Neue DSLR- und Micro-Four-Thirds-Modelle
IFA 2009: Digitalkameras der Oberklasse
Die IFA ist die Gelegenheit, um neue Digitalkameras für ambitionierte Hobby-Fotografen und Profis erstmalig anzuschauen. Auch in diesem Jahr feierten einige Highlights ihr Debüt in Berlin. Eine Übersicht über neue DSLR- und Micro-Four-Thirds-Modelle. Einen IFA-Artikel zu den kompakten Digitalkameras finden Sie hier.
Inhaltsverzeichnis
- 1Canon EOS 7D: Digitale Spiegelreflex der Oberklasse
- 2Panasonic Lumix DMC GF-1: Schlankes Micro-Four-Thirds-Modell
- 3Samsung-Flagschiff NX: Nur zum Angucken
- 4Samsung WB5000: Bridgekamera mit 24-fachem Zoom
Canon EOS 7D: Digitale Spiegelreflex der Oberklasse
Mit der Canon EOS 7D zeigt der japanische Hersteller eine digitale Spiegelreflex für anspruchsvolle Amateure. Die EOS 7D bietet eine maximale Auflösung von 18 Megapixeln - und knipst Aufnahmen in der höchsten Auflösung mit acht Bildern pro Sekunde. Der Sensor im APS-C-Format soll exzellente Aufnahmen auch bei schwachen Licht garantieren.
19 Kreuzsensoren und ein zentrales AF-Messfeld unterstützen den Fotografen bei der schnellen Scharfstellung des Motivs. Daneben bietet die Kamera noch eine eingebaute elektronische Wasserwaage in Sucher und LC-Monitor sowie einen integrierten Speedlite Transmitter. Damit ist es möglich, mehrere Blitzlichter kabellos zu steuern. Auch HD-Videos in einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten zeichnet die neue Canon EOS 7D auf. Das Gehäuse ist voraussichtlich ab Mitte Oktober für 1.649 Euro erhältlich.
IFA 2009: Canon EOS 7D
Im LCD-Monitor und im Sucher integriert die Kamera eine elektronische Wasserwaage.
Die neue Spiegelreflexkamera von Canon kommt mit 18 Megapixel-Bildsensor und Full-HD-Videoaufzeichnung.
Panasonic Lumix DMC GF-1: Schlankes Micro-Four-Thirds-Modell
Das Micro-Four-Thirds-System ist dabei, sich bei den Digitalkamera-Herstellern zu etablieren. Kameras dieser Klasse bieten wie DSLR-Modelle ein Wechselobjektiv und einen vergleichsweise großen Bildsensor. Dafür verzichten die Geräte auf den Klappspiegel, was eine kompakte Bauweise gestattet. Panasonic präsentiert auf der IFA mit der Lumix DMC-GF1 die nach eigenen Angaben kleinste Micro-Four-Thirds-Kamera mit integriertem Blitz.
Die handliche Kamera ist mit einem 12-Megapixel-Sensor ausgestattet und verfügt über einen 7,6 Zentimeter großen LC-Monitor. Hohe fotografische Ansprüche soll der leistungsfähige und reaktionsschnelle Bildprozessor "Venus Engine HD" befriedigen. Die Panasonic Lumix GF1 steht ab Oktober in Schwarz, Titan-Silber, Rot oder Perlmutt-Weiß in den Regalen. Das Gehäuse kostet 649 Euro.
IFA 2009: Panasonic Lumix DMC GF-1
Nach Herstellerangaben ist das neue Modell die kleinste Micro-Four-Thirds-Kamera mit integriertem Blitz.
Die Micro-Four-Thirds-Kamera ist ab Oktober in Schwarz, Titan-Silber, Rot oder Perlmutt-Weiß erhältlich. Das Gehäuse kostet 649 Euro.
Samsung-Flagschiff NX: Nur zum Angucken
Bereits auf der Fotomesse PMA zeigte Samsung sein neues Flagschiff NX nur in einer Glasvitrine. Nicht anders sieht es auf der IFA aus: Das NX-Modell bleibt im Plexiglas-Kasten. Auch über die technischen Spezifikationen der NX-Serie will Samsung nur wenig verraten. Bekannt ist nur, dass die schlanke Systemkamera über ein Wechselobjektiv-Bajonett und elektronischen Sucher verfügt. Die NX-Reihe soll keinen Micro-Four-Thirds-Sensor verwenden, sondern einen Bildsensor im APS-C-Format. Auf der IFA präsentierte Samsung ein 18-55-Millimeter-Standard-Zoom, ein Telezoom mit Brennweiten von 50 bis 200 Millimetern und ein 30-Millimeter-Pancake für die NX-Kameras. Möglicherweise zeigt Samsung die Endversion der NX erst auf der Elektronik-Messe CES in Las Vegas im Jahr 2010.
IFA 2009: Samsung NX-Serie
Auf der IFA präsentierte Samsung ein 18-55mm-Standard-Zoom, ein 50-200mm Telezoom und ein 30mm-Pancake für die NX-Kameras.
Bekannt ist nur, dass die schlanke Systemkamera über ein Wechselobjektiv-Bajonett und elektronischen Sucher verfügt.
Die NX-Reihe soll keinen Micro-Four-Thirds-Sensor verwenden, sondern einen Bildsensor im APS-C-Format.
Samsung WB5000: Bridgekamera mit 24-fachem Zoom
Samsung stellt auf der IFA mit der WB-5000 die erste Bridgekamera des Unternehmens mit zwölf Megapixeln für ambitionierte Hobbyfotografen aus. Highlight der Kamera ist der Riesenzoom mit 24-facher Vergrößerung. Das Schneider-Kreuznach-Objektiv gestattet dank Mindest-Brennweite von umgerechnet 26 Millimetern auch Weitwinkel-Aufnahmen.
Der Fotograf muss sich bei der WB 5000 nicht auf die Programmautomatik verlassen, die Kamera kann auch komplett manuell gesteuert werden. Die Samsung WB-5000 speichert Fotos auch im RAW-Format und dreht HD-Videos in einer Auflösung von 1.280 x 720 Bildpunkten. Das Gerät ist ab September 2009 zum Preis von 449 Euro erhältlich.
IFA 2009: Samsung WB5000
Der Brennweitenbereich mit dem Weitwinkelobjektiv von Schneider-Kreuznach liegt bei 26mm-624mm.
HD-Videos werden in einer Auflösung von 1280 x 720 Bildpunkten aufgezeichnet.
Samsung WB5000
Die Samsung WB5000 ist mit einem Schneider-Kreuznach-Objektiv ausgestattet und verfügt über 12,5 Megapixel. Des Weiteren verfügt die Kamera über ein 3-Zoll-LCD-Display und einem 24fachen optischen Zoom. Weitere Funktionen wie Selbstauslöser, automatische Gesichtserkennung, Blitz, Einstellungen von Schärfe, Kontrast und Aufhellung sind bei der WB5000 ebenso vorhanden. Um Bilder auf dem PC verwalten zu können, ist eine Albumfunktion integriert
Canon EOS 7D
- 8fps Serienaufnahmen
- 1.0x optischer Sucher mit 100% Abdeckung
- 19-Punkte-Autofokus-System mit eigenem Prozessor
- Preiskategorie erfordert mehr Geld
- nicht Vollformat
- keine Dual-Speicherkarten-Slot



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