Schmale Ausstattung und sehr gute Bildqualität für wenig Geld

Nikon D3000 im Test: Gute und günstige Einsteiger-DSLR

Nikons Spiegelreflexkamera D3000 bietet hervorragende Bildqualität und kostet weniger als 400 Euro. Dafür verzichtet der Hersteller bei seinem Einsteiger-Modell auf Livebild-Anzeige und Filmaufzeichnung. Ein Blick auf die Kamera lohnt sich nicht nur für Fotoanfänger, sondern auch für erfahrene Fotografen, die ein Zweitgerät suchen.

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Nikon D3000: Die Nikon D3000 bietet eine hervorragende Bildqualität und ist mit einem DX-CCD-Sensor ausgestattet. Die Spiegelreflexkamera nimmt Fotos mit 10,2 Megapixeln auf und richtet sich mit einem Preis von 380 Euro an DSLR-Einsteiger. Zum Video: Nikon D3000

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Geringes Bildrauschen und kräftige Farben
  2. 2Bedienung mit kleinen Mängeln
  3. 3Nur für Fotos ausgestattet
  4. 4Fazit: Für Einsteiger, die nur fotografieren wollen

Geringes Bildrauschen und kräftige Farben

Der von Nikon in der D3000 verbaute CCD-Sensor liefert bei einer Größe von 23,6 x 15,8 Millimetern und einem Seitenverhältnis von 3:2 eine maximale Auflösung von 10,2 Megapixeln. Die Aufnahmen der Kamera zeichnen sich durch extrem geringes Bildrauschen aus. Erst ab einer Lichtempfindlichkeit von ISO 1.600 zeigt die Originalansicht der Aufnahmen leichte Bildstörungen.

Die Qualität der Fotos, die mit der größtmöglichen Empfindlichkeit von ISO 3.200 aufgezeichnet wurden, genügt zum Anfertigen von Papierabzügen mit einer Größe von 10 x 15 Zentimetern sowie für Veröffentlichungen verkleinerter Versionen im Internet.

Nikon D3000 Testbilder

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Die Farben der Aufnahmen wirken kräftig und natürlich. Die Kontraste fallen angenehm hoch aus, auch kleinste Details sind noch deutlich und scharf zu erkennen. Bei Verwendung des internen Blitzgeräts der Nikon D3000 tritt eine Vignettierung auf, die umso stärker ausfällt, je dunkler die Umgebung ist. Motive in abgedunkelten Räumen erhellt der Blitz nur unzureichend, die Aufnahmen weisen ausgeprägte dunklen Flächen an den Bildrändern auf.

Bedienung mit kleinen Mängeln

Die Nikon D3000 bietet dem Nutzer die freie Auswahl zwischen Vollautomatik, Zeit- und Blendenvorwahl sowie komplett manueller Steuerung. Ein so genannter "Guide" gibt Einsteigern Ratschläge für die Auswahl des richtigen Aufnahmeprogramms. Zusätzlich erscheint in den Menüs nach einem Druck auf die Taste mit dem Fragezeichen eine kurze Erklärung des jeweiligen Begriffs oder Menüpunktes.

Mit dem 18-bis-55-Millimeter-Objektiv aus dem Test-Kit wiegt die Nikon D3000 inklusive Akku und Speicherkarte 801 Gramm und liegt sehr gut in der Hand. Alle Bedienelemente sind schnell zu erreichen. Die Druckpunkte des Auslösers sind deutlich zu spüren, die der anderen Tasten dürften klarer ausfallen.

Ärgerlicherweise muss der Nutzer die Hand vom Objektiv nehmen, um über einen Schalter an der unteren linken Ecke der Kamerarückseite das Menü aufzurufen. Der Knopf gestattet den Zugriff auf Einstellungen wie Weißabgleich, Lichtempfindlichkeit, Bildqualität oder die Aufnahmebetriebsart frei und befindet sich bei den meisten anderen Fotoapparaten in Daumenreichweite auf der rechten Gehäuseseite.

Der Bildschirm auf der Rückseite der Nikon D3000 ist drei Zoll groß und genügt dank seiner Auflösung von 230.000 Pixeln zur Kontrolle der aufgenommenen Fotos. Das Display zeigt allerdings kein Livebild an, die Motivauswahl muss der Nutzer daher durch den optischen Sucher vornehmen.


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