899 Euro für das günstigste Apple-Notebook
Ganz in Weiß: Apple Unibody-MacBook 2009 im Test
Ein Trackpad aus Glas, LED-Hintergrundbeleuchtung und Unibody-Gehäuse sichern den stilvollen Auftritt des weißen Apple MacBook. Zum Preis von 899 Euro bietet das Notebook zugleich die günstigste Gelegenheit, an einen tragbaren Computer mit Appel-Logo zu gelangen.
Apple Unibody-MacBook 2009: Das MacBook ist endlich erschwinglich. Für 899 Euro bekommt der Käufer einen Apple im neuen und gut verarbeiteten Unibody Gehäuse. Das Notebook überzeugt durch Features wie LED Display, einem Trackpad aus Glas und einem Intel Core 2 Duo Prozessor mit 2,26 Gigahertz. Preis und Leistung sind somit keine Ausschlusskriterien mehr für den Kauf eines MacBook. Zum Video: Apple Unibody-MacBook 2009
Inhaltsverzeichnis
- 1Auspacken: Gutes für die Umwelt
- 2Anfassen: Länger schön
- 3Aufschrauben: Acht Schrauben bis zum Innenraum
- 4Technik: Genug Leistung für Arbeit und Unterhaltung
- 5Ausstattung: Wo gespart wurde
- 6Eingabe: Angeben mit Touchpad und Tastatur
- 7Akkulaufzeit: 56.300 Zeichen bis zum Showdown
- 8Software-Ausstattung: Auspacken und Loslegen
- 9Fazit und technische Daten
Die neue Ausgabe des weißen Apple MacBook ist voll und ganz aus Plastik gefräst. Als letztes Modell der Notebook-Reihe von Apple wird es nun ebenfalls im nahtlosen Unibody-Gehäuse ausgeliefert - das neu entwickelte Chassis aus Polycarbonat wirkt wie aus einem Guss. Mit einem Gewicht von 2,13 Kilogramm ist die Neuauflage des MacBook nur einen Hauch leichter als der Vorgänger. Auch die Abmessungen von 33,03 x 23,17 x 2,74 Zentimetern unterscheiden sich nur geringfügig vom alten und nun nicht mehr verfügbaren Modell.
Auspacken: Gutes für die Umwelt
Die Verpackung des MacBooks fällt äußerst schmal aus, kommt im Vergleich zur Vorgängerversion mit 30 Prozent weniger Material aus und weist auf Apples Umweltpolitik hin: Weniger Verpackung soll die Umwelt schonen und gleichzeitig Transportkosten senken. Das Zubehör, bestehend aus Netzteil, Dokumentation und zwei Software-DVDs, liegt auf dem Niveau der Ausstattung von Konkurrenzmodellen der gleichen Preisklasse und geht im weißen Innenleben der Verpackung fast unter.
Die Blicke von MacBook-Neulingen dürfte das so genannte MagSafe-Netzteil auf sich ziehen: Ein Magnetverschluss stellt die Verbindung zwischen Notebook und Netzteilkabel her. Das bietet den Vorteil, dass bei versehentlichem Abziehen des Kabels die Verbindung sauber getrennt wird, ohne dass das Notebook vom Schreibtisch fällt. Ebenfalls praktisch: Das Kabel lässt sich zum Verstauen einfach mit zwei ausklappbaren Stützen am Netzteil aufwickeln - dass schafft Ordnung in Rucksack oder Aktentasche.
Anfassen: Länger schön
Das weiße Plastik steht dem MacBook gut zu Gesicht, obwohl die Farbwahl auch Nachteile mit sich bringt. So sammeln sich auf der spiegelnden Gehäuse-Oberfläche schnell Schmutz und Ablagerungen, die das weiße Polycarbonat schonungslos aufdeckt. Eine andere Farbgebung hat Apple nicht im Programm.
Wie stark Schweiß und Schmutz dem weißen Gehäuse des neuen MacBooks auf langer Sicht zusetzen, kann nur ein Langzeittest klären.
Obwohl Apple beim günstigsten MacBook Plastik gegenüber Aluminium, wie es bei den übrigen MacBook-Modellen zum Einsatz kommt, den Vorzug gegeben hat: An der Verarbeitung gibt es nicht das Geringste auszusetzen. Das MacBook ist robust, wertig und dürfte deutlich länger schön anzuschauen sein als das Vorgängermodell. Dort kam es immer wieder zu Fällen, in denen das Gehäuse links und rechts vom Trackpad brüchig wurde. Diese Sorge dürfte beim neuen Unibody-MacBook unbegründet sein. Selbst wenn man das Gerät bei aufgeklapptem Display am Gehäuse hoch hebt, gibt es keinen Laut von sich.
