TV-Empfang und -Aufnahme mit Windows 7 Media Center
Windows 7-Anleitung: Der Rechner als Festplattenrekorder
Zusammen mit einer Steckkarte oder einem USB-Stick für den Fernsehempfang wird das Windows 7 Media Center zum Festplattenrekorder. Das Medienprogramm des neuen Betriebssystems gestattet nicht nur Fernsehempfang und -aufzeichung, sondern brennt die Aufnahmen auch auf CD oder DVD.

Inhaltsverzeichnis
- 1Hardware im Media Center einrichten
- 2Sendersuchlauf
- 3Fernsehen mit Programmführer
- 4Wiedergabe über "Timeshift"-Funktion
- 5Programminformationen abrufen
- 6Direkte Aufnahme
- 7Mitschnitte bearbeiten und wiedergeben
- 8Aufnahmen planen
- 9Aufnahmen brennen
Hardware im Media Center einrichten
Das Media Center startet nach einem Klick auf den Start-Knopf und die Auswahl des Media Center-Symbols im Startmenü. Über die Pfeiltasten auf der Tastatur oder per Maus-Scroll-Rad wählt der Anwender im Hauptfenster den Eintrag "TV" und dort den Unterpunkt "Live-TV-Setup". Nach Bestätigung der Region "Deutschland" und Eingabe der Postleitzahl zeigt das Programm noch die Nutzungsbedingungen an.
Anschließend lädt Windows den "PlayReady"-Dienst zur digitalen Rechteverwaltung aus dem Internet und installiert ihn auf der Festplatte, danach startet die Suche nach einem "Empfangssignal". Die Verwendung der gefundenen Signalquelle - in unserem Fall ein DVB-T-USB-Stick - bestätigt der Anwender durch Klick auf "Weiter".
Anleitung: So wird der Rechner zum Festplattenrekorder
Anschließend gibt der Anwender seine Postleitzahl zur Lokalisierung ein.
Nach Zustimmung der rechtlichen Hinweise und Lizenzbedingungen startet Windows 7 mit dem Download von "PlayReady", einem digititalen Rechteverwaltungsdienst.
Im Anschluß an die Bestätigung des Empfangsignals und der Senderliste startet der Download der TV-Programminformationen für den elektronischen Programmführer EPG.
Daraufhin startet der Sendersuchlauf. Nach dessen Beendigung ist die Einrichtung abgeschlossen.
Sendersuchlauf
Im Fenster "TV-Signalanbieter" bietet der Einrichtungsassistent für DVB-T-Empfang in der Regel sowohl eine bundesweite als auch eine regionale Kanalliste an. Die regionale Liste führt neben den "großen" Sendern auch lokale Stationen auf. Nach der Auswahl und anschließendem Klick auf "Weiter" lädt das Media Center die Daten für das TV-Programm der kommenden Tage.
Nach dem Download der Informationen startet der Sendersuchlauf, sobald alle Kanäle gefunden wurden, führen Klicks auf die Schaltflächen "Weiter" und "Fertigstellen" zurück ins Hauptmenü. Die Einrichtung ist damit beendet..
Fernsehen mit Programmführer
Das Media Center zeigt nun unter dem Eintrag "TV" die Menüpunkte "Aufzeichnung", "TV-Programm", "Live-TV" und "Suchen" an. Ein Klick auf "TV-Programm" öffnet die elektronische Programmvorschau, auch bekannt als "EPG". Mit Hilfe der Pfeiltasten oder dem Scrollrad der Maus blättert der Anwender sowohl durch die Senderliste am linken Bildrand und als auch durch das Tagesprogramm auf der rechten Bildschirmseite. Ein Klick auf einen Eintrag gibt die Sendung wieder.
Wiedergabe über "Timeshift"-Funktion
Nach dem Start der Wiedergabe erscheint am unteren Bildrand eine Leiste, die die Zeit bis zum Ende der Sendung anzeigt. Verpasst der Zuschauer eine Szene, startet ein Klick auf die Zeitleiste die Wiedergabe an die gewünschte Stelle zurück. Dieses zeitversetzte Fernsehen ist auch als "Timeshift" bekannt.
Programminformationen abrufen
Durch Rechtsklick mit der Maus im laufenden Programm zeigt das Media Center Informationen zur Sendung an. Mit Hilfe der Richtungstasten erreicht der Anwender weiter Dienste wie den Teletext oder angebotene Untertitel oder Sprachen.

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