Fotos und Videos an Wände und andere Flächen projizieren

Nikon Coolpix S1000pj im Test: Digitalkamera mit Beamer

Nikon baut als erster namhafter Hersteller einen Projektor in eine Digitalkamera ein: Der Beamer der kompakten Coolpix S1000pj strahlt hell genug, um in abgedunkelten Räumen Bilder in ordentlicher Größe an die Wand zu projizieren. Fotos und Filme nimmt die Kamera ebenfalls auf.

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Nikon Coolpix S1000pj: Die erste Digitalkamera mit Beamer. Mit der Coolpix S1000pj können aufgenommene Bilder und Videos direkt an die Wand projeziert werden. Allerdings lohnt sich die Anschaffung nur wenn der Beamer auch intensiv genutzt wird. Ansonsten bekommt der Nutzer Kameras mit ähnlicher Ausstattung für einen günstigeren Preis. Zum Video: Nikon Coolpix S1000pj

Inhaltsverzeichnis

  1. 1LED-Beamer in der Kamera
  2. 2Problemlose Bedienung und solide Bildqualität
  3. 3Praktisches Zubehör und solide Verarbeitung
  4. 4Fazit: Potenzial zum Trendsetter
  5. 5Handy-Beamer als Alternative

LED-Beamer in der Kamera

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Der von Nikon in der Coolpix S1000pj verbaute LED-Projektor strahlt mit einer Helligkeit von zehn Lumen. Zum Vergleich: Für den Heimgebrauch sind derzeit Projektoren mit mindestens 1.000 Lumen üblich. Die von der Beamer-Kamera projizierten Fotos und Videos in VGA-Auflösung mit 640 x 480 Pixeln sind in abgedunkelten Räumen trotzdem gut zu erkennen. Die angestrahlte Fläche erreicht einen Durchmesser von bis zu einem Meter, der optimale Projektionsabstand im Test lag zwischen 25 Zentimeter und zwei Metern.

Die Coolpix S1000pj zeichnet Fotos und Videos mit einem 1/2,3 Zoll großen CCD-Bildsensor auf. Die maximale Auflösung beträgt 12,1 Megapixel. Bei Videos liegt die höchste Auflösung bei 640 x 480 Pixeln. Die S1000pj projiziert nicht nur ihre eigenen Bilder, sondern auch JPEG-Fotos anderer Digitalkameras. Bei Videos ist die Beamer-Kamera dagegen wählerisch und spielt nur ihre eigenen Dateien ab. Auch mit Hilfe von Konvertierungsprogrammen wie XMedia Recode ist es dem Tester nicht gelungen eine Datei zu erzeugen, die die Nikon-Kamera abspielt.

Das Objektiv mit fünffachem Zoom bewegt sich zügig, aber nur in acht festen Schritten. Die Brennweite entspricht ins Kleinbildformat umgerechnet 28 bis 140 Millimetern. Ein bewegliches Linsensystem fungiert als optischer Bildstabilisator und ermöglicht verwacklungsfreie Bilder bei Belichtungszeiten von bis zu 1/15 Sekunde. Üblicherweise gilt 1/60 Sekunde als Grenzwert für Aufnahmen aus der freien Hand.

Der 2,7 Zoll große Bildschirm auf der Rückseite der Nikon S1000pj dient als Sucher. Er zeigt außerdem die angefertigten Aufnahmen an, bei denen noch in der Kamera Kontrast, Sättigung und Bildgröße bearbeitet werden können. An Hilfsmitteln bietet die Kamera dem Nutzer Gesichtserkennung mit Lächelautomatik, Blinzelerkennung sowie 17 Motivprogramme.

Nikon Coolpix S1000pj im Test

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Problemlose Bedienung und solide Bildqualität

Zum Fotografieren mit der Nikon Coolpix S1000pj benötigt der Nutzer nur eine Hand, da alle wichtigen Bedienelemente auf der rechten Seite der Kamera angeordnet sind. Alle Druckpunkte - auch die zwei des Auslösers - sind deutlich zu spüren. Erst zum Umschalten des Bildes vom Monitor auf den Beamer ist eine zweite Hand nötig. Die Schärfe des projizierten Bildes lässt sich mit dem Schieberegler auf der Oberseite der Kamera schnell an den Projektionsabstand anpassen.