Artikel und Video zu Komponentenwahl und Zusammenbau
Projekt Media-PC: Leistung auf kleinem Raum
Komplettsysteme
Netzwelt bastelt wieder: Diesmal entsteht ein sparsamer Multimedia-Rechner mit guter Rechenleistung. Neben guter Leistung bei geringem Verbrauch stehen noch niedriger Platzbedarf und dezente Lautstärke auf unserem Wunschzettel, zudem soll das fertige Gerät nicht viel mehr als 600 Euro kosten.
Als Herzstück des Rechners landet zuerst eine Mini-ITX-Platine auf dem Einkaufszettel. Die kleine Motherboard-Variante hat schon beim letzten Projekt gute Dienste geleistet, der Mini-ITX-Standard gestattet den Aufbau eines leistungsstarken Systems auf engem Raum. Der Einsatz eines kleinen Gehäuses bringt jedoch einige Herausforderungen mit sich - unter anderem eine hohe Wärmeentwicklung.
Inhalt
- Mainboard und Prozessor: Die Wahl zwischen AMD und Intel
- Gehäuse: Klein und mit Netzteil
- Laufwerke: SSD oder Festplatte
- Umrüstungen: TV-Karte, Grafikkarte oder Blu-ray
- Zusammenbau
- Testlauf: Leise und leistungsstark
- Vergleich: Media-PC kontra Komplettsystem
Mainboard und Prozessor: Die Wahl zwischen AMD und Intel
Die Kernstücke des neuen Systems stellen Hauptplatine und Prozessor dar, beim Rechenkern fällt die Wahl zwischen AMD und Intel nicht leicht. Den Ausschlag gab letzendlich die geringe Auswahl an Mini-ITX-Mainboards: Das Rennen machte eine Platine von Zotac mit Nvidia-9300-Chipsatz und PCI-Express-x16-Slot.
Mainboard und Prozessor
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Auf der Suche nach einem Rechenherz mit guter Leistung bei annehmbarem Stromverbrauch kam uns der Intel Core 2 Duo E8400 gerade recht, der Dual-Core-Prozessor taktet mit drei Gigahertz. Allerdings entwickelt der mitgelieferte Kühler deutlich mehr Lautstärke als gewünscht, weshalb nach der Auswahl des Gehäuses noch ein Kühlerkauf ansteht. Die beiden RAM-Slots sollen vier Gigabyte DDR2-RAM von A-Data belegen.
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exxxpresso
16.10.09 19:52
Was soll das denn?
Soll nicht mehr als 600,- Euro kosten und Ihr seit jetzt ohne TV-Karte, BlueRay-Laufwerk, und Datenplatte für Fernsehaufzeichnungen schon bei 650,-!
Ich sach mal, alles nochmal überdenken und von vorn anfangen...
Nix für ungut.
Der Pförtner
17.10.09 18:54
Mit geringem Verbrauch ist es wohl auch vorbei...
exxxpresso
18.10.09 13:28
Ich noch mal. Wie wäre es denn damit:
785G Chipsatz-Board
z.B. Gigabyte GA-MA785G-xxx, ca.70,-
AMD CPU Athlon X2 4050e
schön sparsam, ca. 35,-
Passiver Kühler Scythe Ninja Mini
schön leise, ca. 30,-
2GB Speicher, ca. 30,-
Netzteil (<450W), ca. 40,-
Festplatte WD10EADS(1TB)
schön sparsam, ca. 65,-
BlueRay Laufwerk/DVD Brenner
LG GGC-H20L, ca. 85,-
TV Karte (DVB-S2)
nach Wahl, ca. 100,-
Eine Grafikkarte brauchen wir nicht, da On-board HDMI völlig reicht. Das macht bis jetzt etwa 450,- Euro.
Jetzt noch ein Gehäuse nach Wahl (Preise zwischen 50,- und 500,- Euro). Muss jeder selbst entscheiden. Und dann noch ein Windows 7 (inkl. Media Center) für etwa 80,- Euro.
Total unter 600,- Euro!!!
Hempelchen
18.10.09 18:35
Die Zusammenstellung ist schon sehr creepy - der Prozessor ist über-, die Grafiklösung deutlich untermotorisiert. Und was wollt ihr mit einem Media-PC ohne BlueRay?
burnout150
19.10.09 01:36
Es steht jedem frei die Hardwarekonfiguration nach seinen Vorstellungen und Wünschen zu ändern.