Aufschrauben: Acht Schrauben bis zum Innenraum
Acht Schrauben trennen den frisch gebackenen MacBook-Besitzer vom Innenleben seiner Neuanschaffung. Unter der mit Metall verstärkten Abdeckung findet sich ein aufgeräumter Innenraum. Zum Vorschein kommt ein Akku, der sich vom Nutzer nicht austauschen lässt. Apple argumentiert, der fest installierte Lithium-Polymer-Energiespender bringe gegenüber einem austauschbaren Akku einen Platzvorteil. Der Hersteller kann so eine Batterie mit größerer Kapazität in das neue MacBook einbauen, die bis zu sieben Stunden lang Strom liefern soll.
Apple MacBook Unibody 2009
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Bild vergrößern Das neuen MacBook von Apple ist die günstigste Möglichkeit an einen tragbaren Rechner mit Apple-Logo zu gelangen. - Bild 2 von 10
Bild vergrößern Nach dem Lösen von acht Schrauben gibt das Notebook den aufgeräumten Innenraum frei. - Bild 3 von 10
Bild vergrößern Weiß ist die einzige Farbe in der Apple das neue MacBook anbietet. - Bild 4 von 10
Bild vergrößern Die Bildschirmdiagonale beträgt 13,3 Zoll. Zum verspiegelten Display gibt es leider keine matte Alternative. - Bild 5 von 10
Bild vergrößern Die Tasten bieten nur wenig Hub, ermöglichen dank eines exakten Druckpunktes aber ein angenehmes arbeiten. - Bild 6 von 10
Bild vergrößern Die Unterseite hat Apple leicht angeraut, damit das Notebook sicher auf dem Schreibtisch steht und nicht verrutschen kann. - Bild 7 von 10
Bild vergrößern Sämtliche Anschlüsse finden sich an der linken Gehäuseseite. Mit zwei USB-Ports muss derNutzer auskommen. Auch auf Firewire müssen Sie verzichten. - Bild 8 von 10
Bild vergrößern Auch das günstigste MacBook bietet nun ein multitouchfähiges Touchpad aus Glas. - Bild 9 von 10
Bild vergrößern An der rechten Seite befindet sich das Slot-In-Laufwerk. - Bild 10 von 10
Bild vergrößern Neu ist auch die Form des magnetischen Stromanschlusses.
Lässt die Kapazität der Batterie nach etwa 1.000 Ladezyklen langsam nach, muss der Besitzer das Notebook zur Reparatur an Apple schicken. Der Hersteller baut anschließend einen neuen Akku ein und entsorgt den alten. Kostenpunkt für die Aktion: 139 Euro. Arbeitsspeicher und Festplatte sind sehr gut zugänglich und lassen sich auch von Nutzern mit wenig Schrauber-Erfahrung austauschen. Bei Bedarf tauschen Festplatte und RAM im Handumdrehen den Platz gegen Modelle mit größerem Speicher.







Beiträge
insgesamt 8 BeiträgeIch habe zufällig in einem anderen Kurztest gelesen, dass der Audio-Anschluss im neuen MacBook evtl. sogar zusätzlich noch ein Digital-Ausgang ist und somit 3 Funktionen bereit stellt. Da es sich hier um einen...
Na ja, hier sag ich einfach mal, dass jeder etwas anders vergleicht. Im Prinzip kommt es doch nur darauf an, dass man am Ende mit seinem Lappi zufrieden ist. Ich sehe die Geräte in erster Linie von ihrer technischen...
Zitat: Der eeePC von Asus dürfte aber mit der Rechenlesitung weit abgeschlagen hinten liegen. Dar Mac hier hat ja zumindest schon einen Core2Duo drin. Die Grafik dürfte auch einiges mehr bieten,...
Zitat: Na ja, mir wäre das eigentlich egal mit dem Akku. Ich schraub das Ding eh auf. :D Ich schon. Billigsten EEE für 200 gekauft, ein 16GB-Flash-Drive für 30 Euro...
Zitat: Ja, das weiße MacBook finde ich immer noch ziemlich schick. Habe auch hier noch die letzte Revision mit Apfel-Taste in Gebrauch. Ist auf jeden Fall ein sehr zuverlässiges Gerät, mit dem...