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Canon EOS 1D Mark IV: Profi-Spiegelreflex mit extremer Lichtempfindlichkeit
DSLR-Topmodell mit 45 AF-Messfeldern und Lichtempfindlichkeit bis ISO 102.400

von Jan Johannsen Uhr veröffentlicht

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Canon stellte heute seine neueste Spiegelreflexkamera für Profi-Fotografen vor. Die EOS 1D Mark IV zeichnet sich durch extrem hohe Lichtempfindlichkeit, 45 Autofokus-Messfelder und sehr schnelle Aufnahmegeschwindigkeit aus. Die Kamera mit Hochkant-Haltegriff zeichnet neben Fotos auch Videos in Full-HD-Auflösung auf.

Canon stellte heute seine neueste Spiegelreflexkamera für Profi-Fotografen vor. Die EOS 1D Mark IV zeichnet sich durch extrem hohe Lichtempfindlichkeit, 45 Autofokus-Messfelder und sehr schnelle Aufnahmegeschwindigkeit aus. Die Kamera mit Hochkant-Haltegriff zeichnet neben Fotos auch Videos in Full-HD-Auflösung auf.

Die Canon EOS 1D Mark IV ist ein Arbeitsgerät für professionelle Sport-, Natur- und Pressefotografen. Die normale Lichtempfindlichkeit reicht von ISO 100 bis ISO 12.800 - und lässt sich auf bis zu ISO 102.400 erweitern. Die Kamera soll dadurch auch unter schlechten Lichtverhältnissen gute Bilder liefern. Gleich zwei Digic-4-Bildprozessoren verarbeiten die Bilddaten, die der CMOS-Sensor liefert. Bei maximaler Auflösung von 16,1 Megapixeln nimmt die Kamera bis zu zehn Bilder pro Sekunde auf. Der Pufferspeicher nimmt bis zu 121 JPEG- oder 28 RAW-Fotos auf.

APS-H-Sensor: 16 Megapixel und geringes Bildrauschen

Anders als der halb so teuren EOS 5D Mark II steckt in der 1D Mark IV kein Vollformatsensor, sondern "nur" ein APS-H-CMOS-Sensor. Der Aufnahme-Chip bietet ein Seitenverhältnis von 3:2, misst 27,9 x 18,6 Millimeter und soll nach Herstellerangaben auch bei schlechten Lichtverhältnissen Fotos mit extrem geringem Bildrauschen liefern. Die Auflösung von 16 Megapixeln genügt angeblich, um auch Bildausschnitte als Fotoausdrucke in A3- und größeren Formaten zu reproduzieren.

Canon EOS 1D Mark IV

Als erste EOS-Kamera verfügt die 1D Mark IV über 45 Autofokus-Messfelder. 39 davon sind Autofokus-Kreuzsensoren, die für schnelle und präzise Scharfstellung sorgen sollen. Zum Vergleich: Canon stattet das Einsteiger-Modell EOS 500D mit neun Messfeldern aus. An das Filtergewinde der EOS 1D Mark IV passen alle Objektive von Canon mit EF-Bajonett. Linsenapparate mit EF-S-Gewinde können an der Kamera nicht verwendet werden.

Videos in Full-HD-Auflösung

Videos zeichnet die Canon EOS 1D Mark IV mit einer maximalen Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln - das entspricht Full-HD-Standard - mit bis zu 30 Bildern in der Sekunde auf. In einer Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln nimmt die Kamera bis zu 60 Bilder in der Sekunde auf. Über die HDMI-Schnittstelle spielen Flachbildfernseher die H.264-Filme mit der Dateiendung ".mov" ohne Probleme ab .

Canon EOS 1D Mark IV

Das Gehäuse der EOS 1D Mark IV fällt recht groß aus. Das liegt vor allem am eingebauten Haltegriff, der Hochformat-Aufnahmen mit der gleichen Handhaltung wie Querformat-Fotos gestattet. Im Vergleich zum massiven Gehäuse wirkt der drei Zoll große Bildschirm auf der Rückseite der Kamera klein, obwohl er fast so groß ist wie viele Kompaktkameras. Die Anzeige erfasst im Live-View-Modus - wie auch der optische Sucher - das komplette Gesichtsfeld.

