Kostenlose Software hilft bei Video-Konvertierung
Anleitung: Videos umwandeln mit XMedia Recode
Formate für Video und Audio gibt es wie Sand am Meer, Probleme mit Abspielgeräten und -Programmen dadurch leider auch. Um Videos in das passende Format umzuwandeln, bietet sich das Konvertierungsprogramm XMedia Recode als Allround-Talent an.
Inhaltsverzeichnis
- 1Schneller Formatwechsel mit Profilen
- 2Konvertierung starten
- 3Manuelle Einstellungen
- 4Videos bearbeiten und schneiden
- 5Vom Rechner auf den DVD-Player
- 6DVDs auf Festplatte speichern
- 7Fazit: Einfach zu bedienen und sehr vielseitig
Bei der Vielzahl der Formate für Videodateien stoßen Anwender immer wieder auf Probleme: Dateien, die auf dem Computer laufen, werden auf dem Handy oder DVD-Player nicht wiedergegeben. Andere Videos verwandeln sich auf dem Rechner in Stummfilme, da die Tonspur in einem seltenen Audio-Format vorliegt, mit dem das Abspielprogramm nicht klarkommt. Das kostenlose Programm XMedia Recode (XMR) bietet alles, um diese Probleme vergessen zu machen.
Die Installationsdatei ist knapp über vier Megabyte groß, die deutsche Menüführung wird während der Installation eingestellt. Am Ende der Einrichtung startet das Programm automatisch und legt ein Desktop-Symbol an, über das das Programm später per Doppelklick geöffnet wird.
Schneller Formatwechsel mit Profilen
Das Hauptprogrammfenster von XMR wirkt übersichtlich, alle wichtigen Funktionen sind in der Benutzeroberfläche gut ersichtlich angebracht. Das Umwandeln von Mediendateien geht dank vorgefertigter Profile mit XMR besonders gut von der Hand: Das Programm bietet fertige Einstellungen für eine Vielzahl gängiger Geräte an, sodass der Anwender ohne Vorkenntnisse auskommt.
Um etwa ein Video in ein bestimmtes Handy-Format umzuwandeln, führt der Weg über die Schaltfläche "Film" in der oberen Symbolleiste des Programms. Die Auswahl gibt an, dass sich die umzuwandelnde Datei auf der Festplatte befindet. Nun folgt ein Klick auf das Symbol "Datei öffnen" ganz links in der Symbolleiste, anschließend wählt der Anwender die gewünschte Datei in dem neu geöffneten Fenster aus und bestätigt die Auswahl per Mausklick auf die Schaltfläche "Öffnen". Die Datei wird nun im Hauptfenster des Programms angezeigt. Alternativ kann die Datei auch mit der Maus auf das Dateifenster gezogen werden.
Unter dem Dateifeld liegt die Registerkarte "Format". Nach einem Klick auf die Schaltfläche rechts neben "Profil" öffnet sich eine Liste mit Herstellernamen. Hier den Hersteller des eigenen Geräts wählen, in der Zeile darunter muss nun noch das entsprechende Modell bestimmt werden. XMR liefert sogleich alle notwendigen Einstellungen, die Vorbereitungen sind damit abgeschlossen.
Konvertierung starten
Der Umwandlungsauftrag muss dem Programm noch durch Klicken der Symbolschaltfäche "Job hinzufügen" über dem Dateifeld gemeldet werden. Die Software gestattet dem Anwender auch, mehrere Dateien hintereinander umzuwandeln. Dazu muss der Benutzer einfach nur weitere Videos auswählen, anschließend im Hauptprogrammfenster markieren und auf "Job hinzufügen" klicken. Ob auch wirklich alle Dateien in der Umwandel-Warteschlange stehen, zeigt ein Klick auf den Reiter "Jobs" unter dem Dateifeld. Soll ein Video aus der Liste verschwinden, genügt nach der Markierung der Datei ein Klick auf die Schaltfläche "Job entfernen" am oberen Bildrand.
Ein Klick auf die Schaltfläche "Kodieren" links neben "Job hinzufügen" startet den Umwandlungsprozess. Während dieses Vorgangs zeigt XMR eine Übersicht an, die unter anderem Auskunft gibt, wie lange das Umwandeln noch dauern wird. Ist das neue Video fertig, öffnet sich das Hauptprogrammfenster mit einer Bestätigung, dass die Datei erzeugt wurde. Das umgewandelte Video liegt nun im gleichen Ordner wie die Originaldatei. Die Datei kann per USB oder Speicherkarte auf das Gerät übertragen und dort abgespielt werden.
