SketchUp 7 in deutscher Sprache, SketchUp 7.1 auf Englisch erschienen
Google SketchUp: Version 7 lernt Deutsch
Google veröffentlichte am Donnerstag, dem 24. September, gleich zwei überarbeitete Versionen des 3D-Programms SketchUp: Deutschsprachige Anwender mussten bisher mit der Vorgängerversion SketchUp 6 vorlieb nehmen. Das ändert der Konzern nun: Die aktuelle Version 7 bietet endlich eine deutsche Übersetzung. Außerdem stellt Google mit SketchUp Version 7.1 einige neue Funktionen für die aktuelle englischsprachige Ausgabe des Programms zur Verfügung.
SketchUp 7 in deutscher Sprache
SketchUp 7 bietet nun neben der englischen Oberfläche auch die Installation in deutscher, französischer, spanischer und italienischer Übersetzung an. In englischer Sprache kann die Version bereits seit einiger Zeit ausprobiert werden, deutschsprachige Nutzer mussten sich allerdings mit der Vorgängerversion 6 begnügen.
Der Wechsel zur siebten Ausgabe des 3D-Programms lohnt sich. Die Bedienung von SketchUp 7 geht einfacher von der Hand als beim Vorgänger: Google vereinfachte das Erstellen und Bearbeiten von Objekten. Beispielsweise funktioniert das Skalieren von Objekten nun auch, ohne die Motive gleichzeitig zu strecken. Zudem gestattet Version 7 dem Anwender, interaktive Elemente einzubinden. So erlaubt dem Betrachter des fertigen Modells beispielsweise, die Türen eines Hauses zu bewegen.
Auch die Einbindung von 3D-Modellen wurde in Version 7 verbessert: SketchUp-Anwender können nun bei Bedarf Modelle aus der 3D-Galerie "Google 3D Warehouse" direkt im Programm herunterladen, sie in eigene Szenen einfügen oder auf der Festplatte speichern. Außerdem gestattet SketchUp 7 dem Anwender, Stile, Wasserzeichen und Komponenten kann der Nutzer mit der aktuellen Version als Vorlage abspeichern, um schneller darauf zugreifen zu können.
Für den privaten Gebrauch ist SketchUp 7 kostenlos. Die kostenpflichtige Pro-Version enthält ein paar zusätzliche Funktionen sowie die beiden Programme LayOut 2 und StyleBuilder. Letztere unterstützen den Anwender dabei, die erstellten Modelle in professionelle Präsentationen einzubetten. SketchUp Pro 7 kostet 380 Euro, ein Update der Vorgängerversion schlägt mit 72 Euro zu Buche.
Mit Version 7.1 einfacher 3D-Modelle erstellen
Die neu veröffentlichte englische SketchUp-Version trägt die Versionsnummer 7.1 und ist der deutschen Ausgabe einen Schritt voraus. Dank neuer Rendering-Engine arbeitet die neue Ausgabe auf leistungsstarken Computern wesentlich schneller als ihre Vorgängerversionen. Besonders bei der Berechnung umfangreicher 3D-Modelle spart das eine Menge Rechenzeit.
Daneben importiert SketchUp 7.1 nun auch das standardisierte 3D-Austauschformat "Collada" sowie KMZ-Dateien von Google Maps. Aus Street-View-Fotos kann der Nutzer so Texturen direkt in sein Modell übernehmen. Zudem zeigt die Online-Datenbank "3D Warehouse" Gebäude an, die sich in der Nähe des 3D-Modells befinden, an dem der Anwender gerade arbeitet.
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Neben der kostenlosen Variante liegt auch ein kostenloses Update für Nutzer des kostenpflichtigen SketchUp Pro 7 vor. Damit wird auch das zugehörige Programm LayOut 2.1 aktualisiert.
