Google Labs prüft E-Mail-Empfänger

Google Mail: Ende der Peinlichkeiten

Google Mail: Ende der Peinlichkeiten Nutzer von Google Mail sollen in Zukunft keine Angst mehr haben müssen, dass eine E-Mail versehentlich an den falschen Empfänger geht. Die Funktion "Haben Sie den falschen Bob erwischt?" soll den Versand falsch adressierter E-Mails verhindern. Doch Google Labs will noch andere Peinlichkeiten aus dem E-Mail-Alltag verbannen.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1"Haben Sie den falschen Bob erwischt?"
  2. 2"Vergessen Sie Bob nicht"
  3. 3Fauxpas-Bremse Versandstopp

Die Funktion "Auto-Vervollständigen" in der Empfänger-Leiste der meisten E-Mail-Programme gehört zu den praktischen Dingen des E-Mail-Alltags. Leider verursacht das immer wieder peinliche Fehler, wenn der Anwender nicht genau aufpasst, wer beim munteren Auto-Vervollständigen als Empfänger ausgewählt wird.

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"Haben Sie den falschen Bob erwischt?"

Das kann vor allem dann vorkommen, wenn Personen im Adressbuch denselben Nachnamen haben. Wer nicht aufpasst und eine Mail mit unfreundlichen Bemerkungen über den Chef versehentlich an eben diesen schickt, der hat ein Problem. Die neue Google-Funktion "Haben Sie den falschen Bob erwischt?" soll das in Zukunft verhindern.

Die Funktion wird allerdings nur bei Nachrichten an mehr als zwei Personen aktiv. Die Software registriert, welche Personengruppen der Nutzer am häufigsten anschreibt und warnt bei gleichen Namen vor einem möglichen Irrläufer. Der Absender bekommt dann den Hinweis "Meinten Sie: ....?"

"Vergessen Sie Bob nicht"

Die Mitarbeiter der Google Labs haben sich aber noch weitere typische Fallstricke aus dem E-Mail-Alltag vorgenommen, für die sie Abhilfe anbieten. Ein Beispiel: "Vergessen Sie Bob nicht". Gedacht für Anwender, die eine E-Mail an mehrere Empfänger senden. Dann erinnert die Software an Personen aus der Kontakte-Liste, die sonst häufig in dieser Empfängergruppe erscheinen, jetzt aber möglicherweise vergessen wurden.

Eine sinnvolle Fauxpas-Bremse stellt auch "Mail Goggles" dar. Die Funktion ist nur am Wochenende zwischen zehn Uhr abends und vier Uhr morgens aktiv. Wer in diesem Zeitraum eine E-Mail verschickt, wird vor dem Versand aufgefordert, "einige mathematische Probleme zu lösen". Das soll das Denkvermögen des Anwenders zu später Stunde prüfen.

Fauxpas-Bremse Versandstopp

Dann gibt es noch einen Detektor, der an vergessene Dateianhänge erinnert, wenn der Schreiber im Text das Wort "Anhang" erwähnt. Auch an die Betreffzeile erinnert das Mailprogramm, falls der Schreiber diese nicht ausgefüllt hat. Diese Funktion gehört aber auch in anderen Mailprogrammen wie beispielsweise Mozilla Thunderbird zum Standard.

Und als letzte Rettung steht schließlich noch "Versand rückgängig machen" bereit. Dafür muss sich der E-Mail-Schreiber allerdings beeilen. Maximal zehn Sekunden nach dem Klick auf "Senden" lassen sich die Mails wieder zurückholen. Alle die genannten Funktionen kann der Anwender im Menü "Einstellungen" unter "Labs" aktivieren.

Weitere Informationen

Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Browser & Mailer hier.

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