Ziel war es leistungsfähige Hardware in einem kleinen PC-Gehäuse unterzubringen.
Blu-Ray ist zur Zeit noch teuer, vor allem Slim-Laufwerke. Außerdem werden Video-Download-Portale immer beliebter.
Zum Spielen ist der PC ebenfalls nicht gedacht. Der relativ starke Prozessor teilt sicherlich die Meinungen. In diesem Fall wird jedoch die Rechenleistung für einige Anwendungen gebraucht.
TV-Karte: Bei mir hat Youtube den Fernseher beinahe überflüssig gemacht. Platz für eine TV-Karte ist jedoch in diesem Gehäuse vorhanden.
Der Rechner verbraucht wenig Strom, aber dazu mehr in einem zweiten Artikel.
10.11.09 17:09
Benchmarks und Praxistest eingefügt
DerNormaloUser
10.11.09 19:19
Blue ray ist doch kein muss!
Ich habe nur Dvd's und werde bestimmt nicht innerhalb der nächsten 3-4 Jahre auf BD wechseln.
Aber wer das Geld über hat und investieren will kann sich auch einen fertigen Rechner leisten.
Danke an Netzwelt für die interessante Konfiguration.
Ich würde ihn mir vermutlich mit ner regulären Festplatte und ner Mediacenter edition evtl auch Linux wenn alle Treiber liefen incl. Remotecontol als Wohnzimmerpc/Surfstation/DVDplayer/Festplattenrecorder/Diaschaumaschine/Steroanlage/usw. zusammenbasteln.
Spielen will ich mit so einem Gerät nicht, aber ein reiner Wohnzimmerpc war ja auch nicht die Intention eures Zusammenbaus:)
Falls ihr evtl in eurem nächsten Projekt nochmal sowas speziell zusammenbaut wäre ich euch sehr sehr verbunden.
burnout150
10.11.09 23:56
Ein neues Projekt ist noch nicht geplant. Hast du eine spezielle Frage zur Zusammenstellung?
11.11.09 19:28
Ich kann mich dem "Danke" nur anschließen. Ich finde es immer toll, wenn sich mein favorisiertes Computerportal eine Zusammenstellung ausdenkt und den Zusammenbau dann auch noch in einem Video präsentiert! Letzendlich stellt jeder der in der Lage ist einen PC zusammen zu stellen, sein Pc doch selber zusammen, doch ich finde solche Vorschläge immer sehr praktisch als Anreiz und als Bestätigung für eine funkitonierende Hardwarekonfiguration!
mfg
meckern kann jeder
SmilingX
12.11.09 08:55
Also, der Titel hat mich echt gefreut, denn ich bastel auf dem Papier schon länger an einer solchen Lösung. Aber als es dann weiter ging, hab ich nur gedacht "Was soll das denn?". Das Thema wurde komplett verfehlt. Hoher Stronmverbrauch, kein Blu-Ray, keine großer Datenspeicher (für Musik, Filme, was auch immer...), keine Multimediakomponenten (wie z.B. eine Frensehkarte), ein unzureichendes Gehäuse was nicht wirklich den Hifi-Komponenten im Wohnzimmer entspricht und keinen Platz für Erweiterungen bietet und was dann auch noch lärmt. Das noch nicht einmal eine Softwareempfehlung für den ganzen Krams für den Multimediabetrieb dabei ist, kann dann sogar vergessen werden. Respekt - um es so folsch zu machen, muss man sich schon ganz schön anstrengen. Mit dem Titel hat der Inhalt des Beitrags überhaupt nichts zu tun. Schade.
Das Beste hier ist der Kommentar von exxxpresso - schon mal ein guter Vorschlag!
DerNormaloUser
12.11.09 09:35
Ein spezielle Frage hab ich nicht.
Ich bin nur schon seit längerem auf der Suche nach einem möglichst preisgünstigen (max. 500€) Wohnzimmerrechner der:
#einen gerningen Stromverbrauch hat,
#sehr leise ist (am besten passiv gekühlt, aber kein muss),
#einfach zu bedienen ist auch für Daus(per Fernbedienung und einer Mediacenter edition, wobei eine Freeware die Kosten natürlich nochmal drücken würde),
#DVD's abspielt (und auch brennen kann),
#mit dem man surfen,
#der zum Musik hören taugt (evtl. eine onboard surround Lösung),
#Tv muss nicht sein lässt sich aber auch per USB stick nachrüsten
Es muss kein besonders potenter Prozessor sein, er sollte nur Flashfilme abspielen können und trotzdem noch etwas an reservern haben
Wenn ihr mal wieder ein Projekt plant und diese Parameter dabei berücksichtigt fände ich das sehr interessant.
