Ganz in Weiß: Apple Unibody-MacBook 2009 im Test
Akkulaufzeit: 56.300 Zeichen bis zum Showdown
Im Stresstest musste der intern verbaute Lithium-Akku sein Können unter Beweis stellen. Der Test wurde bei voller Bildschirmhelligkeit, deaktivierten Funknetzwerken und eingeklemmter Leer-Taste durchgeführt. Lediglich das Textverarbeitungsprogramm Textedit war geöffnet. Zwei Stunden, 36 Minuten und rund 56.300 Zeichen später gingen beim Apple-Testgerät die Lichter aus, und eine Meldung wies auf das Arbeiten mit Reservestrom hin. Mit reduzierter Bildschirmhelligkeit und praxisnahem Nutzungsverhalten ist in jedem Fall eine deutlich längere Laufzeit möglich. Erfahrungswerte zur Akkulaufzeit liefert netzwelt innerhalb der nächsten Tage an dieser Stelle nach.
Software-Ausstattung: Auspacken und Loslegen
Von Haus aus ist auf dem MacBook das Betriebssystem Mac OS X 10.6 "Snow Leopard" installiert. Snow Leopard stellt die Medien-Software iTunes, das Backup-Programm Time Machine sowie zusätzliche Medienprogramme wie Photo-Booth und Front Row zur Verfügung. Außerdem liegt auch dem "kleinen" MacBook eine iLife-DVD mit den Programmen iPhoto, iMovie, GarageBand, iWeb und iDVD bei. Damit ist das Notebook sofort nach dem Auspacken einsatzbereit.
Apple MacBook Unibody 2009
Das neuen MacBook von Apple ist die günstigste Möglichkeit an einen tragbaren Rechner mit Apple-Logo zu gelangen.
Nach dem Lösen von acht Schrauben gibt das Notebook den aufgeräumten Innenraum frei.
Die Bildschirmdiagonale beträgt 13,3 Zoll. Zum verspiegelten Display gibt es leider keine matte Alternative.
Die Tasten bieten nur wenig Hub, ermöglichen dank eines exakten Druckpunktes aber ein angenehmes arbeiten.
Die Unterseite hat Apple leicht angeraut, damit das Notebook sicher auf dem Schreibtisch steht und nicht verrutschen kann.
Sämtliche Anschlüsse finden sich an der linken Gehäuseseite. Mit zwei USB-Ports muss derNutzer auskommen. Auch auf Firewire müssen Sie verzichten.
Auch das günstigste MacBook bietet nun ein multitouchfähiges Touchpad aus Glas.
Fazit und technische Daten
Mit einem Preis von 899 Euro stellt das MacBook den günstigsten Einstieg in die Computer-Welt von Apple dar. Als Gegenleistung für den im Vergleich zu Windows-Rechnern recht hohen Preis bietet das Modell nur wenige Vorteile, die sich für den Anwender aber durchaus auszahlen können. Vor allem das Multitouch-Trackpad aus Glas sucht man bei Konkurrenz-Produkten vergeblich.
Gleichzeitig ist das MacBook auch die günstigste Möglichkeit, einen mobilen Rechner mit Mac OS X zu nutzen. Bei Bedarf arbeitet parallel zu dem Apple-System auch Windows 7 auf dem Gerät, was Windows-Umsteigern den Kauf eines MacBooks schmackhaft machen könnte. Annehmlichkeiten wie das Gehäuse aus Aluminium und leistungsfähigere Prozessoren bleiben aber nach wie vor der teuren MacBook-Pro-Reihe vorenthalten. Die Preise beginnen hier bei 1.149 Euro für das Modell mit einem 13,3 Zoll großen Bildschirm.
Weitere Informationen
Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir folgende redaktionelle Übersichten erstellt: Mac OS X und Apple MacBook.
