regel bietet das "Beauty"-Bild aber so wenige Details, dass Hautunreinheiten nicht auffallen.
Der Monitor auf der Rückseite der Samsung ES20 misst in der Diagonalen 2,5 Zoll und dient als Sucher und zur Bildkontrolle. Im Sonnenschein ist er allerdings nicht gut zu erkennen, da er stark spiegelt und nicht besonders stark leuchtet. Zudem fällt der Blickwinkel uneinheitlich aus: Von unten betrachtet ist die Anzeige auch bei fast 90 Grad noch zu erkennen. Schaut der Nutzer dagegen von oben auf den Bildschirm, sieht er schon bei 45 Grad nur noch eine schwarze Fläche.
Bedienung: Für Einsteiger kein Problem
Die Samsung ES20 liegt gut und sicher in der Hand. Die Bedienung stellt selbst Einsteiger vor keine große Hürde. Sämtliche Bedienelemente erreicht der Nutzer problemlos mit den Fingern der rechten Hand. Der Auslöser und die Tasten auf der Rückseite der Kamera weisen klare Druckpunkte auf. Wichtige Einstellungen wie Blitz oder Selbstauslöser wählt der Anwender direkt über das Steuerkreuz an.
Samsung ES20 im Test
CCD-Sensor mit zehn Megapixeln Auflösung und ein Objektiv mit vierfachem Zoom.
2,5 Zoll ist der Bildschirm groß, die Tasten verfügen über deutliche Druckpunkte.
Lichtempfindlichkeit, Weißabgleich und Gesichtserkennung lassen sich nach einem Druck auf die "Fn"-Taste verstellen. Je nach Aufnahmemodus stehen dem Nutzer andere Einstellungen zur Verfügung. Der Hersteller stattet die Kamera nicht mit einem Modus-Wahlrad aus, weswegen der jeweils gewünschte Aufnahmemodus über das Menü ausgewählt werden muss.
Weitere Informationen
Dieser Artikel bezieht sich auf das Produkt Samsung ES20. Im Datenblatt finden Sie weitere Technische Daten zu Samsung ES20. Zusätzlich haben wir ein Special zu Samsung Digitalkamera vorbereitet.
