Nikon Coolpix S1000pj im Test: Digitalkamera mit Beamer

Praktisches Zubehör und solide Verarbeitung

Die Bildqualität der Aufnahmen der Nikon S1000pj bewegt sich auf üblichem Kompaktkamera-Niveau. Die Farben wirken natürlich und die Kontraste sind deutlich. In der 1:1-Ansicht lassen allerdings Schärfe und Detailreichtum zu wünschen übrig. Der automatische Weißabgleich sorgt bei Neonlicht für einen geringen Gelbstich. Die Vignettierung fällt angenehm niedrig aus.

Bei einer Lichtempfindlichkeit von ISO 200 zeigt die Originalansicht minimales Bildrauschen. Bis einschließlich ISO 800 fallen die Bildstörungen auf den Fotos der Nikon-Kamera allerdings noch so gering aus, dass sie bei Verkleinerungen auf ein Viertel der ursprünglichen Größe nicht stören. Alles in allem kommen die Aufnahmen vor allem als Vorlage für Abzüge in den Formaten 9x13 und 10x15 Zentimeter infrage sowie für die Veröffentlichung verkleinerter Digitalabzüge per E-Mail oder Internet.

Nikon Coolpix S1000pj Testbilder

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Nikon Coolpix S1000pj Testbild - Zimmerbeleuchtung aus, Blitz ein: ISO 400, Blende 3.9, 1/30 Sekunde.
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Zimmerbeleuchtung aus, Blitz ein: ISO 400, Blende 3.9, 1/30 Sekunde.

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Nikon Coolpix S1000pj Testbild - Zimmerbeleuchtung ein, Blitz aus: ISO 100, Blende 3.9, 1/11 Sekunde.
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Zimmerbeleuchtung ein, Blitz aus: ISO 100, Blende 3.9, 1/11 Sekunde.

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Nikon Coolpix S1000pj Testbild - Zimmerbeleuchtung ein, Blitz aus: ISO 200, Blende 3.9, 1/23 Sekunde.
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Zimmerbeleuchtung ein, Blitz aus: ISO 200, Blende 3.9, 1/23 Sekunde.

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Nikon Coolpix S1000pj Testbild - Zimmerbeleuchtung ein, Blitz aus: ISO 400, Blende 3.9, 1/53 Sekunde.
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Zimmerbeleuchtung ein, Blitz aus: ISO 400, Blende 3.9, 1/53 Sekunde.

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Nikon Coolpix S1000pj Testbild - Zimmerbeleuchtung ein, Blitz aus: ISO 800, Blende 3.9, 1/66 Sekunde.
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Zimmerbeleuchtung ein, Blitz aus: ISO 800, Blende 3.9, 1/66 Sekunde.

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Nikon Coolpix S1000pj Testbild - Zimmerbeleuchtung ein, Blitz aus: ISO 1600, Blende 3.9, 1/263 Sekunde.
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Zimmerbeleuchtung ein, Blitz aus: ISO 1600, Blende 3.9, 1/263 Sekunde.


Die Größe der von der S1000pj aufgenommenen Videos von 640 x 480 Bildpunkten stimmt mit der Auflösung der Projektion überein. Solange man den Zoom während der Videoaufzeichnung nicht benutzt, genügt die Qualität der bewegten Bilder mit Mono-Ton für Webvideos und die Wiedergabe über den Beamer bei weitem.

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Nikon legt der S1000pj einen kleinen Standfuß und eine Fernbedienung bei. So lässt sich die Projektor-Kamera leicht schräg vor die Projektionsfläche stellen. Die Präsentation von Bildern und Videos steuert der Anwender mit der Fernbedienung bequem aus mehreren Metern Entfernung. Beim Fotografieren liegt das sauber verarbeitete Gehäuse der Kamera gut in der Hand.

Der Lithium-Ionen-Akku der S1000pj liefert nur Strom für ungefähr eine Stunde Beamer-Betrieb. Für längere Film- und Dia-Abende empfiehlt sich die Anschaffung des rund 50 Euro teuren Netzadapters EH-62F.

Fazit: Potenzial zum Trendsetter

Mit dem eingebauten Beamer hat die Nikon Coolpix S1000pj das Potenzial zum Trendsetter. Die Kamera kann zwar keinen leuchtstarken, hochauflösenden Projektor ersetzen, um unterwegs spontan Bilder oder Videos zu präsentieren, eignet sich das Gerät hervorragend.

Die Anschaffung der Nikon S1000pj lohnt sich nur, wenn der integrierter Projektor intensiv genutzt werden soll. Digitalkameras mit ähnlicher Ausstattung und vergleichbarer Bildqualität erhält man bereits für die Hälfte des Preises. Bei Bedarf wäre sogar noch genug Geld übrig für den Kauf eines günstigen Mini-Beamers.

Die unverbindliche Preisempfehlung von Nikon für die Coolpix S1000pj beträgt 439 Euro. Im Internet-Handel ist der Preis bereits auf rund 400 Euro gesunken.

Handy-Beamer als Alternative

Eine Alternative zur Beamer-Kamera stellt vielleicht die nächste Handy-Generation von Samsung dar. Der südkoreanische Konzern kündigte bereits im Februar 2009 ein Handy mit integriertem Beamer an.