Kostenloser Schutz vor Viren und Spyware

Anleitung: Microsoft Security Essentials

Ein Rechner im Internet ist ohne Sicherheitssoftware ein leichtes Ziel für Angriffe aus dem Netz. Ein wichtiger Baustein zum Schutz ist ein Antivirenprogramm. Dass es guten Schutz auch kostenlos gibt, zeigt beispielsweise AntiVir Personal von Avira. Nun bietet auch Microsoft mit "Microsoft Security Essentials" ein Programm an, das vor Viren und Spyware schützen soll.

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Inhaltsverzeichnis

  1. 1Installation, Echtheitsprüfung und erster Suchlauf
  2. 2Einstellungen und geplante Suchläufe
  3. 3Automatische Updates und gezielte Suche
  4. 4Virenmeldung
  5. 5Fazit: Kostenloser Basisschutz

Installation, Echtheitsprüfung und erster Suchlauf

Wichtig: Der gleichzeitige Einsatz von mehreren Antivirenprogrammen kann im schlimmsten Fall dazu führen, dass das System nicht mehr startet. Vom Installieren mehrerer Virenscanner wird deshalb dringend abgeraten.

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Den Download der knapp neun Megabyte großen Installationsdatei bietet Microsoft ohne Registrierung an. Durch Doppelklick auf die heruntergeladene Datei startet die Installation von Microsoft Security Essentials (MSE). Dabei prüft ein Systemdienst die installierte Windowsversion. Ist das Betriebssystem nicht registriert, bricht die Installation ab. Nach einem Klick auf die Schaltfläche "Fertig stellen" sucht das Programm zunächst nach Updates und startet anschließend die erste Virensuche.

Wie lange der Scanvorgang dauert, hängt von der Menge der zu untersuchenden Daten ab. MSE schützt den Rechner ab sofort vor Viren und Spyware und startet bei jedem Systemstart automatisch. Das Symbol einer kleinen grünen Burg am unteren rechten Bildschirmrand zeigt an, dass das Programm aktiv ist.

Einstellungen und geplante Suchläufe

Nach dem Ende der Überprüfung zeigt sich das Hauptprogrammfenster. Um die beste Erkennungsrate zu gewährleisten, ändert der Anwender die Grundsucheinstellung von "Schnell" zu "Vollständig" durch Auswählen der entsprechenden Option auf der rechten Fensterseite. Zukünftig untersucht das Programm sämtliche Daten auf der Festplatte nach Viren und Spyware und nicht nur die Bereiche, in denen Schadsoftware am ehesten auftritt.

Am unteren Bildrand zeigt MSE an, wann und mit welcher Gründlichkeit die nächste Virensuche stattfindet. Durch Klicken auf den blauen Schriftzug "Einstellungen zur Überprüfung ändern" rechts neben den Angaben wechselt das Programm vom Hauptfenster in den Reiter "Einstellungen". Gleichzeitig öffnet sich der Menüpunkt "Geplante Überprüfung", und Tag, Uhrzeit und Art der Überprüfung lassen sich einstellen. Bei dem Eintrag "Art der Überprüfung" ändert sich die Suchgenauigkeit durch Anwahl der Einstellung "Vollständige Überprüfung".

Anleitung: Microsoft Security Essentials

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Entfernt der Anwender den Haken vor dem Eintrag "Geplante Überprüfung nur starten, wenn der Computer eingeschaltet, aber nicht verwendet wird", startet MSE die Virensuche auch dann, wenn der Anwender am Rechner arbeitet. Das kann besonders bei älteren Rechnern zu Leistungseinbußen während der Bedienung führen.

Will der Anwender keine geplante Überprüfung, reicht das Entfernen des Häkchens "Geplante Überprüfung für meinen Computer ausführen". Mircosoft empfiehlt jedoch, diese Option zu aktivieren. Nach dem Anwählen der Schaltfläche "Änderungen speichern" übernimmt das Programm die neuen Einstellungen.

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