Dreidimensionale Bilder nur mit passenden Wiedergabegeräten
Finepix Real 3D W1 im Kurztest: 3D-Kamera von Fujifilm
Die Finepix Real 3D W1 von Fujifilm ist die erste 3D-Kamera, die mit einem Preis von rund 500 Euro für Verbraucher erschwinglich ist. Die Kamera nimmt Fotos und Videos auf, die für den Betrachter räumlich wirken - die beste Wirkung erzielen die 3D-Fotos aber mit zusätzlichen Hilfsmitteln.
Inhaltsverzeichnis
- 13D-Fotos aufnehmen: Konkurrenzloses Angebot
- 23D-Fotos ansehen: Teures Zubehör
- 3Vorläufiges Fazit: Konkurrenzloses Angebot
3D-Fotos aufnehmen: Konkurrenzloses Angebot
Fujifilm stattet die Finepix Real 3D W1 mit zwei Linsen aus, um dreidimensionale Bilder aufzunehmen. Zwei CCD-Sensoren mit einer Auflösung von je zehn Megapixeln leiten die Bilddaten an den neu entwickelten 3D-Bildprozessor weiter. Der Mikrochip analysiert unter anderem Bildschärfe, Farbtöne und Helligkeit, anschließend fügt der Prozessor die beiden zweidimensionalen Aufnahmen zu einem 3D-Bild zusammen. Der Vorgang funktioniert bei Fotos genauso wie bei Videos.
Die 3D-Kamera aus dem Hause Fujifilm wirkt klobiger als durchschnittliche Kompaktkameras. Ein Griff zum Maßband zeigt aber nur geringe Überbreite von 12,4 Zentimetern, damit ragt das Gehäuse lediglich zwei bis drei Zentimeter über durchschnittliche Kompaktmodelle hinaus. Höhe und Tiefe der Kamera fallen nicht aus dem Rahmen. Trotzdem ist die Finepix 3D-Kamera eindeutig für die Bedienung mit zwei Händen konzipiert.
Die Tasten zur Bedienung der Finepix Real 3D W1 positioniert der Hersteller links und rechts des 2,8 Zoll großen Bildschirms auf der Rückseite der Kamera. Der erste Eindruck der Tasten wirkt wenig befriedigend: Zu groß erscheint die Gefahr, ungewollt den falschen Knopf zu drücken, weil die Bedienelemente nicht deutlich genug voneinander abgegrenzt sind. Auf der Oberseite der Kamera befindet sich neben dem Auslöser nur noch die Steuerung für den dreifachen Zoom der beiden Objektive.
Die Aufnahme der dreidimensionalen Bilder funktioniert wie bei einer herkömmlichen Digitalkamera. Die einfachste Variante für den Nutzer stellt der simple Druck auf den Auslöser dar, während die Kamera sämtliche Einstellungen für die Belichtung vornimmt. Die Finepix W1 zeichnet ein zweidimensionales Bild im JPEG-Format sowie ein dreidimensionales Bild im Multi-Picture-Format "MPO" auf. Auf Wunsch des Nutzers verzichtet die W1 auf das 3D-Bild und speichert nur ein normales Foto ab.



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