Lösungen von Anti-Viren-Programm bis Firewall schnell erklärt

Netzwelt-Wissen: Die wichtigsten Sicherheits-Programme im Überblick

Netzwelt-Wissen: Die wichtigsten Sicherheits-Programme im Überblick Computeranwender stehen heutzutage zahlreichen Sicherheitsrisiken gegenüber. Das Spektrum der Bedrohungen reicht von Viren über Spyware bis zu Phishing-Angriffen. Freeware-Lösungen und kostenpflichtige Sicherheits-Suiten bieten daher mittlerweile eine große Auswahl an Programmen und Zusatzfunktionen, um die Rechnersicherheit zu erhöhen.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Anti-Viren-Software
  2. 2Heuristik: Virenabdruck unter der Lupe
  3. 3Verhaltensbasierte Analyse: Viren-Wettervorhersage
  4. 4Anti-Spyware: Löscht Schnüffelsoftware
  5. 5Phishing-Schutz: Warnung vor präparierten Seiten
  6. 6Anti-Spam-Schutz: Ende der Werbeflut
  7. 7Firewall: Netzwerkkontrolle mit Soft- und Hardware
  8. 8Sniffing-Schutz: Abhör-Warnung im Funknetz
  9. 9Kindersicherung: Kein Rundum-Sorglos-Paket

Anti-Viren-Software

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Die wohl bekannteste und am meisten verbreitete Software zum Schutz des Computers gegen Schädlinge stellen Anti-Viren-Programme dar. Die Software prüft neue und bestehenden Dateien darauf, ob sie Schadcode enthalten. Dabei kommen zwei Methoden zum Einsatz.

Heuristik: Virenabdruck unter der Lupe

Bei der heuristischen Methoden untersucht das Anti-Viren-Programm Dateien nach Merkmalen von Schadsoftware. Das funktioniert ähnlich wie die Analyse eines Fingerabdrucks oder eine Unterschrift: Der Hersteller der Software untersucht den typischen Aufbau bekannter Viren und Trojaner und stellt dem Programm Muster zu Verfügung, anhand derer die Schädlinge in einer Datei entdeckt werden können. Regelmäßige Aktualisierungen der so genannten "Signaturen" sind ein Muss, damit installierte Anti-Viren-Software auch neue Schadprogramme erkennt.

Verhaltensbasierte Analyse: Viren-Wettervorhersage

Ein verhaltensbasierter Scanner greift ebenfalls auf die Heuristik zurück. Allerdings nimmt das Anti-Viren-Programm nicht nur die Struktur der Dateien unter die Lupe. Auch Verhalten und Verbreitung kommen auf den Prüfstand. Die Sicherheitssoftware prüft also neben dem virtuellen Fingerabdruck noch, welche Aktionen ein Programm ausführt, nachdem es gestartet wurde, und welche Sicherheitsbedrohungen gehäuft auftreten.

Bildlich gesprochen beobachtet die verhaltensbasierte Erkennung, welchen Schlüssel ein Programm wann in welchem Schloss umdreht. Die Methode gilt derzeit als sicherstes Erkennungswerkzeug für Viren, da täglich neue Viren mit veränderten Strukturen erscheinen - und die Veröffentlichung von entsprechenden Signaturen einige Zeit in Anspruch nimmt. Derzeit verwenden nicht alle Sicherheitslösungen verhaltensbasierte Scanner, der Trend geht aber immer mehr zu dieser Scan-Methode.

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