Schnelle Sicherheitslösung mit verhaltenbasiertem Virenscanner
Software-Test: Norton Internet Security 2010
Die Sicherheitslösung Norton Internet Security 2010 des Herstellers Symantec verbindet niedrigen Speicherverbrauch und sehr guten Schutz gegen Viren und andere Schadsoftware. Der Hersteller erweitert seine Anti-Viren-Suite zudem um ein neues Prüfverfahren: Das Bewerten von Daten durch Norton-Anwender soll Gefahren schneller ans Licht bringen.

Inhaltsverzeichnis
- 1Installation und Bedienung
- 2Umfang und Sicherheitsdienste
- 3Unter der Haube: "Quorum" und "Sonar 2" suchen nach Viren
- 4Die Leistung steht im Vordergrund
- 5Erkennungsrate und Fazit
Installation und Bedienung
Norton Internet Security 2010 (NIS) ist schnell installiert: In weniger als einer Minute ist das Programm auf der Festplatte aufgespielt und betriebsbereit, ein Neustart des Systems entfällt. Die Installation verläuft einfach, das Programm nimmt 153 Megabyte Speicherplatz in Anspruch. Die Benutzeroberfläche von NIS wirkt gewohnt übersichtlich, auch Neulinge finden sich in den Menüs schnell zurecht.
Umfang und Sicherheitsdienste
Der Virenscanner von NIS schützt den Rechner des Anwenders vor Schadsoftware. Das Programm überwacht Festplatten, Wechselmedien und Arbeitsspeicher und führt bei Bedarf regelmäßige Systemprüfungen durch. Die Dienste "Norton Download Insight" und "Norton File Insight" schützen den Rechner vor gefährlichen Downloads und anderen schädlichen Dateien. Download Insight warnt Anwender vor dem Download gefährlicher Dateien, Norton System Insight schlägt Alarm, sobald die Rechenleistung des Systems unerwartet ansteigt.

Außerdem überwacht Norton Internet Security 2010 den Internet-Verkehr mit Hilfe einer Software-Firewall. Orientierung vor dem Besuch einer Webseite bietet die Anwendung "SafeWeb". Das Programm markiert Suchmaschinen-Ergebnisse mit einem Farbcode, der die Gefährlichkeit der Seite anhand der Symantec-Daten angibt.
Weitere Anwendungen bieten Schutz vor Sniffing-Angriffen, warnen vor Phishing-E-Mails und -Webseiten und filtern bei Bedarf unerwünschte Werbung aus dem Posteingang von E-Mail-Programmen wie Outlook und Thunderbird. Login- und persönliche Daten verwaltet der Dienst "Norton Identity Safe". Über ein zentrales Passwort erhält der Anwender Zugriff auf sämtliche Login-Daten, das erspart die häufige Eingabe von Passwörtern.
Unter der Haube: "Quorum" und "Sonar 2" suchen nach Viren
Neben der üblichen, signaturbasierten Virensuche arbeitet in NIS 2010 die neue Scan-Technologie "Quorum" dar. Bei der Virensuche bewertet die Routine Dateien anhand ihrer Reputation unter den Norton-Anwendern. Dabei werden auch die Download-Quelle sowie Alter und Verbreitung der Datei untersucht. Eine neue Datei aus unbekannter Download-Quelle wird somit vom Programm als gefährlicher eingestuft als eine bekanntes Programm, das auf vielen Rechnern im Einsatz ist.

Falls weder signaturbasierte Erkennung nach Quorum einen Anhaltspunkt zur Gefährlichkeit einer Datei liefern, greift der Dienst "Sonar 2" ein. Der verhaltensbasierte Scanner untersucht, welche Aktivitäten die Datei entfaltet und reagiert bei verdächtigem Verhalten - etwa wenn ein Programm unerwartet auf das Internet zugreift.

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Zum Kommentar vom 24.03.Hat sich erledigt.
Ich habe eigentl.bis jetzt gute Erfahrung gemacht.Aber seit kurzem schiebt sich das,, 1 Klick Support,,Fenster penetrant in den Vordergrund und schlägt tel.Verbindung zur Fehlerbeseitigung vor.Erklärungen in...
3 x Installiert, und deinstalliert. Viele Probleme, einschließlich nach Systemscann zerschossene Mailprogramme (besonders Inboxen) (Thunderbird , Seamonkey, Outlock. Blockade der...
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