Panasonic GF1 im Test: Überzeugendes Kompaktmodell

Komfortable Bedienung

Der drei Zoll große Monitor auf der Rückseite der Panasonic GF1 ist - anders als bei den Micro-Four-Thirds-Modellen G1 und GH1 - nicht beweglich, sondern fest eingebaut. Bei einer Auflösung von 460.000 Pixeln bietet die Anzeige ausreichend Kontrast, um auch im Sonnenlicht erkennbar zu sein. Der von Panasonic für 230 Euro als Zubehör angebotene bewegliche Sucher ist nur in wenigen Aufnahme-Situationen nötig.

Die Bedienelemente ordnet der Hersteller übersichtlich auf dem kompakten Gehäuse der Panasonic GF1 an. Alle wichtigen Einstellungen für die manuelle Steuerung der Kamera lassen sich schnell erreichen. Alternativ steht ein Schnellzugriffsmenü auf dem Bildschirm zur Verfügung. Einzig die Gesichtserkennung, die registrierte Personen erkennt und mit dem gespeicherten Namen versieht, muss über das aufgeräumte Standard-Menü aktiviert werden.

Dem Nutzer der Panasonic GF1 stehen neben dem manuellen Modus noch Programm-, Zeit- und Blendenautomatik zur Auswahl. Im so genannten "intelligenten Modus" wählt die Kamera je nach Aufnahmesituation außerdem eines der 17 Szenen-Programme aus.

Panasonic Lumix DMC GF1 im Test

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Panasonic Lumix GF1 - Das Testset: Kameragehäuse, elektronischer Sucher, Pancake-Objektiv mit 20 Millimeter Brennweite und eine Standard-Objektiv mit einer Brennweite von 14 bis 45 Millimetern.
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Das Testset: Kameragehäuse, elektronischer Sucher, Pancake-Objektiv mit 20 Millimeter Brennweite und eine Standard-Objektiv mit einer Brennweite von 14 bis 45 Millimetern.

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Panasonic Lumix GF1 - Der Blitz klappt nicht automatisch, sondern nur nach einen Druck auf den entsprechenden Knopf aus.
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Der Blitz klappt nicht automatisch, sondern nur nach einen Druck auf den entsprechenden Knopf aus.

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Panasonic Lumix GF1 - Das Pancake-Objektiv ist nur ähnlich dick wie das Kameragehäuse.
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Das Pancake-Objektiv ist nur ähnlich dick wie das Kameragehäuse.

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Panasonic Lumix GF1 - 3 Zoll ist der Bildschirm auf der Rückseite groß. Anders als bei den Vorgängermodellen G1 und GH1 ist er fest eingebaut.
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3 Zoll ist der Bildschirm auf der Rückseite groß. Anders als bei den Vorgängermodellen G1 und GH1 ist er fest eingebaut.

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Panasonic Lumix GF1 - Der Bildstabilisator befindet sich im Objektiv und nicht im Gehäuse.
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Der Bildstabilisator befindet sich im Objektiv und nicht im Gehäuse.

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Panasonic Lumix GF1 - Anschlüsse für Fernauslöser, HDMI- und AV-Kabel.
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Anschlüsse für Fernauslöser, HDMI- und AV-Kabel.

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Panasonic Lumix GF1 - Mit Sonnenblende wirkt das Objektiv, obwohl es kleiner ist als die Linsen für Spiegelreflexkameras, etwas überdimensioniert für das kompakte Gehäuse.
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Mit Sonnenblende wirkt das Objektiv, obwohl es kleiner ist als die Linsen für Spiegelreflexkameras, etwas überdimensioniert für das kompakte Gehäuse.

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Panasonic Lumix GF1 - Ein Blick auf das Micro-Four-Thirds-Bajonett.
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Ein Blick auf das Micro-Four-Thirds-Bajonett.

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Panasonic Lumix GF1 - Akku und Speicherkarte stecken unter derselben Klappe.
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Akku und Speicherkarte stecken unter derselben Klappe.

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Panasonic Lumix GF1 - Der elektronische Sucher ist um 90 Grad nach oben klappbar und kostet 230 Euro zusätzlich.
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Der elektronische Sucher ist um 90 Grad nach oben klappbar und kostet 230 Euro zusätzlich.


Alle Knöpfe und Drehräder sind gut zu erreichen und bieten deutliche Druckpunkte. Befindet sich ein Objektiv mit Festbrennweite im Filtergewinde der Kamera, ist sogar eine Bedienung mit einer Hand denkbar. In der Regel fällt die Bedienung mit zwei Händen aber trotz der kompakten Bauweise komfortabler aus. Über einen Bildstabilisator verfügt die Kamera nicht. Dieser befindet sich unter Umständen im Objektiv, etwa bei der mit der Kamera im Set angebotenen 14-bis-45-Millimeter-Linse.

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Passende Ausstattung und gute Verarbeitung

Obwohl das gut verarbeitete Gehäuse der GF1 mit Akku und ohne Objektiv nur 344 Gramm wiegt, wirkt es in der Hand schwer. Trotzdem liegt die Kamera gut in der Hand: Die Ablagefläche für den Daumen auf der Rückseite ist groß genug, und die kleine Griffausbuchtung auf der Vorderseite des Gehäuses gibt den Fingern genug Halt.

Panasonic stattet die GF1 mit einer HDMI- und einer AV-Schnittstelle zur Bildübertragung aus. Über Erstere können HD-Videos ohne Qualitätsverlust auf Flachbildfernseher übertragen werden. Das hierfür nötige HDMI-Kabel gehört allerdings nicht zum Lieferumfang. Ebenfalls nur optional erhältlich ist der Fernauslöser. Die Stromversorgung der Kamera stellt ein Lithium-Ionen-Akku sicher, als Speichermedium kommen SD- oder SDHC-Karten zum Einsatz.

Fazit

Die Panasonic GF1 stellt einen gelungenen Kompromiss zwischen der Vielseitigkeit einer Spiegelreflexkamera und der Größe einer Kompaktkamera dar. Den beweglichen Bildschirm der Vorgängermodelle G1 und GH1 vermisst der Fotograf nur selten, die Bedienung lässt dem Nutzer alle Freiheiten für manuelle Aufnahmen. Auch die Automatik-Programme der GF1 liefern gute Bildqualität.

Die unverbindliche Preisempfehlung von Panasonic für das Gehäuse der GF1 beträgt 649 Euro. Im Internet ist es derzeit nur unwesentlich günstiger erhältlich. Die Kits mit 14-bis-45 oder 20-Millimeter-Objektiv kosten 849, beziehungsweise 949 Euro.