Sternengucken auf dem heimischen PC

Freeware der Woche: Stellarium

Freeware der Woche: Stellarium Wer nicht auf kommende Himmelsereignisse warten oder viel Geld in ein leistungsstarkes Teleskop investieren möchte, kann Sterne, Nebel und Planeten zu jeder Tages- und Nachtzeit mit dem kostenlosen Programm Stellarium auf dem eigenen Rechner betrachten. Das virtuelle Planetarium für Einsteiger und fortgeschrittene Sternengucker kürt netzwelt zur Freeware der Woche.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Realistische Darstellung
  2. 2Unfangreiches Kartenmaterial
  3. 3Animationen und Kamerafahrten abspielen

Realistische Darstellung

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Nach dem Start der virtuellen Sternenwarte "Stellarium" betrachtet der Anwender die Sterne von der Erde aus. Die Darstellung der Erdoberfläche vermittelt dem Betrachter den Eindruck, auf einer Wiese zu stehen. Die Perspektive richtet sich dabei nach Datum und Uhrzeit, Stellarium berücksichtigt bei der Berechnung des Sternenhimmels auch Atmosphäre und Sonnenstand, sofern es gerade Tag ist.

Auf Wunsch kann der Hobby-Astronom seinen virtuellen Standort und die Zeit nach seinen Vorstellungen anpassen. Über eine große Datenbank findet Stellarium fast jeden Ort der Erde und errechnet aus den Eingaben die passende Sternenkonstellation. Um einen anderen Blickwinkel zu bekommen, können Interessierte den Sternenhimmel auch vom Mars aus betrachten.

Stellarium
Mit der Zoomfunktion von Stellarium können viele der Himmelsobjekte auch im Detail betrachtet werden.

Bei Bedarf kann der Nutzer auch Hilfslinien einblenden, die Sternbilder markieren oder die Bahn verschiedener Himmelskörper darstellen. Die Sternbilder können je nach Mythologie der einzelner Kulturkreise betrachtet werden. In den Ansichtsoptionen finden sich noch weitere Möglichkeiten, den Himmel zu verschönern. So kann der Anwender Sterne, Nebel und Planeten zu- oder abschalten oder Sternschnuppen simulieren.

Die Steuerung des virtuellen Teleskops erfolgt in drei Dimensionen mittels Maus oder Tastatur. Durch Klicken und Ziehen kann der Betrachter Neigung und Blickrichtung mit der Maus verändern. Um Sterne, Nebel oder Planeten näher zu betrachten, bietet sich das Scrollrad an. Alternativ helfen die Pfeil- und Bildsteuerungstasten auf der Tastatur.

Unfangreiches Kartenmaterial

Derzeit enthält die Stellarium-Datenbank ohne Updates etwa 600.000 verschiedene Sterne und Planeten. Diesen Datenbestand erweitern die Entwickler ständig. Sobald neue Sterne katalogisiert worden sind, erhält der Nutzer einen Hinweis und kann das Sternen-Update herunterladen, ohne vorher das Programm verlassen zu müssen. Mit allen Updates sind im Programm derzeit über 210 Millionen Himmelskörper verzeichnet.

Nach einem Klick auf einen Stern oder Planet zeigt die Anwendung zahlreiche Zusatzinformationen wie Helligkeit, Radius, Entfernung oder den geschätzten Durchmesser an. Eine Suchfunktion hilft, weitere Himmelskörper zu finden, sofern der Name bekannt ist.

Animationen und Kamerafahrten abspielen

Außerdem enthält Stellarium eine Skript-Schnittstelle, über die erfahrene Anwender beispielsweise Animationen zu besonderen Himmelsereignissen oder Führungen durch die Galaxie einbinden können. Einige Skripte - etwa eine Mondfinsternis, eine Sonnenfinsternis und eine Führung durch die Sternbilder - sind bereits installiert.

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Stellarium ist für die Betriebssysteme Windows, Mac OSX und Linux erhältlich. Zusatzpakete wie Sternenkarten oder Skripte können entweder in der Anwendung oder auf den Entwicklerseiten heruntergeladen werden.

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