AMD-Hardware sorgt für Rechenleistung
MSI Wind U210: Günstiges Subnotebook mit guter Leistung
Mit dem Subnotebook Wind U210 stellt MSI eine leistungsstarke Alternative zu herkömmlichen Netbooks vor. Die Hardware des mobilen Rechners stammt aus dem Hause AMD: Das Zusammenspiel von AMD Neo-Prozessor und ATI Grafikchip sorgt dafür, dass der Wind U210 wesentlich mehr Rechenleistung als vergleichbare Geräte mit Intel-Chipsatz bietet.
Angesichts des niedrigen Preises und der für Subnotebooks eher schwachen Hardware konkurriert das MSI Wind U210 mit Netbook-Modellen der gleichen Preisklasse. Die kleine Revolution spielt sich unter dem Gehäuse des MSI Wind U210 ab: Anstelle der weit verbreiteten Intel Atom- oder Intel CULV-Prozessoren setzt der Hersteller auf die Athlon Neo MV-40 CPU von AMD. Der ATI Radeon X1250-Grafikchip bietet wesentlich mehr Rechenleistung als sein Intel-Pendant. Wie die meisten aktuellen Subnotebooks erscheint auch der Wind U210 mit einem 12,1-Zoll-Display, das eine HD-taugliche Auflösung von 1.366 x 768 Pixeln aufweist.
MSI Wind U210
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Bild vergrößern Mit HDMI-Anschluss - Bild 2 von 6
Bild vergrößern Mit AMD Athlon Neo MV-40 CPU mit 1,60 Gigahertz - Bild 3 von 6
Bild vergrößern Die gesamte Breite wurde für die Tastatur genutzt. - Bild 4 von 6
Bild vergrößern Drei USB-Anschlüsse bietet das Subnotebook. - Bild 5 von 6
Bild vergrößern Der Kartenleser befindet sich an der Seite. - Bild 6 von 6
Bild vergrößern Mit Sechs-Zellen-Akku
Auch die restliche Ausstattung ist der der meisten Netbooks mit Intel-Hardware überlegen: MSI setzt in das Gehäuse zwei Gigabyte DDR2-RAM und eine 250 Gigabyte große Festplatte ein. WLAN mit N-Draft gehört ebenso zur Austattungsliste wie ein HDMI-Ausgang. Auch an die restlichen Schnittstellen hat MSI gedacht - drei USB-Ports und je ein VGA- und Gigabit-LAN-Anschluss zieren die Gehäuseseiten. Der Sechs-Zellen-Akku versorgt das Subnotebook nach MSI-Angaben bis zu vier Stunden lang mit Energie.
Derzeit steht das MSI Wind U210 allerdings nur in den USA zum Verkauf, dort kostet das Gerät rund 430 US-Dollar - umgerechnet etwa 290 Euro ohne Mehrwersteuer. Auch wenn der spätere Euro-Preis - wie vielfach üblich - den Betrag des Dollar-Preises eins zu eins widerspiegelt, könnte das MSI Subnotebook eine interessante Alternative zu herkömmlichen Netbooks darstellen.
Dies hängt vor allem davon ab, ob die angegebene Akkulaufzeit der Wahrheit entspricht. Ein Erscheinungstermin für Deutschland steht allerdings noch aus. Mit dem HP Pavilion DV2 ist seit längerem ein ähnlich ausgestattetes Subnotebook am Markt erhältlich.