Manuelle Einstellungen
Liegt für das eigene Gerät kein Profil vor, muss sich der Anwender im Geräte-Handbuch oder Internet auf die Suche nach den Formaten machen, die sein Handy oder Medienplayer "versteht". Danach müssen die entsprechenden Codecs in XMedia Recode von Hand ausgewählt werden.
Der Vorgang läuft ähnlich ab wie die Konvertierung per Profil, allerdings muss der Nutzer die gewünschten Formate für Bild und Ton in der Registerkarte "Format" unter dem Dateifeld per Hand eingeben. Soll anstelle des kompletten Videos nur die Tonspur, oder das bewegte Bild ohne Ton den Weg auf das Handy finden, ist dies mit einem Klick auf "nur Video", beziehungsweise, "nur Audio" zu erreichen.
Auch vorhandene Profile kann der Anwender nach seinen Wünschen bearbeiten. Unter dem Reiter "Video", der sich unter dem Dateifeld befindet, kann beispielsweise mit dem Ändern des Eintrags "Framerate" die Bildwiederholungsrate geändert werden. Ab 25 Bildern pro Sekunde nehmen menschliche Augen eine Bewegung als flüssig war.


Wer DVDs, Internet-Clips oder privat erstellte Videos in das Platz sparende Format DivX umwandeln möchte, dem bietet das kostenlose Dr. DivX das nötige Werkzeug. Das Programm unterstützt zahlreiche Formate und benötigt rund fünf Megabyte Speicherplatz.
Es gibt zahlreiche Video- und Audioformate, doch nicht immer funktionieren sie auf allen Abspielgeräten. Um Mediendaten auf Handy, DVD-Player oder Rechner gleichermaßen abspielen zu können, wandelt das kostenlose Programm XMedia Recode die Dateien in das richtige Format um.
Die Platz sparenden Formate DivX und Xvid bieten sich dazu an, um Videos und TV-Sendungen vom Rechner auf DVDs zu übertragen - oder DVDs auf die eigene Festplatte zu bringen. Das kostenlose Programm Auto Gordian Knot beherrscht beide Formate und erstellt die Dateien in vier einfachen Schritten.
Selbst gedrehte Filme, Internet-Videos oder aufgezeichnete Fernsehsendungen liegen häufig in unpraktischen Formaten vor. Konvertierungsprogramme geben der Videodatei die passende Dateiform - beispielsweise für die Wiedergabe auf dem DVD-Player oder das weitere Bearbeiten im Schnittprogramm.
.
Das Freeware-Programm "Avidemux" bietet neben Schnittfunktionen auch das Trennen von Bild- und Tonspur an. Das so genannte "Demuxen" hilft dabei, asynchrone Tonspuren passend zum Bild zu montieren und gestattet das weitere Bearbeiten der Spuren.
Der kostenlose "GOM Player" bringt Codecs für die Wiedergabe vieler gängiger Audio- und Videoformate mit. Unbekannte Codecs installiert die Software mit wenigen Klicks nach. Die Freeware gibt auch beschädigte Dateien wieder.
Das Archivieren der eigenen Filmsammlung erfordert keine besonderen Kenntnisse. Das kostenlose HandBrake übernimmt diese Aufgabe ohne komplizierte Konfigurationen und bringt Profile mit, mit denen Filmfans die Dateien nicht nur auf dem Fernseher, sondern auch auf Apples iPod, iPhone und AppleTV.





Beiträge
insgesamt 17 BeiträgeIch finde Xmedia Recode auch Klasse und hatte damit bisher weder unter Windows XP, Windows Vista noch unter Windows 7 irgendwelche Probleme. Vielleicht hilft es bei Problemen, das Tool mit Adminrechten zu installieren...
Das Programm ist genial. Habe lange gesucht nach so einer Software, die meine in HD aufgenommen Sendungen auf dem Panasonic Recorder konvertiert resp. verkleinert. Moviemaker von Windows erkennt leider viele Formate...
Ich empfehle die Version 2.2.8.9 - läuft bei mir bisher fehlerfrei, ohne Werbeeinblendungen (??) und sogar noch mit dem "antiken" W2000pSP4 - was will ich mehr? Es soll aber unter den vielen rausgehauenen Versionen...
Eine Alternative ist beispielsweise www.netzwelt.de/download/13444-winff.html
..dieses "Programm" läuft extrem instabil.. unter XP ein Graus! DANKE; NEIN!