Grafikkarte übernimmt Berechnungsaufgaben
Adobe Flash 10.1: Schnelle Flash-Animation für Netbook und Smartphone (Update)
Flash-Videos sollen mit der nächsten Ausgabe des Flash-Players auch auf langsameren Rechnern flüssig laufen: Ab Flash-Player-Version 10.1 übernimmt die Grafikkarte die Berechnung von HD-Videomaterial. Das gab Adobe auf der MAX Konferenz in Los Angeles bekannt. Zudem arbeitet mit RIM nun eine weitere Größe am Smartphone-Markt mit Adobe zusammen.
Inhaltsverzeichnis
- 1HD-Videos überfordern Prozessoren
- 2Unterstützung für Nvidia und Qualcomm geplant
- 3Flash-Player für Blackberry-Smartphones
- 4Update vom 7. April: Release Candidate erschienen
Adobe musste sich zunehmend der Kritik stellen, dass der Flash Player jede Menge Prozessorleistung verbraucht und daher Flash-Videos auf langsameren Rechnern nicht flüssig laufen. Mit dem Flash Player 10.1 sollen diese Probleme der Vergangenheit angehören: Die Berechnung der Flash-Animationen übernimmt der Grafikchip anstelle des Prozessors.
HD-Videos überfordern Prozessoren
Bislang bereitet die Wiedergabe von Flash-Videomaterial besonders Netbooks und Notebooks, die mit einem Intel Atom Prozessor arbeiten, erhebliche Schwierigkeiten. Während Online-Videos in niedriger Auflösung in der Regel ruckelfrei laufen, verkommt so manches HD-Flash-Video zur Diaschau.
Dies liegt vor allem an der Berechnung des Videomaterials durch den Hauptprozessor des Rechners. Im Fall eines Intel Atoms oder einer vergleichbaren CPU genügt die Rechenleistung nicht für die flüssige Darstellung hochauflösender Flash-Bilder. Der Grafikchipsatz ist für solche Aufgaben in der Regel besser geeignet, die zur Zeit erhältlichen Flash-Versionen sind jedoch nicht in der Lage, mit der Grafikeinheit zusammenzuarbeiten.
Unterstützung für Nvidia und Qualcomm geplant
Mit der neuen Flash-Version 10.1 soll sich das ändern: Adobe plant, sowohl die beiden Nvidia-Grafikchips Tegra und Ion als auch Qualcomms Snapdragon zu unterstützen. Inwieweit die Intel Onboard-Grafichips vom neuen Flash-Player profitieren, ist derzeit noch nicht bekannt.
Flash-Player für Blackberry-Smartphones
Auch die Flash-Unterstützung mobiler Endgeräte schreitet weiter voran: Der Smartphone-Hersteller RIM - Produzent der beliebten Blackberry-Smartphones - arbeitet nun mit Adobe zusammen. Damit unterstützen 19 der 20 weltgrößten Smartphone-Hersteller das Projekt und haben eine Kooperation mit Adobe.
Außen vor bleibt allerdings das Apple iPhone - immerhin der Marktführer in diesem Segment. Eine Entwicklerversion der neuen Flash-Version im Betastadium für Rechner, Notebooks und andere mobile Geräte soll Ende 2009 erscheinen. Für Android und Symbian-Systeme erscheint Flash Player 10.1 erst Anfang 2010.
Update vom 7. April: Release Candidate erschienen
Netbook und Smartphone-Nutzer warten seit der ersten Ankündigung sehnsüchtig auf die finale Version des Flash-Players 10.1. Dem Ziel einen Schritt näher ist Adobe nun mit der Veröffentlichung des Release Candidates, den Link zum Download finden Sie am Ende dieses Artikels. Ab Version 10.1 übernimmt der Grafikchip die Berechnung von entsprechenden Videos. Ebenfalls unterstützt Flash 10.1. Multitouch-Gesten. Erhältlich ist der Flash-Player für Windows, Mac OS X und Linux.
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Zitat: Adobe sollte sich lieber mal auf die Entwicklung einer 64-Bit Version des Flash-Players konzentrieren... Wieso so negativ? Ich finde es sehr gut, dass Adobe den...
Adobe sollte sich lieber mal auf die Entwicklung einer 64-Bit Version des Flash-Players konzentrieren...