Erfolg in USA beflügelt neue Pläne
Amazon: Neue E-Book-Aktionen (Update)
Mit Preissenkungen für den E-Book-Reader Kindle und einer neuen Reader-Software, die auch auf dem PC läuft, startet Amazon auf dem E-Book-Markt durch. Nach einer aktuellen Meldung ist der Kindle das erfolgreichste Produkt von Amazon in den USA. Das Update "Kindle-Software zum Download bereit" finden Sie am Ende des Artikels.

Inhaltsverzeichnis
- 1New York Times täglich zum Frühstück
- 2Kindle-Software für den PC
- 3Update vom 10. November: Kindle-Software zum Download bereit
Apple-Chef Steve Jobs äußerte in einem Interview noch Skepsis gegenüber E-Book-Readern und merkte an, dass Amazon wohl nicht sehr viele Lesegeräte verkauft haben könne, da das Unternehmen keine Zahlen dazu bekannt gab. Jetzt liefert Amazon erste Ausblicke auf die Verkaufszahlen - und gibt neue Kindle-Projekte bekannt.
Nach Angaben des Online-Händlers Amazon ist der Kindle derzeit das meist verkaufte Produkt der amerikanischen Webseite des Versandhändlers - und zwar quer über alle Produktkategorien hinweg. Demnach verkauft sich das elektronische Lesegerät besser als CDs von Michael Jackson, besser als der neue Thriller von Dan Brown und besser als der Film Illuminati mit Tom Hanks. Steve Jobs dürfte die entsprechende Mitteilung von Amazon mit Interesse gelesen haben.
Auch sonst scheint sich der Kindle zum Lieblingsprojekt von Amazon-Chef Jeff Bezos und seiner Mitarbeiter zu entwickeln. So hat Amazon gerade den Preis des E-Book-Readers von 279 auf 259 Dollar gesenkt. Seit einigen Wochen ist das Gerät außerhalb der USA in mehr als 100 Ländern erhältlich, darunter auch in Deutschland. Der Haken an der Sache: Der Kindle wird nach wie vor aus USA verschickt, es können Versandkosten anfallen und bezahlen muss der deutsche Kunde in Dollar.
New York Times täglich zum Frühstück
Der US-Kindle-Store bietet dafür eine gute Auswahl an Büchern, nach eigener Zählung derzeit mehr als 360.000, die sich der Leser über eine drahtlose Internetverbindung direkt auf den Reader holt. Außerdem können Interessenten mehr als 90 internationale Zeitungen in elektronischer Form beziehen, darunter so renommierte Titel wie "New York Times", "Wall Street Journal", die britische "Times", "Le Monde", "The Economist", "Newsweek", "Time", und" Fortune".

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