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Canon Powershot SX120IS im Test: Kompaktkamera mit 10-fach Zoom
Optischer Bildstabilisator und manuelle Belichtungseinstellungen

von Jan Johannsen Uhr veröffentlicht

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Canon stattet seine kompakte Digitalkamera Powershot SX120IS mit zehnfachem optischen Zoom und einem leistungsfähigen, optischen Bildstabilisator aus. Die Bildqualität entspricht Klassenstandard, manuelle Einstellungen für Blende und Belichtungszeit gestatten kontrollierte Aufnahmen.

Canon stattet seine kompakte Digitalkamera Powershot SX120IS mit zehnfachem optischen Zoom und einem leistungsfähigen, optischen Bildstabilisator aus. Die Bildqualität entspricht Klassenstandard, manuelle Einstellungen für Blende und Belichtungszeit gestatten kontrollierte Aufnahmen.

Großer Zoom. leistungsfähiger Bildstabilisator

Canon stattet die Powershot SX120IS mit einem 1/2,5 Zoll großen CCD-Bildsensor aus. Bei einer Fläche von 5,8 x 4,3 Millimetern liefert er eine Auflösung von zehn Megapixeln. Die Weiterverarbeitung der Bilddaten übernimmt Canons Bildprozessor Digic 4.

Die Brennweite des Objektivs mit zehnfachen Zoom entsprecht ins Kleinbildformat umgerechnet 36 bis 360 Millimetern. Den optische Bildstabilisator baut Canon bei der Powershot SX120IS in das Objektiv ein. Er gleicht die Bewegungen der Kamera aus, so dass mit freier Hand aufgenommene Bilder mit einer Belichtungszeit von 1/20 Sekunde nicht verwackelt sind. Üblicherweise gilt 1/60 Sekunde als der Zeitraum, der noch aus der Hand verwacklungsfrei aufzunehmen ist.

Der drei Zoll große Bildschirm dient als Sucher, zur Bildkontrolle und zur Anzeige der Menüs. Er ist auch bei direkter Sonneneinstrahlung noch gut zu erkennen. Die Kamera verfügt über eine Gesichtserkennung, die das Objektiv auf ein erkanntes Gesicht fokussiert und die Belichtungseinstellungen entsprechend einstellt.

Bedienung: Blende und Belichtungszeit im Griff

Die Canon Powershot SX120IS liegt gut in der Hand. Alle Bedienelemente sind auf der rechten Seite der Kamera angebracht, so dass sich die Kamera komplett einhändig steuern lässt. Die zweite Hand ist nicht einmal zum Öffnen des Blitzes zwingend nötig. Die Auslöseverzögerung fällt minimal aus.

Das Objektiv der Kamera bewegt sich zügig, ist dabei aber vergleichsweise laut. Während der Videoaufzeichnung mit der SX120IS steht nur Vierfach-Zoom zur Verfügung. Belichtungszeit und Blende lassen sich für Foto-Aufnahmen vollständig manuell einstellen. Die Belichtungszeit reicht von 15 Sekunden bis zu 1/1.600 Sekunde. Für die Blende stehen Öffnungen von 2.8 bis 8.0 zur Auswahl.

Canon Powershot SX120IS im Test

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Der Blitz lässt sich nur mit den Fingern ausklappen. Auch in absoluter Dunkelheit öffnet er sich nicht automatisch.

Der manuelle Fokus der Kamera von Canon ist unbrauchbar. Auf dem kleinen Bildschirm ist nicht zu erkennen, ob das Motiv scharf gestellt ist oder nicht. Dafür arbeitet der Autofokus zügig und präzise. Allerdings stellt er sich nur auf Motive in der Bildmitte ein.

Alle Tasten und Knöpfe sind gut zu erreichen und verfügen über deutliche Druckpunkte. Das Vierwege-Auswahlrad neben der Kamera dient sowohl zur direkten Anwahl der Einstellungen für Blitz, Fokusart, Selbstauslöser und Lichtempfindlichkeit, als auch zum schnellen Blättern durch Menüs und Auswahllisten.

Durchschnittliche Bildqualität

Die Bildqualität der Canon Powershot SX120IS liegt auf einem Niveau mit dem der meisten kompakten Digitalkameras. Die Farben der Aufnahmen wirken natürlich, für Verkleinerungen auf Abzüge in den Formaten 9x13 oder 10x15 Zentimetern oder die Verwendung im Internet reichen Kontrast und Detailschärfe völlig aus. Betrachtet man die Bilder dagegen in der Originalgröße, ist es um die Schärfe und die Detailgenauigkeit nicht optimal bestellt. Beim genauen Hinsehen erkennt der Fotograf außerdem eine leichte Vignettierung, die bei Blitzlichtaufnahmen stärker ausfällt.