Canon plant die EOS 1D Mark IV ab Mitte Dezember auszuliefern. Die unverbindliche Preisempfehlung für das Kameragehäuse beträgt 4.699 Euro.

Erster Kurzfilm schon fertig

Der New Yorker Fotograf Vincent Laforet erhielt schon vor Veröffentlichung von Canon eine EOS 1D Mark IV mit dem Auftrag, einen Kurzfilm für Werbe- und Demonstrationszwecke zu drehen.

Auf Wunsch von Canon ist der Kurzfilm derzeit nicht erreichbar. Vincent Laforet hofft, dass er den Film in einigen Tagen wieder zeigen darf.

Das Demonstrationsvideo "Nocturne" entstand in einem Industriegebiet von Los Angeles. Bei den Dreharbeiten nutzte das Filmteam nur die vorhandene Straßenbeleuchtung.

Kommentare zu diesem Artikel

Canon stellte heute seine neueste Spiegelreflexkamera für Profi-Fotografen vor. Die EOS 1D Mark IV zeichnet sich durch extrem hohe Lichtempfindlichkeit, 45 Autofokus-Messfelder und sehr schnelle Aufnahmegeschwindigkeit aus. Die Kamera mit Hochkant-Haltegriff zeichnet neben Fotos auch Videos in Full-HD-Auflösung auf.

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  • cyberjam schrieb Uhr
    AW: Canon EOS 1D Mark IV: Profi-Spiegelreflex mit extremer Lichtempfindlichkeit

    Tolles, stimmungsvolles Video mit brillanten Farben und sehr hoher Auflösung und Schärfe. Bei den Kamera-Schwenks bezweifle ich, dass die Mk IV bzw. der "Kameramann" so schnell nachfokussieren kann. Da haben die Producer sicherlich getrickst. Wie auch immer, wenn die Cam das hält, was dieses Video verspricht, ist sie - zumindest im Video-Bereich - eine technische Meisterleistung. Bin allerdings wegen der Ai-Focus Probleme bei der Mk III vorsichtig, denn diese Cam wurde auch erst in den Himmel gehoben und ist dann gewaltig abgestürzt. Bin deshalb etwas zurückhaltend, was die 1er betrifft, denn nach zwei getauschten Canon EOS 1D Mk III, welche das Ai-Focus Problem hatten, bin ich erst mit der dritten Mk III "Blue Dot" zufrieden. Grundsätzlich halte ich eine Video-Funktion bei einer Profi-Cam für sinnlos und übertrieben, denn nach wie vor scheitert das Thema im Direktvergleich mit Camcordern am technisch machbaren (AF, Focus-Nachführung, Bedienung). Für mich und wahrscheinlich für die meisten Profis ein Gimmick ohne erkennbaren Mehrwert welcher das Produkt, welches sich ohnehin schon in der Preisoberklasse befindet, nur unnötig verteuert. Diese Marketingpolitik war für mich auch der Grund, warum ich die Canon EOS 5D Mk II nicht erworben habe. Aber das Entscheidende ist, dass ich schlicht keine Videokamera brauche und mir nur ungern Dinge oktroyieren lasse. Leider statten beide führenden Hersteller Canon und Nikon derzeit ihre Profi-Cams mit solchem Unsinn aus, sodass man eigentlich keine echte Wahl mehr hat. Ich finde, es würde den Herstellern besser anstehen, klar zwischen Foto- und Videokameras zu unterscheiden und damit die Preise für das jeweilige Produkt attraktiver zu gestalten. Über die Fotoqualitäten der neuen EOS 1D Mk IV werde ich mir dann ein Bild machen, wenn sie im Laden verfügbar ist. Vorbehaltlich eines Tests kann ich aber jetzt schon sagen, dass ich über die Erweiterbarkeit der ISO-Einstellung bis 102.400 ähnlich denke, wie über die Video-Funktion. Wer’s braucht… denn bei den Verschlusszeiten hat sich auch bei der neuen Canon nun mal nichts getan - schnellste Verschlusszeit 1/8000 s und deshalb bei available light möglicherweise kontraproduktiv. Aber das wird man sehen. Nachdem ich nicht zum wiederholten Male Versuchskaninchen für Canon sein möchte, bleibe ich vorerst bei meinen „ISO-schwachbrüstigen“ EOS 5D und EOS 1D Mk III und investiere mein Geld lieber in eine hochwertige 1.2er Optik. Ansonsten nochmals: Tolles Video, Kompliment.

