Musiksammlungen einfach verwalten
Anleitung: Musikbibliothek ordnen mit Winamp
Seit einiger Zeit verfügt Winamp über eine eigene Medienbibliothek, mit der sich selbst große Musiksammlungen leicht verwalten lassen. Eine klare Struktur und zahlreiche Möglichkeiten zum Sortieren und Suchen zeichnen das Programm aus. Die aktuelle Version Winamp 5.56 bietet - wie schon ihre Vorgänger - ein breites Spektrum zur Konfiguration der Musik- und Video-Verwaltung.
Inhaltsverzeichnis
- 1Titel zur Medienbibliothek hinzufügen
- 2Umbenennen und sortieren
- 3Musik durchsuchen und abspielen
Die Winamp-Medienbibliothek wartet mit zahlreichen Anzeige- und Sortierfunktionen auf. Die Bibliothek enthält Angaben zum aktuell abgespielten Titel, zeigt lokale Musik- und Videodateien übersichtlich an und verwaltet Wiedergabelisten. Online-Dienste wie SHOUTcast Radio und -TV, die Winamp Charts oder die "MP3 des Tages" können bei bestehender Internet-Verbindung genutzt werden. Über ein Verzeichnis kann der Nutzer auch Podcasts anhören oder abonnieren. Zudem spricht Winamp tragbare Geräte und CD-Laufwerke direkt an.
Titel zur Medienbibliothek hinzufügen
Um die Winamp-Bibliothek zu füllen, stehen verschiedene Wege zur Verfügung. Um eigenen CDs in die Bibliothek zu importieren, muss der Nutzer die CD in das Laufwerk legen und das entsprechende Laufwerk in Winamp anwählen. In den meisten Fällen erkennt das Programm die Titel der CD automatisch, da Winamp die CD-Daten mit verschiedenen Oline-Datenbanken wie zum Beispiel freedb und AOL Music abgleicht. Voraussetzung ist eine bestehende Internet-Verbindung.
Mit einem Klick auf "Rippen" überträgt das Programm anschließend die Musik auf den Rechner und wandelt diese in ein vorgegebenes Format um. Zur Auswahl stehen die Audio-Formate AAC, AACplus, FLAC, WAV und WMA in verschiedenen Qualitätsstufen. Über ein zusätzliches Plugin können die Musikdaten auch in das freie Format Ogg Vorbis gewandelt werden. Die kostenlose Version von Winamp unterstützt das Rippen in das MP3-Format allerdings nicht.
Vorhandene Musik- und Videodateien kann der Nutzer auch direkt von der Festplatte in die Medienbibliothek einlesen. Über das Menü "Datei - Medien zur Medienbibliothek hinzufügen" lassen sich hier die entsprechenden Ordner auswählen und mit Winamp verbinden. Die Dateien bleiben dabei in ihren Ordnern auf der Festplatte. Änderungen "überwacht" das Programm und zeigt sie dann automatisch in der Bibliothek an.
Winamp: Titel zur Medienbibliothek hinzufügen
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Bild vergrößern Über das Menü können bereits Medien importiert werden, die sich bereits auf der Festplatte befinden. - Bild 2 von 4
Bild vergrößern Nach dem Aufruf wählt der Anwender den Ordner mit den Musikdaten aus. - Bild 3 von 4
Bild vergrößern Auch iTunes-Bibliotheken lassen sich mit Winamp integrieren. Während der Punkt "Import iTunes-Database" die Datenbank direkt auswählt, können zusätzliche iTunes-XML-Datenbanken über "Datenbank importieren" integriert werden. - Bild 4 von 4
Bild vergrößern In den Einstellungen kann der Anwender das passende Format auswählen. Das MP3-Format ist in der kostenlosen Version von Winamp deaktiviert.
Sollte der Nutzer bereits das Musikprogramm iTunes nutzen, kann Winamp die bestehende Bibliothek übernehmen. Dazu wählt er im Menü der Schaltfläche "Medienbibliothek" den Punkt "Import iTunes Database" aus. Der Import erfolgt dann automatisch. Weitere iTunes-Bibliotheken können über den Punkt "Datenbank importieren" hinzugefügt werden.
Umbenennen und sortieren
Nach dem Importieren der Musik zeigt Winamp Daten wie Interpreten, Titel, Album oder Genre der einzelnen Titel bereits an. Diese Daten sind in jeder Datei als so genannte "ID3-Tags" abgelegt. Da Winamp diese Daten benötigt, um die Musikbibliothek sinnvoll zu ordnen und die Suchfunktion bereitzustellen, sollten die ID3-Tags möglichst vollständig sein.