Leichtes Bildrauschen ist schon bei einer Lichtempfindlichkeit von ISO 100 zu erkennen, wenn man die Fotos in 1:1-Ansicht betrachtet. Aufnahmen mit ISO 800 sind trotzdem bei einer Verkleinerung auf 30 Prozent der ursprünglichen Größe noch zu gebrauchen.

Ähnlich sieht es auch bei der Bildqualität der Videos aus, die die Powershot SX120IS mit maximal 640 x 480 Pixeln bei 30 Bildern in der Sekunde aufzeichnet. Farben und Kontraste sind akzeptabel, an veränderte Lichtverhältnisse passt sich die Kamera schnell an und Artefakte treten nicht auf. Nur der Autofokus versagt, wenn das Objektiv während der Filmaufzeichnung genutzt wird.

Canon Powershot SX120IS Testbilder

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Zimmerbeleuchtung aus, Blitz ein: ISO 320, Blende 2.8, 1/15 Sekunde.

AA-Batterien und widerspenstige Verschlusskappe

Die Stromversorgung der Powershot SX120IS übernehmen zwei Batterien oder Akkus vom Typ AA. Damit ist die Kamera unabhängig von Ladegerät und Steckdosen, den Batterien dieser Art gibt es weltweit zu kaufen. Zur Speicherung der Bilddaten dient eine SD-Speicherkarte. Ein Exemplar mit einer Kapazität von 128 Megabyte liegt der Kamera bei. Der Speicherplatz genügt für etwa 47 Aufnahmen in höchster Auflösung.

Wenn sich Batterien in der Kamera befinden, öffnet sich dir Verschlusskappe nur sehr widerspenstig. Dadurch geht der Austausch von Speicherkarte und Energiequellen nur schwerfällig von der Hand, im Gegenzug können die Batterien nicht bei einer zufälligen Öffnung des Deckels herausfallen.

Auf der rechten Seite des Gehäuses der Canon Powershot SX120IS befindet sich ein digitaler Audio-Video-Ausgang. Auf der linken Seite des Gehäuses lässt sich die zusätzliche Knopfzelle herausziehen, die unter anderem die Uhr der Kamera mit Strom versorgt. In der Regel ist der Wechsel dieser Batterie erst nach mehreren Jahren nötig, so dass die Öffnung ein unnötiges Einfallstor für Staub in das Innenleben der Kamera bietet.

Fazit: Kompakter Durchschnitt mit manuellen Einstellungen

Von der Masse der Digitalkameras hebt sich die Canon Powershot SX120IS vor allem durch die manuellen Einstellungen ab. Nur wenige andere Kompaktkameras gestatten dem Fotografen, Blende und Belichtungszeit so genau vorzugeben. Die Bedienung der Kamera stellt auch Einsteiger vor keine größeren Herausforderungen, die Bildqualität bewegt sich auf einem Niveau mit vielen andere kompakten Modellen.

Bei der Canon Powershot SX120IS stimmen Preis und Leistung. Während die unverbindliche Preisempfehlung 239 Euro beträg,t verkaufen Händler die Kamera im Internet bereits ab 200 Euro. Anwender, die auf die manuellen Einstellmöglichkeiten verzichten können, erhalten Kameras mit vergleichbarer Bedienbarkeit und Bildqualität allerdings für bis zu 50 Euro weniger.

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Canon stattet seine kompakte Digitalkamera Powershot SX120IS mit zehnfachem optischen Zoom und einem leistungsfähigen, optischen Bildstabilisator aus. Die Bildqualität entspricht Klassenstandard, manuelle Einstellungen für Blende und Belichtungszeit gestatten kontrollierte Aufnahmen.

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Canon Powershot SX120IS im Test: Kompaktkamera mit 10-fach Zoom
Canon Powershot SX120IS im Test: Kompaktkamera mit 10-fach Zoom
Zehnfacher Zoom, zehn Megapixel und manuelle Einstellungen: Die Canon Powershot SX120IS hebt sich in einigen Punkten deutlich aus dem Einheitsbrei der kompakten Digitalkameras heraus. Die Bildqualität erreicht allerdings lediglich Klassenstandard.
http://www.netzwelt.de/news/80850-canon-powershot-sx120is-test-kompaktkamera-10-fach-zoom.html
2009-10-05 17:59:00
http://img.netzwelt.de/dw120_dh90_sw0_sh0_sx0_sy0_sr4x3_nu0/article/2010/dlr359.jpg
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