Mini-Sata, Sata 3.0 und USB 3.0 nähern sich Marktreife
USB und Sata: Dritte Generation noch im Jahr 2009
Das Jahr 2009 steht nun doch im Zeichen der neuen und schnellen Schnittstellen Sata 3.0 und USB 3.0. Nach anfänglichen Verzögerungen erreichen erste Produkte die Marktreife. Zudem wurde auf Intel Developer Forum ein weiterer Standard vorgestellt: Die Mini-Sata-Schnittstelle dient eines Tages zum Anschluss von Festplatten an Notebooks.
Inhaltsverzeichnis
- 1Sata 3.0: Seagate Festplatte mit zwei Terabyte
- 2mSata: Neue Schnittstelle für Notebooks
- 3USB 3.0: NEC Electronics mit erstem Controller
Sata 3.0: Seagate Festplatte mit zwei Terabyte
Entgegen erster Vermutungen kommt als erstes Sata-3.0-Produkt eine herkömmliche Festplatte auf den Markt - und keine Solid-State-Drive (SSD). Sata 3.0 dient zur Verbindung von Speichermedien wie Festplatten und SSDs mit Computern und unterstützt Transferraten von bis zu sechs Gigabit in der Sekunde.
Der Hersteller Seagate veröffentlicht mit der Barracuda XT ST32000641AS nun eine zwei Terabyte fassende Festplatte mit vier Platter, die jeweils Platz für 500 Gigabyte Daten bieten. Die Magnetscheiben rotieren mit ansehnlichen 7.200 Umdrehungen in der Minute deutlich schneller als bislang bei dieser Speicherkapazität üblich.
Die bisherige maximale Umdrehungszahl für Festplatten jenseits der Ein-Terabyte-Grenze lag bei 5.400 bis 5.900 Umdrehungen in der Minute. Die unverbindliche Preisempfehlung für die Seagate Barracuda XT beträgt derzeit 300 US-Dollar - umgerechnet immerhin 200 Euro.
An entsprechenden Mainboards und Controllern fehlt es bislang allerdings noch. Da Sata 3.0 abwärtskompatibel zu den Vorgänger-Standards 1.0 und 2.0 ist, arbeiten entsprechende Geräte auch in älteren Rechnern ohne Probleme. Von Sata 3.0 profitieren in Zukunft vor allem besonders schnelle Solid-State-Drives. Deren Übertragungsraten stoßen demnächst an die Grenzen des aktuellen Sata-Standards. Hersteller wie Seagate rechnen daher mit einer weiten Verbreitung des neuen Datenträger-Anschlusses ab dem Jahr 2011.


Die neue Generation der Solid State Drives von Intel lotet die Grenzen von Sata 2.0 aus. Noch dieses Jahr sollen die ersten Festplatten im Formfaktor 1,8 Zoll und 2,5 Zoll ausgeliefert werden. Insgesamt bringt der Chipriese sechs Festplatten auf den Markt.
Vier sehr beliebte, aktuelle Anschlüsse und Steckplätze erfahren in den kommenden Monaten ein Update. Firewire S3200, USB 3.0, Sata 3.0 und PCI Express 3.0: So viele neue Standards standen noch nie vor der Tür. Das Motto der Entwickler: Schnell, schneller, neuer Standard.
Beinahe wöchentlich stellen die Hersteller neue Solid State Drives (SSD) vor und die Preise sinken allmählich. Einen Nischenmarkt stellen bislang noch MiniPCIExpress SSDs dar. Der Hersteller OCZ Technology stellt nun vier solcher Solid State Drives zum einfachen Aufrüsten von Netbooks und UMPCs vor.
OCZ mausert sich zum Vorreiter in Sachen SSD. Vor rund eineinhalb Monaten stellte OCZ das Z-Drive Solid-State-Drive vor. Eine SSD bestehend aus vier Platinen im Raid-Verbund für den PCI-Exprress-Slot mit sehr hohen Datenübertragungsraten. Auf ein ähnliches Konzept setzt OCZ bei dem Modell Colossus.
Neue Rechner-Schnittstellen bringen oftmals die ein oder andere Kinderkrankheit mit sich. Das gilt leider auch für die beiden Schnittstellen Sata 3.0 und PCI-Express 3.0. Netzwelt gibt einen kleinen Ausblick, weshalb sich die neuen Standards verschieben - und wann mit ersten Produkten zu rechnen ist.
Die lautlosen Solid-State-Drives sollen im Jahr 2010 endgültig den Durchbruch schaffen und die Preise in annehmbare Regionen fallen. OCZ und Toshiba stellen auf der CES ihre neuen SSD-Modelle vor. OCZ bringt neben drei neuen Produktreihen auch Flash-Festplatten für Server und eine externe SSD auf den Markt. Toshiba beschränkt sich auf zwei neue Modellreihen in vier verschiedenen Formgrößen.





