Kompakte Digitalkamera mit Touchscreen und Bildstabilisator
Canon Ixus 200 IS im Test: Digitalkamera mit Touchscreen
Bedienung über den Bildschirm: Canon stattet seine neue kompakte Digitalkamera Ixus 200 IS mit einem Touchscreen aus. Auch die übrige Ausstattung - Bildstabilisator, Weitwinkelobjektiv, HD-Videos - rechtfertigt auf den ersten Blick den relativ hohen Preis von 339 Euro. Im Test zeigt die Kamera allerdings einige Schwächen.
Canon Ixus 200 IS: Die Ixus 200 IS stattet Canon mit einem Touchscreen aus. Auch die ausstatungsliste ist mit Bildstabilisator, Weitwinkelobjektiv und Videoaufzeichnung in HD lang genug um den Preis von 399 Euro zu rechtfertigen. Im Test zeigt sie allerdings Schwächen. Zum Video: Canon Ixus 200 IS
Inhaltsverzeichnis
- 1Umfangreiche Ausstattung: Von Weitwinkel bis Touchscreen
- 2Bildqualität: Gut bis brauchbar
- 3Fazit: Teurer Durchschnitt
Umfangreiche Ausstattung: Von Weitwinkel bis Touchscreen
Der drei Zoll große, berührungsempfindliche Bildschirm im 16:9-Format nimmt fast die gesamte Rückseite der Canon Ixus 200 IS ein. Er fungiert nicht nur als Sucher und Instrument zur Bildkontrolle, sondern dient auch zur Steuerung der Kamera: Über ihn lassen sich zum Beispiel die 18 Aufnahme- und vier Blitzmodi auswählen.
Der von Canon in der Ixus 200 IS verbaute 1/2,3-Zoll-CCD-Sensor liefert eine maximale Auflösung von 12,1 Megapixeln im Seitenverhältnis 4:3. Die Brennweite des Objektivs beginnt bei weitwinkligen 4,3 Millimetern - umgerechnet ins Kleinbildformat entspricht das 24 Millimetern. Durch den fünffachen, zügig arbeiteten Zoom verlängert sich die Brennweite des Linsenapparates auf umgerechnet 120 Millimeter. Ein optischer Bildstabilisator hilft dem Fotografen dabei, Verwacklungseffekte auch bei Fotos mit längerer Belichtungszeit zu reduzieren.
Berührungsempfindlicher Bildschirm: Nur für zwei Hände
Nur wenn zwei Hände gleichzeitig nach der Canon Ixus 200 IS greifen, liegt sie gut in den selbigen. Eine Hand allein genügt nicht, um das Metallgehäuse sicher in den Griff zu bekommen. Auch der Bedienkomfort der Kamera leidet, wenn nur eine Hand zur Verfügung steht, denn durch den großen Bildschirm fällt die Daumenablage auf der Gehäuserückseite zu klein aus. Des Weiteren fällt negativ auf, dass der schwergängige Schieberegler zur Auswahl der Aufnahmeart nicht sonderlich akkurat arbeitet und die Programmautomatik überspringt, wenn er nicht mit viel Feingefühl bedient wird.
Canon Ixus 200 IS im Test
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Bild vergrößern 7,62 Zentimeter misst der Touchscreen in der Bilddiagonalen. - Bild 2 von 6
Bild vergrößern Neben dem Touchscreen befinden zwei Tasten für die Bildwiedergabe und das Menü sowie das kreisrunde Steuerkreuz. - Bild 3 von 6
Bild vergrößern Das Objektiv mit fünffachem Zoom besitzt ins Kleinbildformat umgerechnet eine Brennweite von 24 bis 120 Millimetern. - Bild 4 von 6
Bild vergrößern Auslöser und Zoomwippe sind angenehm zu bedienen - der Schieberegler zur Auswahl des Aufnahmemodus ist dagegen sehr grob. - Bild 5 von 6
Bild vergrößern HDMI-Schnittstelle und AV-Ausgang der der Seite der Kamera. - Bild 6 von 6
Bild vergrößern Speicherkarte und Akku gelangen von der Unterseite in die Kamera.
Anfangs wirkt es für den Fotografen verwirrend, welche Einstellungen über den Touchscreen und welche über die klassischen Bedienelemente vorzunehmen sind. Neben der Auswahl von Aufnahme- und Blitzmodi gestattet der berührungsempfindliche Bildschirm auch die Steuerung von Belichtungskorrektur und Autofokus-Bezugspunkt. Hält der Fotograf die Ixus 200 IS hochkant, erscheint ein Auslöser-Symbol auf dem Touchscreen. Dieser weist im Gegensatz zum gewohnten Auslöser auf der Oberseite der Kamera eine deutliche Auslöseverzögerung auf.






