Nachfolgetechnik RFID noch keine Konkurrenz für EAN-Code
Rückblick: Der Strichcode feiert Geburtstag
Der Strichcode ist heute kaum aus dem Alltag wegzudenken: Egal ob Supermarkt, Post oder Online-Einkauf - kaum ein Produkt kommt ohne EAN-Code aus. Vor genau 57 Jahren wurde der erste Patentantrag für den Balkencode genehmigt. Deswegen ersetzt heute sogar der Suchmaschinenbetreiber Google sein Logo mit einem Strichcode, der übersetzt "Google" bedeutet.
Als Barcode gilt eine elektronisch lesbare Schrift, die aus mehreren parallelen Strichen und Lücken besteht. Der Begriff "Code" steht nicht für eine komplizierte Verschlüsselung, sondern lediglich für eine einheitliche Abbildung von Daten in binären Symbolen. Die Datenreihen können verschiedene Produktinformationen angeben - zum Beispiel den Produktnamen.
Ein weltweiter Standard
Die Grundlage für den Barcode wurde von den Amerikanern Norman Woodland und Bernard Silver entwickelt. Inzwischen stellt der Strichcode einen weltweiten Standard dar, der von allen Lesegeräten unabhängig von Hersteller oder Herkunftsland gelesen werden kann. Ohne den Barcode wäre eine schnelle Abwicklung der Einkäufe an der Kasse kaum möglich. Hinter den schwarzen Balken verbergen sich nämlich die Artikelinformationen, die dem Kassensystem gestatten, den genauen Preis zu der Ware zu ermitteln.
Als bekanntester Handelsstrichcode gilt die "European Article Number" (EAN), das Kennzeichnungssystem kommt weltweit auf den meisten Konsumartikeln zum Einsatz. Der erweiterte EAN-13-Code zeigt zusätzlich zum Strichcode dreizehn Prüfziffern, die in gedruckter Form den Inhalt der Balkenreihe angeben. Treten an der Kasse Leseprobleme auf, gestattet das dem Verkäufer, die Artikelinformation manuell einzugeben.
Auch Iphones lesen Barcode
Inzwischen bieten Software-Entwickler auch Software für die Verwendung des iPhone als Lesegerät an. Mit dem Programm "Quick Mark" können iPhone-Besitzer den EAN-Code von Büchern einscannen, anschließend gibt das Smartphone genau Informationen zum Titel aus. Denn die auf den meisten Büchern angebrachte Internationale Standardbuchnummer (ISBN) wird ebenfalls per Strichcode auf jedem Buch vermerkt.
Die Konkurrenz heißt RFID
Das Ende des Barcodes ist vorerst noch nicht abzusehen. Als größter Konkurrent steht eine Technik namens "Radio Frequency Identification" (RFID) bereit. Der neue Standard arbeitet im Gegensatz zum aufgedruckten Strichcode mit Funkwellen, und macht das mühsame Einscannen des Barcodes überflüssig. Käufer müssten lediglich mit dem Einkaufswagen an entsprechend ausgerüsteten Kasse vorbeifahren, und schon zeigt das Abrechnungssystem den Preis für den gesamten Einkauf an. Eine ähnliche Technik kommt auch im so genannten E-Pass zum Einsatz, der für alle Amerika-Reisende Pflicht ist.
Im Einzelhandel konnte sich RFID allerdings noch nicht zur Produktkennzeichnung durchsetzen. Lediglich Logistik-Unternehmen nutzen die neue Technik bereits in großem Umfang. Doch RFID bietet gegenüber dem Strichcode noch weitere Vorteile: Die Funketiketten sind wiederbeschreibbar, Lesefehler durch Schmutz können nicht auftreten. Gegner der RFID-Technologie führen als Nachteile vor allem Datenschutzbedenken, den hohen Preis der neuen Technik sowie Probleme bei der Entsorgung der Funketiketten an.

Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 10 Beiträge
Zitat: grunzers Strichcode :) Und hier was für die Redaktion: http://img218.imageshack.us/img218/8995/barcode.png Danke! Ich richte es...
Zitat: Was ist denn seltsam? grunzers Strichcode :) Und hier was für die Redaktion: http://img218.imageshack.us/img218/8995/barcode.png ...
Zitat: Sorry grunzer, aber deinen Strichcode kann ich nicht lesen http://img194.imageshack.us/img194/3603/barcodep.png :hmmm: Was ist denn seltsam?
Stimmt, schade... Ich vermute der Text ist zu lange um vollständig von meinem Gerät erfaßt zu werden. Denn mit dem System drucken wir täglich etwa 600 Ziffernkolonnen und die sind auch wieder...
Sorry grunzer, aber deinen Strichcode kann ich nicht lesen http://img194.imageshack.us/img194/3603/barcodep.png :hmmm: