Die Verkehrte Netzwelt feiert die 184. Ausgabe
Zum Jubiläum: Best of Verkehrte Netzwelt
Die Verkehrte Netzwelt feiert runden Geburtstag. Am heutigen Tag erscheint sie doch tatsächlich zum 184. Mal. Hoch die Tassen - netzwelt blickt zurück auf peinliche Geschichten, zweideutige Überschriften und lichte Momente.
Inhaltsverzeichnis
- 1Die frühen Jahre
- 2Zeitgeschichtliches
- 3Superlative
- 4Grenzgänger
- 5Für das Leben geschrieben
- 6Welche Verkehrte Netzwelt hat Ihnen am besten gefallen, welche am wenigsten? Teilen Sie uns und unseren Lesern Ihre Meinung im Forum mit.
Die frühen Jahre
Der 29. August 2004 war ein Sonntag. Und viele Nullen und Einsen formten sich im fahlen Bildschirmlicht zur ersten Verkehrten Netzwelt überhaupt. "Online buchen, offline Bahn fahren" stand in Leuchtbuchstaben hinter dem Doppelpunkt. Reaktion vom Publikum? Eher verhalten, keine Kommentare, bescheidene Zugriffszahlen. Und das beim Aufreger der Nation überhaupt, der Bahn.
Für den folgenden Sonntag musste daher das Niveau ein wenig tiefer geschraubt werden: "Bilder vom Nackedei" die Überschrift - und es ging tatsächlich um nackte Tatsachen. Foto-Dienste waren damals für viele Nutzer noch Neuland. Und die Angst des Autors, Nacktbilder der Freundin im Internet wieder zu finden, nicht ganz unbegründet.
Zeitgeschichtliches
Ein Blick zurück auf 184 Folgen Verkehrte Netzwelt ist auch ein Blick zurück in die Geschichte dieses Landes. Immer schon hatte die Verkehrte Netzwelt dabei einen durchaus kritischen Blick auf das aktuelle Zeitgeschehen. Als im Sommer 2006 beispielsweise ganz Deutschland fast blind vor Vorfreude auf die Fußball-WM im eigenen Land war, hieß es bei der Verkehrten Netzwelt schlicht und ergreifend: Kopf senken, Augen zu, Fahnen einrollen.
Ein gefundenes Fressen für die Verkehrte Netzwelt sind und waren natürlich Produkt-Pannen, Marketing-Missgeschicke und andere Peinlichkeiten des IT-Kosmos. Anklang bei den Lesern fand beispielsweise die erste, mehr oder weniger ernsthafte journalistische Auseinandersetzung mit der so genannten Schminkspiegel-Seuche. Notebooks, die mehr spiegeln als Eier, braucht ja auch kein Mensch, oder Steve?
Der Hersteller mit dem Apfel-Logo drängt sich auch förmlich auf, durch den Kakao gezogen zu werden. Besonderes Highlight für die Verkehrte Netzwelt war daher die Einführung des ersten Apple iPhones in den USA. Frenetische Überschrift zum Produkt-Start, bei dem viele Jünger sich geduldig in Schlangen einreihten, nur um das Jesus-Handy in Empfang zu nehmen: "Appleaus für iPhonerika".
