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Samsung ST1000 im Test: Kamera mit WLAN, GPS und Bluetooth

Samsungs neue kompakte Digitalkamera ST1000 ist ein Kommunikationstalent: Per WLAN oder Bluetooth sendet sie Bilder über drahtlose Netzwerke ins Internet oder direkt an andere Geräte. Der eingebauten GPS-Empfänger versieht Fotos mit Geodaten. Die Bedienung der Kamera erfolgt komfortabel über einen Touchscreen.

Samsung ST1000: Die Samsungs ST1000 sendet Bilder per WLAN oder Bluetooth ins Internet oder direkt an andere Geräte. Daneben ist sie noch mit GPS ausgestattet, so das sie Orts- und Zeitangaben direkt in den Metadaten der Bilder speichert. Zum Video: Samsung ST1000

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Ausstattung: Drahtlose Kommunikation per WLAN, Bluetooth und GPS
  2. 2Bedienung: Bildschirm ersetzt Knöpfe
  3. 3Bildqualität: Brauchbarer Durchschnitt
  4. 4Fazit: Funktalent mit passabler Aufnahmequalität

Ausstattung: Drahtlose Kommunikation per WLAN, Bluetooth und GPS

Der CCD-Bildsensor mit einer Auflösung von 12,2 Megapixeln spielt auf der Ausstattungsliste der Samsung ST1000 beinahe eine Nebenrolle. Das Augenmerk des Testers ziehen der GPS-Empfänger sowie die Module für WLAN und Bluetooth auf sich.

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Mit Hilfe des GPS-Moduls speichert die Kamera die Koordinaten des Aufnahmeortes in den Bildinformationen ab. Das Verfahren heißt "Geotagging" und gestattet dem Anwender, die Bilder auf Karten anzuzeigen, die Fotos mit entsprechender Software automatisch verschlagworten und später über die Angabe von Ortsnamen wieder finden.

Im Test empfing die Samsung ST1000 die Signale der GPS-Satelliten unter freiem Himmel erst im vierten Versuch - dann aber bereits nach etwa einer Minute und damit deutlich schneller als die P6000 von Nikon, die ebenfalls einen GPS-Empfänger an Bord hat.

Die Samsung ST1000 übermittelt ihre Aufnahmen per Drahtlosnetzwerk ins Internet. Die Kamera versendet Bilder per E-Mail und bietet außerdem Schnittstellen für die Online-Dienste Picasa, Youtube, Facebook und ein zu Samsung gehörendes Fotoportal. Fotos und Videos verkleinert die Kamera vor der Übertragung auf maximal zwei Megabyte. Gegenüber den bisher verfügbaren Digitalkameras mit WLAN-Modul stellt das einen Fortschritt dar, da diese die Aufnahmen lediglich zu den Foto-Diensten des Kameraherstellers übertragen konnnten.

Im Test stellte der Verbindungsaufbau über ein drahtloses Netzwerk kein Problem dar. Die Passworteingabe über den Touchscreen geht deutlich komfortabler von der Hand als bei Kameras mit WLAN-Zugang ohne Touchscreen, wie zum Beispiel der Nikon Coolpix S52c. Das Modul in der ST1000 "findet" allerdings nur sehr starke WLAN-Signale. Ein direkt neben dem Gerät stehender PC ortete im Test zwei weitere Netzwerke mit deutlich geringerer Signalstärke.

Samsung ST1000 im Test

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Samsung ST1000 im Test - Das Objektiv mit fünffachem Zoom ist komplett in das Gehäuse integriert.
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Das Objektiv mit fünffachem Zoom ist komplett in das Gehäuse integriert.

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Samsung ST1000 im Test - Außer dem Touchscreen sind der Ein-und-Aus-Schalter, der Auslöser, die Zoomwippe sowie die Taste zum Aufrufen der Bildwiedergabe, die einzigen Bedienelemente der Kamera.
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Außer dem Touchscreen sind der Ein-und-Aus-Schalter, der Auslöser, die Zoomwippe sowie die Taste zum Aufrufen der Bildwiedergabe, die einzigen Bedienelemente der Kamera.

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Samsung ST1000 im Test - Über diese Fläche empfängt die Kamera die Signale von GPS-Satelliten.
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Über diese Fläche empfängt die Kamera die Signale von GPS-Satelliten.

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Samsung ST1000 im Test - Als Speichermedium kommt eine MicroSD-Karte zum Einsatz.
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Als Speichermedium kommt eine MicroSD-Karte zum Einsatz.

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Samsung ST1000 im Test - Menü für die Auswahl drahtloser Verbindungen.
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Menü für die Auswahl drahtloser Verbindungen.


Über den "Universal Plug and Play" (UPnP) klinkt sich die Samsung ST1000 in Heimnetzwerke ein, die dem DLNA-Standard entsprechen, und überträgt ihre Bilder so an Computer, Fernseher oder Media-Center. Die Kamera sendet Daten über kurze Strecken per Bluetooth an Handys und andere mit der Technik ausgestattete Geräte wie Netbooks oder Laptops.

Zur Ausstattung der ST1000 gehört darüber hinaus ein Objektiv mit optischen Bildstabilisator, das auch bei Ausnutzung des fünffachen Zooms im Gehäuse verbleibt. Der Autofokus hat im Dunkeln auch mit Unterstützung des Hilfslichts Probleme mit der Scharfstellung. Neben einer automatischen Kontraststeuerung stattet Samsung die Kamera mit den üblichen Hilfsprogrammen wie Gesichtserkennung inklusive Lächelautomatik aus.

Forum

Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 3 Beiträge

Ich fand die Berichte über die Nikon 6000 und die Samsung ST1000 hochinteressant, weil die mich vor unnötigem Geldausgeben bewahren. Bin mit Geotagging beschäftigt, und ich suche seit langem eine Möglichkeit,...

naja viel zu Teuer der ganze Kram WLAN, Bluetooth, GPS sind billig Teile aus China sind ja schon jeden Billig handy drin. 249 € wäre ok abere keine 350 €

Vielleicht eine gute Ergänzung zu meiner Nikon DSLR mit direkt angeschlossenem Geotagger(Dawntech Pro Logger). Seit ich direkt Geotagge, kommt nachträgliches taggen nicht mehr in Frage. Die P6000 war...

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