Empfehlenswerter Multi-Signalgeber mit Farbdisplay
Philips Prestigo SRT9320: Universal-Fernbedienung im Test
Die Anforderungen an eine Universal-Fernbedienung sind einfach: Sie soll alle anderen Fernbedienungen überflüssig machen - und dabei vor allem einfach einzurichten und zu bedienen sein. Genau in diesen Punkten kann die Philips Prestigo überzeugen.
Inhaltsverzeichnis
Das Modell SRT9320 stellt das aktuelle Flaggschiff der Prestigo-Fernbedienungen von Philips dar. Als Besonderheit bietet das Gerät einen berührungsempfindlichen Farbbildschirm mit einer Diagonalen von sieben Zentimetern. Darauf erscheinen Symbole für die Tasten, die für das zu steuernde Gerät benötigt werden. Die Universalfernbedienung Prestigo ersetzt bis zu 20 andere Geräte, die eingespeicherte Datenbank umfasst bereits Befehle für über 300.000 Produkte. Der Preis der Prestigo SRT9320 beträgt etwa 200 Euro.
Verarbeitung
Spielende Kinder, das Glas Wasser auf dem Wohnzimmertisch, dunkle Sofa-Ritzen: Eine Fernbedienung ist wie kaum ein anderes Gerät im Bereich Home Entertainment den Widrigkeiten des Alltages ausgesetzt. Eine gute und solide Verarbeitung der Hardware zählt daher zu den Grundvoraussetzungen. Auch die Ergonomie muss stimmen - eine Fernbedienung, die sich ständig im Einsatz befindet, muss sich gut in der Hand anfühlen.
Diese Voraussetzungen erfüllt der Testkandidat von Philips allesamt. Das Modell SRT9320 ist gut ausbalanciert, liegt dank angerauter Rückseite angenehm sicher in der Hand und überlebt auch Stürze aus typischer Sofa-Höhe unbeschadet. Insgesamt liegt die Verarbeitung auf sehr hohem Niveau.
Die Vorderseite besteht aus glänzendem schwarzes Plastik und wirkt durch die für eine Universal-Fernbedienung wenigen Tasten aufgeräumt. Die 17 physikalischen Drücker werden durch virtuelle Schaltflächen ergänzt, die je nach gesteuertem Gerät auf dem Touchscreen erscheinen.
Statt herkömmlicher Batterien wird die Universal-Fernbedienung von Philips mit einem Lithium-Polymer-Akku betrieben, der sich mit einem mitgelieferten Ladegerät aufladen lässt. Dank eines Mini-USB-Anschlusses ist auch der Ladevorgang über den PC möglich.
Philips Prestigo SRT9320
- Bild 1 von 7
Bild vergrößern Die Philips Prestigo steuert bis zu 20 Geräte fern und kann dabei auf eine Datenbank mit über 300.000 Einträgen zurückgreifen. - Bild 2 von 7
Bild vergrößern Die Bedienung erfolgt sowohl über Tasten als auch über einen berührungsempfindlichen Bildschirm. - Bild 3 von 7
Bild vergrößern Die 17 physikalischen Tasten bieten einen guten Druckpunkt. - Bild 4 von 7
Bild vergrößern In Online-Versandhäusern wird die Philips Fernbedienung für etwa 130 Euro verkauft. - Bild 5 von 7
Bild vergrößern Die Prestigo ist gut ausbalanciert und liegt gut in der Hand. - Bild 6 von 7
Bild vergrößern Über einen Mini-USB-Anschluss wird der Akku mit frischem Strom versorgt. - Bild 7 von 7
Bild vergrößern Der Lithium-Polymer-Akku kann bei Bedarf, etwa im Falle eines Defektes, ausgetauscht werden.
Im Dauertest musste die SRT9320 das erste Mal nach über zwei Monaten an die Steckdose und war davor fast jeden Tag im Einsatz. Im Vergleich zu herkömmlichen AA-Batterien bietet der von Philips verwendete Lithium-Polymer-Akku einen klaren Platz- und Gewichtsvorteil. Löst der Anwender eine kleine Schraube auf der Rückseite der Fernbedienung, lässt sich der wiederaufladbare Akku im Falle eines Defektes auch austauschen.


Die Universal-Fernbedienung Xsight Colour des Herstellers One for All bietet einen Farbbildschirm und kann bis zu 18 Geräte fernsteuern. Verarbeitungsmängel, Übersetzungsfehler und Abstürze verhageln jedoch das Testergebnis.
Die Harmony 900 gehört zu den Spitzenmodellen unter Logitechs Universal-Fernbedienungen. Dank eines Zusatz-Systems erreichen die Signale der Harmony 900 auch Geräte, die sauber im Schrank verstaut sind. Im Test zeigt die Fernbedienung allerdings auch Schwächen.
Normalerweise sind Fernbedienungen eher längliche Gebilde, die sich bequem in eine Handfläche schmiegen. Nicht so die Prestigo SR-M8015 von Philips, die stark in die Breite geht und das Zupacken beider Pranken erfordert. Was grob an eine Nostalgie-Version von Sonys PSP erinnert, lädt tatsächlich zum Spielen ein. Allerdings nicht auf dem eingebauten Display, sondern mit der heimischen Unterhaltungs-Hardware. Altertümlich ist auch die "Sie und Er"-Funktion für eine kompromisslose Rollenverteilung.
Fernseher, Stereo-Anlage, DVD-Player, Receiver - jedes dieser Geräte lässt sich bequem vom Sofa aus steuern, vorausgesetzt, die passende Fernbedienung ist gerade zur Hand. So genannte Universalfernbedienungen, auch All-In-One-Fernbedienungen genannt, versprechen Abhilfe. Sie steuern bis zu 20 Komponenten und ersetzen die Original-Signalgeber des Herstellers vollständig. Worauf Sie beim Kauf achten sollten, erklärt netzwelt in diesem Artikel.
Die Xsight Plus ist eine neue Premium-Universalfernbedienung aus dem Hause One for All. Das Modell steuert bis zu 12 Geräte und bietet Makroprogrammierungsfunktionen. Im netzwelt-Test zeigte das Modell bei der Konfiguration aber ein paar Unzulänglichkeiten.
Logitech kooperiert mit der BILD-Zeitung und erklärt die Universalfernbedienung Harmony 300 zur Volksfernbedienung. Dabei verspricht der Hersteller eine einfache und schnelle Konfiguration über das Internet. Ob die Harmony 300 dieses Versprechen einlöst, zeigt der netzwelt-Test.
Vom Kopfhörer über MP3-Player bis hin zur digitalen Spiegelreflexkamera: Netzwelt stellt Elektronik-Geschenkideen für das Weihnachtsfest vor, über die sich jeder freut. Im Laufe der nächsten Tage ergänzt die Redaktion die Liste regelmäßig - und freut sich dazu auch auf Ihre Tipps im netzwelt-Forum.





Beiträge
insgesamt 2 BeiträgeLeider hat Philips inzwischen die Gummiabdeckung für den Strom- und USB-Anschluss weggelassen. Auf die Dauer werden so die Kontakte verschmutzen. Auch schlecht: Man kann die Anordnung und Beschriftung der Tasten auf...
leider läßt sich mit der Prestigo nicht mein Sat Receiver Nanoxx 9800 HD programmieren. Philips habe ich kontaktiert, aber noch keine Antwort erhalten