Netbook mit Formel 1-Genen

Rasantes Netbook: Acer Ferrari One F200 (Update)

Im Rahmen des Formel-1-Rennens in Monza präsentierte Acer das erste Netbook in Ferrari-Optik. Als Sponsor des Formel-1-Teams bringt der Hersteller in regelmäßigen Abständen neue Geräte unter der Ferrari-Flagge auf den Markt. Mit dem Ferrari One F200 erscheint nun erstmals ein Netbook in dieser Reihe. Das Update vom 29. September finden Sie am Ende des Artikels.

Acer Ferrari One F200
Acer Ferrari One F200: Carbon-Optik und V-förmiges Touchpad (Bildquelle: trustedreviews.com)

Eine Bildschirmdiagonale von 11,6 Zoll mit einer HD-tauglichen Auflösung von 1.366 x 768 Pixeln ist der neueste Trend der PC-Hersteller. In diesem Bereich gibt es sowohl Netbooks als auch flache und stromsparende Subnotebooks. In beiden Bereichen ist Acer bereits mit eigenen Modellen vertreten. Anders als bisher kommt im Ferrari One F200 jedoch Hardware von AMD statt von Intel zum Einsatz.

Der AMD Athlon X2 L310 taktet mit 1.20 Gigahertz. Trotz des vergleichsweise geringen Taktes stellt er einen 1,60 Gigahertz Intel Atom in den Schatten. Die CPU stammt aus der zweiten Generation stromsparender AMD-Prozessoren. Während die meisten Netbook-Hersteller auf eine Intel Onboard Grafik zurückgreifen, setzt Acer auf einen 780G-Chipsatz von AMD. Dieser wird mit einem ATI 3200 Onboard Grafikchip gekoppelt. Dies sorgt für wesentlich mehr Grafikleistung und ist vergleichbar mit dem Nvidia Ion Chip.

Da AMD keine strengen Auflagen für die maximale Arbeitsspeicherausstattung und Festplattenkapazität vorgibt, hat Acer freie Hand. Die genauen Spezifikationen sind bislang jedoch unbekannt. Acer bietet das Netbook mit WLAN samt Draft-N und Bluetooth an. Zudem gibt es die Möglichkeit, das Ferrari One F200 mit einem UMTS-Modul auszustatten. Beim Akku setzt Acer auf ein Sechs-Zellen-Modell mit 5.600 Milliampere. Im direkten Vergleich mit Intel Atom befeuerten Netbooks muss sich die AMD-Kombination erst als energieeffizient erweisen, um in Sachen Akkulaufzeit mit der Konkurrenz Schritt zu halten.

Acer Ferrari One F200
Acer Ferrari One F200: Das springende Pferd von Ferrari (Bildquelle: trustedreviews.com)

Von den Formel-1-Boliden wurde die Carbon-Optik und das V-förmige Touchpad übernommen. Am Bildschirmdeckel prangt zudem groß das Ferrari-Logo. Das Acer Ferrari One F200 Subnotebook kommt gleichzeitig mit Windows 7 auf den Markt - am 22. Oktober. Der Preis beträgt 500 Euro.

Update vom 29. September: Externe Grafikkarte für mehr Leistung

Obwohl das Ferrari One bereits mit einem guten Onboard-Grafikchipsatz ausgestattet ist, bietet Acer gegen Aufpreis demnächst eine zusätzliche externe Grafikkarte an. Das berichtet das Online-Nachrichtenportal "Cnet Asia". Nach Aussagen des Herstellers soll der Anschluss über die ATI XGP-Schnittstelle erfolgen - bislang ist das Acer Ferrari One der einzige Rechner, der diesen Standard anbietet.

Die externe Grafikarte wird unter der Bezeichnung "Dynavivid Dock" vermarktet, für schnelle Grafikdarstellung steckt eine ATI Motbility Radeon HD 4670 im Gehäuse. Das "Dock" im Namen kommt nicht von ungefähr: Neben HDMI- und VGA-Anschluss bietet das "Dynavivid Dock" noch sechs USB-Anschlüsse. Die Karte erreicht an einem externen Bildschirm eine maximale Auflösung von 2.48 x 1.536 Pixeln.

Die Kombination aus Grafikkarte und Dockingstation erscheint vermutlich im November zu einem Preis von 200 US-Dollar. Das entspricht einem Betrag von 140 Euro ohne Mehrwertsteuer. Ein Erscheinungstermin für Deutschland steht indes noch nicht fest.

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Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 2 Beiträge

2048 sind hier definitiv gemeint, der Punkt kommt aus dem Englischen und steht für tausend!

2 1/2 Pixel ist nicht sehr breit...

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Acer | 10/2009
Vorteile
  • Hohe Qualität
  • klein und leicht - nur 1,5 kg
  • 11,6" Bildschirm, 720p fähige Auflösung (1366 x 768 px)
Nachteile
  • hoher Preis
  • wirklich eine Nischenprodukt
  • etwas zu hohe Leistung für ein Netbook