Schönen Dank
DerNormaloUser
burnout150
12.11.09 10:23
Ist auf jedenfall notiert. Versprechen kann ich jedoch nichts.
Die meisten der aufgeführten Dinge beherrscht der Rechner ohne Probleme. Passive Kühlung ist immer so eine Sache. Das letzte Projekt ist mein derzeitiger Arbeitssrechner und dort hat am Anfang die Kühlung auch leichte Probleme bereitet.
Am Besten wird es wohl sein wenn du auf die kommende Intel Atom Plattform wartest. Diese sollte dann etwas mehr Power bieten, strom sparender sein und auch standardmässig mit einer passiven Kühlung ausgestattet sein.
@SmilingX: Der PC kann erweitert werden. Ein Blu-ray Slim-Laufwerk ist halt derzeit noch sehr teuer und eine TV-Karte wurde nicht benötigt. Dafür gibt es mittlerweile Youtube und zahlreiche Onlineangebote. Daten speichere ich alle über mehrere externe Festplatten die in einem Gehäuse stecken. Es handelt sich dabei aber um kein NAS. Jeder hat andere Prioritäten. Die Geschwindigkeit stand ebenso im Vordergrund wie ein kleines Gehäuse - da kommt ein mATX-System wie von exxxpresso vorgeschlagen nicht in Frage. Laut ist der Rechner nicht, nur nicht ganz so leise wie erwünscht. Die CPU lässt sich nur mit Tools wie RMClock undervolten. Dann kann man auch den Lüfter mit weniger Umdrehungen laufen lassen.
SmilingX
12.11.09 15:27
Erst mal: Sorry wegen der Rechtschreibfehler... ist ja grauenhaft, was ich da verzapft habe!
Also, meine Anforderungen sind: Full-HD, Viel Speicherplatz (Musik, Filme, Serien), Niedriger Stromverbrauch, Always On.
Media-PC auf kleinem Raum ist da - für mich - schon die passende Bezeichnung.
Blu-Ray brauch ich auch nicht, aber was soll ne SSD in Verbindung mit den anderen Komponenten?
Mann kann auch ne SDHC-Karte fürs Betriebssystem nehmen und eine Dicke WS Green für die Daten, aber so isses halt nix halbes und nix ganzes.
Ich brauche auch keine Tv-Karte, aber es ist ja nicht mal WLAN fürs Internet- oder NAS-Streaming dabei....
Und wenn ich so ein System als "Always on" konfiguriere hänge ich doch nicht noch umständlich standardmäßig externe Quellen, gescheige denn ein NAS dran. Das kann ich mir sparen und kann es dann doch direkt auf dem PC speichern, oder?
Also ehrlich gesagt fehlt mit jeglicher Ansatz:
- Stromsparen - Vielleicht wenn ihr undervolted hättet...
- Leise - Wohl nicht.
- Multimedia - Deutet nix darauf hin.
Aber so ist auf jeden Fall noch Luft nach oben hin ;)
burnout150
13.11.09 09:03
Das Board hat bereits WLAN.
40W im Leerlauf ist beim Arbeiten mit Word und Internet surfen nunmal wirklich nicht viel. Ein System mit Intel Atom braucht nur geringfügig weniger bietet jedoch nicht annähernd die Leistung.
Untertakten ist derzeit nur mit externen Tools möglich. Das macht die ganze Sache etwas schwieriger.
DerNormaloUser
13.11.09 12:21
Passiv gekühlt werden muss er nicht, aber wenn das Teil die ganze Zeit an ist und man z.B. mal ohne Musik mit der Süßen auf dem Sofa liegt, kann es ganz schön nerven wenn der PC lauter als das Mädel schnurrt.
Verstärkt wird die Geräuschkullisse bei mir noch dadurch das der Pc wie in einem aus regipsgeformten Wandteil steht der wie ein Schalltrichter wirkt.
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