HD+-Plattform mit Prepaid-Bezahlmodell ab November

Astra: HDTV-Empfang von Privatsendern kostet 50 Euro

Astra: HDTV-Empfang von Privatsendern kostet 50 Euro Der Satellitenbetreiber Astra hat die Kosten für seine HDTV-Plattform HD+ bekannt gegeben: Kunden zahlen 50 Euro pro Jahr für die Übertragung hochauflösender Signale. Astra setzt dabei auf ein Prepaid-Bezahlmodell. Nach dem Kauf eines HD+-tauglichen Receivers können Kunden den neuen Standard ein Jahr lang gratis nutzen.

Kurz vor dem Marktstart von HD+ am 1. November veröffentlicht der Satellitenbetreiber Astra die Preise für die Nutzung seines HDTV-Pakets. So zahlen Kunden 50 Euro pro Jahr für die TV-Plattform, über die zunächst nur die HD-Programme der Privatsender RTL und VOX ausgestrahlt werden. Im Januar folgen die Angebote von Sat1, Prosieben und Kabel Eins. Wer einen neuen HD+-Satellitenreceiver kauft, spart diese Gebühr für ein Jahr, weil der Hardware eine freigeschaltete Smartcard beiliegt.

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Als Bezahlmodell setzt Astra bei HD+ auf Prepaid, eine Vertragsbindung oder ein Abonnement sind nicht vorgesehen. Nach dem ersten Jahr kann der Kunde seine Smartcard im Internet auf der Betreiberplattform HD+ oder über die Servicehotline aufladen. Außerdem plant Astra, neue Zugangskarten im Fachhandel zum Verkauf anzubieten.

Empfang per Receiver oder Fernsehgerät

Astra kündigt an, dass bis zum Ende des Jahres 2009 sechs Receiver-Modelle für den Empfang von hochauflösendem Fernsehen über HD+ auf dem Markt kommen. Zu den Herstellern zählen Humax, Technisat, Technotrend Görler und Videoweb. Für den HD+-Empfang kommen auch Receiver in Frage, die mit einem CI-Plus-Interface ausgerüstet sind. Astra gibt an, dass spezifische Entschlüsselungsmodule für diese Schnittstellen - sogenannte "HD+-CAMs" - den HD+-Empfang gestatten werden.

Auch Fernseher, die den CI Plus-Standard verwenden, eignen sich für den Empfang von HD+. Die TV-Geräte müssen jedoch mit einem DVB S2-Empfangsteil ausgerüstet sein. Dieser Receiver sorgt für die Aufbereitung der hochauflösenden Fernsehsignale, die per Satellit ins Wohnzimmer gelangen.

Aufnahmefunktion in Diskussion

In der Vergangenheit ist die HD+-Plattform von Verbraucherschützern stark kritisiert worden, weil sie davon ausgingen, dass herkömmliche Empfangsgeräte mit CI-Schnittstelle nicht mehr für den Empfang von HD-Fernsehen geeignet sind. Einige Hersteller haben jedoch Firmware-Updates für ihre Receiver angekündigt. Zusammen mit speziellen Modulen - den sogenannten "Legay CAMs" - sollen die Geräte damit fit sein für den HD+-Empfang.

Ob die Hardware auch in der Lage sein wird, HD-Sendungen aufzunehmen, ist noch unklar. Die Privatsender hatten sich in der Vergangenheit gegen Aufzeichnungsfunktionen für Receiver ausgesprochen, die beim Abspielen von Aufnahmen Werbung ausblenden können. Die Anstalten sehen dadurch ihre Werbeeinnahmen gefährdet.

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Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 6 Beiträge

Eine Frechheit für TV Sender die bereits mit Werbung TOTAL verseucht sind noch Geld zu fordern.Das Fernsehen selbst wäre absolut brauchbar,aber durch die ständigen Werbeeinschaltungen in immer kürzeren Intervallen...

In Amiland ist HD nicht nur länger auf dem Markt sonder meines wissens auch noch kostenlos, hmm da lohnt es sich ja garnicht ein HD+ fähigen receiver zu kaufen.. Abzocke am Kunden, wenn ich schon 50 ökker Zahlen...

also ich finde es ziemlich daneben von den Privaten geld für HD zu Verlangen. ADR und ZDF bekommen es doch auch hin ohne extra Gebühren. Und da behaupten die Privaten immer sie wären besser als die...

@ Sat Neuling: Bisher gibt es zwar von vielen Herstellern eine Zusage die bisher noch nicht HD+ tauglichen Receiver mit Hilfe von Softwareupdates aufzurüsten. Wahrscheinlich können die dann aber die...

Wieso sollte ich für werbeverseuchte Sender, die bestenfalls Müll ausstrahlen, auch noch Geld zahlen? Zumal die HD-Varianten der Sender meistens nur upgescaletes SD-Material übertragen. Ich werde auf...

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