Neues Lesegerät ab sofort im Handel

Hexaglot: Konkurrenz für Sonys E-Book-Reader

Hexaglot: Konkurrenz für Sonys E-Book-Reader Hexaglot, eine Tochter des Langenscheidt Verlags und bekannt für mobile Sprachcomputer, bringt einen E-Book-Reader auf den Markt. Das 280 Euro teure Gerät beherrscht die gängigen E-Book-Formate und steht ab sofort zum Verkauf.

Die Langenscheidt-Tochter Hexaglot ist vor allem für ihre elektronischen Wörterbücher und mobilen Sprachcomputer bekannt. Jetzt steigt das Unternehmen mit dem Modell N518 in den Markt für E-Books ein. Das 280 Euro teure Lesegerät ist knapp 16 Zentimeter lang, zwölf Zentimeter breit und weniger als zwei Zentimeter dick.

Zum Vergleich: Der mit 250 Euro vergleichbar teure Sony-Reader PRS-505 bietet mit 1,75 x 12,2 x 0,8 Zentimeter ähnliche Abmessungen wie das neue Hexaglott-Modell. Dafür ist der Sony aber deutlich dünner, bietet aber mit 260 Gramm wiederum spürbar mehr Gewicht als das Konkurrenzmodell. Der Hexaglot bringt nur 190 Gramm auf die Waage.

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Hexaglot N518

Hexaglot N518: Der Akku soll bis zu 15 Tage lang durchhalten. (Bild: Hexaglot)

Wie alle E-Book-Reader arbeitet der N518 mit elektronischer Tinte, die auch als "E-Ink" bezeichnet wird. Das Fünf-Zoll-Display bietet acht Graustufen und eine Auflösung von 800 x 600 Pixeln. Text- und Bildqualität entsprechen nach Angaben des Herstellers nahezu der von echten Buchseiten. Bei Bildern dürften die acht Graustufen jedoch keine differenzierte Kontraste und Feinzeichnung ermöglichen. Als Betriebssystem kommt Windows CE 5.0 zum Einsatz. Mit einem Sensorstift kann der Leser Passagen unterstreichen oder eigene Notizen einfügen. Die Handschrifterkennung wandelt die Notizen in Druckschrift um.

Akkuladung für bis zu 7.000 Seiten

Der Reader beherrscht die E-Book-Formate PDF, TXT, HTXT, HTML und Microsoft Word. Auch mit dem Format ePUB - einschließlich eingebettetem Kopierschutz - kann das Gerät umgehen. Der N518 zeigt daher auch E-Books an, wie sie beispielsweise bei Libri oder Thalia angeboten werden. Wichtig für polyglotte Leser: Bei der Zeichendarstellung unterstützt der Hexaglot neben Deutsch und Englisch unter anderem die Sprachen Italienisch, Französisch, Spanisch, Polnisch, Russisch, Portugiesisch und Chinesisch.

Eine Akkuladung soll für das Umblättern von bis zu sieben 7.000 Seiten reichen. Während des Lesens verbraucht der Reader keinen Strom, sondern nur beim Umblättern und wenn der Anwender den Stift nutzt. Das Gerät spielt Musikdateien ab und ist auch als Diktiergerät einsetzbar. Ein Kopfhörer lässt sich an die 3,5 Millimeter-Stereo-Klinkenbuchse anschließen. Die integrierte SDHC-Speicherkarte mit vier Gigabyte bietet nach Aussagen des Herstellers Platz für mehr als 5.000 elektronische Bücher oder 1.500 MP3-Dateien. Der Wert dürfte natürlich je nach Länge und Qualität der Bücher und MP3-Dateien schwanken. Wenn der interne Speicher nicht ausreicht, nimmt das Gerät auch Speicherkarten mit bis zu 30 GByte auf.

Chinesische Hardware in Lederoptik

Gefertigt wird der N518 vom chinesischen Hersteller Hanvon. Das Gerät ist in den Farben Weiß oder Schwarz erhältlich und mit einem Einband in Lederoptik versehen. Als Extra legt Hexaglot einen Audiosprachkurs "Deutsch - Englisch" bei. Der Reader ist ab sofort im Fachhandel erhältlich, kann aber auch auf der Webseite von Hexaglot bestellt werden.

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