    -----Doppelpost zusammengeführt am 14.2.2010 um 19:43:19-----

    Habe mir gerade das angeblich mit der Canon EOS 1D Mark IV produzierte Video „Nocture“ des New Yorker Fotograf Vincent Laforet angesehen. Wirklich ein tolles, stimmungsvolles Video mit brillanten Farben und sehr hoher Auflösung und Schärfe. Bei den Kamera-Schwenks bezweifle ich, dass die Mk IV bzw. der "Kameramann" so schnell nachfokussieren kann. Da haben die Producer sicherlich getrickst. Wie auch immer, wenn die Cam das hält, was dieses Video verspricht, ist sie - zumindest im Video-Bereich - eine technische Meisterleistung. Bin allerdings wegen der Ai-Focus Probleme bei der Mk III vorsichtig, denn diese Cam wurde auch erst in den Himmel gehoben und ist dann gewaltig abgestürzt. Bin deshalb etwas zurückhaltend, was die 1er betrifft, denn nach zwei getauschten Canon EOS 1D Mk III, welche das Ai-Focus Problem hatten, bin ich erst mit der dritten Mk III "Blue Dot" zufrieden. Grundsätzlich halte ich eine Video-Funktion bei einer Profi-Cam für sinnlos und übertrieben, denn nach wie vor scheitert das Thema im Direktvergleich mit Camcordern am technisch machbaren (AF, Focus-Nachführung, Bedienung). Für mich und wahrscheinlich für die meisten Profis ein Gimmick ohne erkennbaren Mehrwert welcher das Produkt, welches sich ohnehin schon in der Preisoberklasse befindet, nur unnötig verteuert. Diese Marketingpolitik war für mich auch der Grund, warum ich die Canon EOS 5D Mk II nicht erworben habe. Aber das Entscheidende ist, dass ich schlicht keine Videokamera brauche und mir nur ungern Dinge oktroyieren lasse. Leider statten beide führenden Hersteller Canon und Nikon derzeit ihre Profi-Cams mit solchem Unsinn aus, sodass man eigentlich keine echte Wahl mehr hat. Ich finde, es würde den Herstellern besser anstehen, klar zwischen Foto- und Videokameras zu unterscheiden und damit die Preise für das jeweilige Produkt attraktiver zu gestalten. Über die Fotoqualitäten der neuen EOS 1D Mk IV werde ich mir dann ein Bild machen, wenn sie im Laden verfügbar ist. Vorbehaltlich eines Tests kann ich aber jetzt schon sagen, dass ich über die Erweiterbarkeit der ISO-Einstellung bis 102.400 ähnlich denke, wie über die Video-Funktion. Wer’s braucht… denn bei den Verschlusszeiten hat sich auch bei der neuen Canon nun mal nichts getan - schnellste Verschlusszeit 1/8000 s und deshalb bei available light möglicherweise kontraproduktiv. Aber das wird man sehen. Nachdem ich nicht zum wiederholten Male Versuchskaninchen für Canon sein möchte, bleibe ich vorerst bei meinen „ISO-schwachbrüstigen“ EOS 5D und EOS 1D Mk III und investiere mein Geld lieber in eine hochwertige 1.2er Optik.

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Canon stellte heute seine neueste Spiegelreflexkamera für Profi-Fotografen vor. Die EOS 1D Mark IV zeichnet sich durch extrem hohe Lichtempfindlichkeit, 45 Autofokus-Messfelder und hohe Aufnahmegeschwindigkeit aus.
http://www.netzwelt.de/news/80976-canon-eos-1d-mark-iv-profi-spiegelreflex-extremer-lichtempfindlichkeit.html
2009-10-20 12:25:00
http://img.netzwelt.de/dw120_dh90_sw0_sh0_sx0_sy0_sr4x3_nu0/article/2009/canon-eos-1d-mark-iv-front-1256031026.jpg
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